Bistumsblatt

Klosterdorf rückt zusammen

Redaktion am 20.09.2023

Info Icon Foto: Matthias Krinner
Verwüstung inmitten einer malerischen Landschaft: Aus der Vogelperspektive lässt sich erahnen, welch ungeheuren Schaden der Hagelsturm vom 26. August im Kloster Benediktbeuern angerichtet hat. Ganze Dachlandschaften, die Fassaden und viele, viele Fenster wurden ein Opfer der Naturgewalten.

Nach dem verheerenden Unwetter in Benediktbeuern sind die Menschen im Kloster und im Dorf immer noch schockiert. Zugleich erleben sie großen Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft. Die Stunde der Not zeigt, wie viel der Ort den Menschen bedeutet.

Zehn Minu­ten haben gereicht, um am Nach­mit­tag des 26. August die Gemein­de und das Klos­ter Bene­dikt­beu­ern zu ver­wüs­ten. Fens­ter zer­bars­ten, Dächer wur­den abge­deckt, Bäu­me ent­wur­zelt. Was­ser drang in die Gebäu­de ein. Stör­che, Rehe und ande­re Tie­re star­ben. Men­schen kamen wie durch ein Wun­der nicht zu Schaden. 

Fast jedes Dach ist mit tür­kis­blau­en oder wei­ßen Pla­nen geschützt. Bau­fahr­zeu­ge säu­men die Stra­ßen. Auf dem Klos­ter­ge­län­de sind zahl­rei­che Hand­wer­ker und Hel­fer im Ein­satz. Dach­zie­geln wer­den zusam­men­ge­kehrt und abtrans­por­tiert, Zim­mer von letz­ten Scher­ben befreit. An den zunächst not­dürf­tig mit Plas­tik­pla­nen abge­kleb­ten Fens­tern wer­den Span­plat­ten angebracht. 

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