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Bistum

Trauer um Domkapitular i.R. Prälat Alois Furtner

Pressemeldung am 09.09.2020

Prälat Alois Furtner 31 7 08 sw Bildquelle Roswitha Dorfner info-icon-20px Foto: Roswitha Dorfner

Domkapitular i.R. Prälat Alois Furtner ist gestorben. Er starb am 9. September 2020 im Alter von 84 Jahren.

Alo­is Furt­ner war 16 Jah­re Bischöf­li­cher Admi­nis­tra­tor der Hei­li­gen Kapel­le im bedeu­tends­ten Wall­fahrts­ort des deutsch­spra­chi­gen Rau­mes. Er war dort beim Gna­den­bild geist­lich zuhau­se, fühl­te er sich doch per­sön­lich auch als der Haus­meis­ter der Mut­ter Got­tes“. Am Mitt­woch, 9. Sep­tem­ber 2020 ist er in Pas­sau gestorben. 

Bischof Dr. Ste­fan Oster SDB wür­dig­te den Ver­stor­be­nen als ein Urge­stein“ des Pas­sau­er Kle­rus. Ob als Direk­tor unse­rer Kna­ben­se­mi­na­re, in der Aus­bil­dung der Pries­ter­se­mi­na­ris­ten, als Gefan­ge­nen­seel­sor­ger, im Dom­ka­pi­tel oder eben in sei­nen viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben als Wall­fahrts­rek­tor und Kapel­lad­mi­nis­tra­tor in Alt­öt­ting – immer war er in sei­ner freund­li­chen Art für Gott und die Men­schen in hohem Maße ver­füg­bar. Wir dür­fen bei Prä­lat Furt­ner dank­bar auf ein lan­ges und erfüll­tes pries­ter­li­ches Leben schauen.“

Für den gebür­ti­gen Pörn­dor­fer gehör­te der Besuch von Papst Bene­dikt XVI. im Sep­tem­ber 2006 zu den ganz her­aus­ra­gen­den Erleb­nis­sen in Alt­öt­ting. Doch für den Pries­ter waren auch die Pil­ger, die Tag für Tag kom­men und gehen, stets von gro­ßer Bedeu­tung. Den Pil­gern zur Sei­te zu ste­hen, Dienst für die Men­schen und für Gott an einem her­aus­ge­ho­be­nen Ort, an dem seit Jahr­hun­der­ten unzäh­li­ge Wall­fah­rer ihre Sor­gen und Freu­den zur Got­tes­mut­ter und zu Chris­tus tra­gen. So sah Alo­is Furt­ner sei­ne pri­mä­re Auf­ga­be. Wall­fahrts­seel­sor­ge kon­kret auf dem und rund um den Kapell­platz. Von 1992 bis 2008. Man könn­te auch sagen, mit der Got­tes­mut­ter unter­wegs. Denn es war ihm per­sön­lich wich­tig. Ob er nun das Gna­den­bild bei der Pro­zes­si­on trug oder als Kopie im Flug­zeug nach Washing­ton D.C. brach­te, um sie dort im soge­nann­ten Natio­nal Shri­ne“ neben ande­ren Gna­den­bil­dern bedeu­ten­der Mari­en­wall­fahrts­or­te aus der gan­zen Welt zu platzieren.

Sei­ne Spi­ri­tua­li­tät war von der Ver­eh­rung der Got­tes­mut­ter geprägt. Das Gebet zu ihr war für ihn per­sön­lich eine Quel­le gro­ßer Hoff­nung und Lebens­be­ja­hung“. Sol­che Spi­ri­tua­li­tät hat er als Ruhe­stand­geist­li­cher und Spi­ri­tu­al im Pries­ter­se­mi­nar St. Ste­phan den künf­ti­gen Pries­tern im Pro­pä­deu­ti­kum ver­mit­telt. 2008 kehr­te der Prä­lat somit wie­der zu sei­nen Wur­zeln zurück. War er doch schon 1963 im Semi­nar St. Valen­tin und spä­ter Pries­ter­se­mi­nar St. Ste­phan tätig. 1968 wur­de er Direk­tor von St. Maxi­mi­li­an und schließ­lich von St. Valen­tin. Im Dom­ka­pi­tel war von 1983 bis 2006 tätig. 1992 kam er als Bischöf­li­cher Admi­nis­tra­tor der Kapell­stif­tung nach Alt­öt­ting. Er war auch Wall­fahrts­rek­tor im Herz Bay­erns“ und führ­te vie­le Jah­re das Alt­öt­tin­ger Mari­en­werk mit bun­des­weit über 100.000 Mit­glie­dern. Für sei­ne per­sön­li­chen Ver­diens­te wur­de er 2004 zum Päpst­li­chen Ehren­prä­la­ten ernannt. 

Das Bis­tum Pas­sau bit­tet um das Gebet für den Ver­stor­be­nen. Möge er ruhen in Frieden.

Den Ster­be­ro­sen­kranz beten wir Frei­tag, den 11.09.2020 und Sonn­tag, den 13.09.2020, um jeweils 18 Uhr im Hohen Dom zu Passau.

Das Requi­em fin­det am Mon­tag, den 14.09.2020, um 13.00 Uhr im Hohen Dom zu Pas­sau mit anschlie­ßen­der Beer­di­gung im Dom­her­ren­grab im St.-Severins-Friedhof in Pas­sau-Inn­stadt statt.