Bistum

Visitation im Pfarrverband Kirchberg im Wald

Stefanie Hintermayr am 10.03.2019

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Zweite Station der Visitationen für Bischof Stefan Oster: der Pfarrverband Kirchberg im Wald. Wie auch schon einen Tag zuvor (Rinchnach-Kirchdorf i. Wald) standen auch hier wieder eine Vielzahl von Programmpunkten auf der Tagesordnung

Als Chris­ten selbst­be­wusst die Mit­te des Glau­bens ken­nen und dem Heil ent­ge­gen­ge­hen: Das macht uns anzie­hend, auch für ande­re. Ein Resü­mee des Visi­ta­ti­ons­be­su­ches von Bischof Ste­fan Oster im Pfarr­ver­band Kirch­berg im Wald am Sams­tag. Nach der Ein­sicht­nah­me in die Matri­kel­bü­cher im Pfarr­bü­ro Kirch­berg und Ein­zel­ge­sprä­chen mit den Dia­ko­nen, der Gemein­de­re­fe­ren­tin, dem Pfarr­vi­kar sowie dem Pfar­rer und dem gesam­ten Seel­sor­ge­team besuch­te der Bischof den Kin­der­gar­ten Sankt Her­mann in Bischofs­mais. Hier hob die Lei­te­rin des Kin­der­gar­tens Ani­ta Wag­ner her­vor, dass der Kin­der­gar­ten unbe­dingt Gemein­schaft erleb­bar machen soll­te. Die anwe­sen­de Lei­te­rin des Kin­der­gar­tens Kirch­berg im Wald Wil­ma Stef­fel merk­te an, dass man die Kin­der in der schnell­le­bi­gen Umwelt auch einen Ort der Ruhe bie­ten müs­se. Und die­ser Ort kön­ne durch­aus der Kin­der­gar­ten sein. Zur aktu­el­len Situa­ti­on konn­te man dem Bischof sehr viel Posi­ti­ves berich­ten, dank der sehr guten Nach­fra­ge nach Kin­der­gar­ten­plät­zen und der damit ein­her­ge­hen­den guten per­so­nel­len Beset­zung. Ein Zei­chen, dass die Eltern mit der Art der Glau­bens­ver­mitt­lung zufrie­den sind und ihre Kin­der so dem Glau­ben ent­ge­gen­wach­sen können.

Nächs­te Sta­ti­on nach dem Kin­der­gar­ten in Bischofs­mais war das Dorf­kul­tur­haus Unter­mit­ter­dorf. Hier haben Bischof Ste­fan Oster und Dr. Klaus Metzl haupt­amt­li­che Mit­ar­bei­ter sowie Ver­tre­ter der Kirch­li­chen Grup­pie­run­gen getrof­fen, wie dem Frau­en­bund, dem Müt­ter­ver­ein, dem Gebets­kreis, dem Bibel­kreis, der Maria­ni­schen Män­ner­kon­gre­ga­tio­nen und dem Leben­di­gen Rosen­kranz. The­ma war hier bei­spiels­wei­se die neue Home­page des Bis­tums Pas­sau. Dr. Klaus Metzl ver­wies auf deren Poten­ti­al, dass sich jetzt die Pfarr­ver­bän­de ohne viel Auf­wand gut prä­sen­tie­ren könn­ten. Bischof Ste­fan Oster sag­te zu die­sem Tref­fen: Man merkt, dass in die­ser Pfarr­ge­mein­de viel ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment und leben­di­ge Gemein­schaft exis­tiert. Jedoch merkt man auch, dass man hier um die Fra­ge ringt, wie wir heu­te Glau­ben tie­fer erle­ben kön­nen.“ Bischof Ste­fan ermu­tig­te die Anwe­sen­den: Die Mit­te des Glau­bens ist Jesus, und in ihm allein ist uns das Heil geschenkt. Das wie­der­um bedeu­tet die Ver­ge­bung der Sün­den, die Teil­nah­me an einem ewi­gen Leben und die Befä­hi­gung zu einer Lie­be, die ohne Bedin­gun­gen ist.“ Was den so genann­ten Pries­ter­man­gel ange­he, sag­te der Bischof, die abso­lu­ten Zah­len, also wie vie­le Pries­ter auf wie vie­le Gläu­bi­ge pro­zen­tu­al exis­tie­ren, sei­en sehr gut. Gott lie­be die Ein­fa­chen, jeder kön­ne somit mis­sio­nie­rend tätig sein und den Glau­ben in die Welt tra­gen. Ent­schei­dend hier­bei sei, dass man lernt, mit­ein­an­der zu beten. Abschluss der ganz­tä­gi­gen Visi­ta­ti­on war ein gemein­sa­mer Got­tes­dienst in der Pfarr­kir­che Kirch­berg. Hören Sie hier die Pre­digt von Bischof Dr. Ste­fan Oster SDB: