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Kirche vor Ort

Wallfahrtsort Gartlberg

Redaktion am 23.07.2021

Serie wallfahrsorte 12 info-icon-20px Foto: Dionys Ansenkerschbaumer

Die Passauer Jugendfußwallfahrt nimmt heuer nicht nur Altötting, sondern viele Wallfahrtsziele im Bistum Passau in den Blick. Im zwölften Teil unserer Serie: die Wallfahrtskirche Gartlberg in Pfarrkirchen – sie zählt zu den bedeutendsten Mariengnadenstätten im Bistum.

Der Hut­ma­cher Wolf­gang Schmier­dor­fer woll­te eigent­lich nur in Ruhe beten. Und zwar vor einem Mari­en­bild, das er 1634 in Regens­burg gegen einen Laib Käse ein­ge­tauscht hat­te. Weil er sich aber angeb­lich von sei­ner Frau Vor­wür­fe anhö­ren muss­te, dass er statt täg­lich Andacht zu hal­ten, sich bes­ser um die Kin­der und ums Geld­ver­die­nen küm­mern sol­le, brach­te er das Bild am 3. März 1659 heim­lich auf den Gart­lberg und hef­te­te es an eine Föh­re. Mit der Ruhe war es aber auch dort bald vor­bei: Bau­ern­mäd­chen ent­deck­ten das Bild, und schon​an den fol­gen­den Oster­fei­er­ta­gen erleb­te es einen star­ken Zulauf des from­men Vol­kes“, wie Adolf Hoch­hol­zer in sei­nem Büch­lein​„300 Jah­re Wall­fahrts­kir­che Gart­lberg“ fest­hält. Am 23. Juni 1660 ereig­ne­te sich dann auch ein ers­tes Wun­der: eine schein­bar leb­lo­se Bau­ern­magd, die in eine tie­fe Was­ser­gru­be gefal­len war, erwach­te wie­der zum Leben.