Bistum

„weiterleben“ – Weltgebetstag 2024

Stefanie Hintermayr am 21.04.2024

432 A5322 Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Zahlreiche Gläubige haben am 21. April in Simbach am Inn mit Bischof Stefan Oster den diesjährigen Weltgebetstag für geistliche Berufe gefeiert. Unter dem Motto „weiterleben“ haben sie gemeinsam für Berufungen gebetet. Acht junge Menschen haben mit ihrem Glaubenszeugnis bekräftigt, wie sehr sie ihre Berufung erfüllt.

„weiterleben“

Das Jah­res­mot­to des dies­jäh­ri­gen Welt­ge­bets­tags wei­ter­le­ben“ präg­te die­sen Sonn­tag des 21. April in Sim­bach am Inn. Neben zahl­rei­chen Gläu­bi­gen waren auch heu­er wie­der etli­che Pries­ter, Dia­ko­ne und Ordens­leu­te der Ein­la­dung des Beru­fungs­pas­to­rals des Bis­tums Pas­sau gefolgt. Möge uns das Zeug­nis der jun­gen Men­schen heu­te Nach­mit­tag an unse­re eige­ne Beru­fung erin­nern“, begrüß­te Dekan Joa­chim Stein­feld die Mit­fei­ern­den zu Beginn in der Drei­fal­tig­keits­kir­che, Aus­gangs­punkt und ers­te Sta­ti­on des Welt­ge­bets­tags. Der kur­zen Vor­stel­lung des Pfarr­ver­bands durch die Gesamt­pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­de Clau­dia Pagler folg­ten die ers­ten bei­den Glau­bens­zeug­nis­se von Mathi­as Eder (Pries­ter in Aus­bil­dung) und Pas­cal Glä­ser (Dia­kon in Aus­bil­dung). Der ange­hen­de Pries­ter Eder beton­te: Auf dem Beru­fungs­weg zum Pries­ter zu sein, bedeu­tet für mich, auf einem Weg unter­wegs zu sein, der geprägt ist von vie­len span­nen­den Erfah­run­gen.“ Schließ­lich lud Dom­vi­kar Peter Kunz, Lei­ter des Teams Beru­fungs­pas­to­ral, zum ers­ten gemein­sa­men Gebet ein mit den Wor­ten: Wir alle wis­sen, dass wir Men­schen brau­chen, die dem Ruf Got­tes folgen.“

Beglei­tet von den Herr­gotts­blä­sern Tann mach­te sich die Gebets­ge­mein­schaft von der Drei­fal­tig­keits­kir­che über das Klos­ter der Con­gre­ga­tio Jesu, der zwei­ten Sta­ti­on, und eine Kin­der­arzt­pra­xis, der drit­ten Sta­ti­on, auf den Weg zur vier­ten und letz­ten Gebets­sta­ti­on, der Pfarr­kir­che St. Mari­en. Bei jeder der vier Sta­tio­nen gaben jeweils zwei jun­ge Men­schen, die sich bereits im kirch­li­chen Dienst befin­den oder sich aktu­ell auf einen kirch­li­chen Beruf vor­be­rei­ten, wie bereits zu Beginn in der Drei­fal­tig­keits­kir­che, ihr Glau­bens­zeug­nis ab. Am Ende berich­te­ten Mathi­as Eder (Pries­ter in Aus­bil­dung), Pas­cal Glä­ser (Dia­kon in Aus­bil­dung), die Ordens­frau Sr. Jana Stad­ler, der Ordens­mann Fr. Ser­a­fim Becker, die Gemein­de­re­fe­ren­tin Nadi­ne Feucht­meir, Mela­nie Lach­au­er (Gemein­de­re­fe­ren­tin in Aus­bil­dung), Lukas Mixa und Georg Bruck­mai­er (bei­de Pas­to­ral­re­fe­ren­ten in Aus­bil­dung) von ihrer für sie per­sön­lich erfül­len­den Beru­fung. Gut ist gut genug. Je mehr ich mich dar­auf ein­las­sen kann, des­to mehr kann ich mich auch dar­auf ein­las­sen, mit dem Guten (Gott, Anm. der Red.) schlecht­hin unter­wegs zu sein“, erzähl­te Ordens­schwes­ter Jana Stad­ler. Es ist eine wun­der­ba­re Arbeit. Aber es ist mehr als das, die Beru­fung der Gemein­de­re­fe­ren­tin zu leben, wo man Men­schen beglei­ten darf“, freu­te sich Gemein­de­re­fe­ren­tin Nadi­ne Feucht­meir. Den Men­schen den Glau­ben ermög­li­chen. Das darf ich tun. (…) Ich möch­te mit mei­nem Tun das ermög­li­chen, was ich selbst erle­ben durf­te als Mit­glied die­ser Kir­che: den Herrn erfah­ren“, mein­te schließ­lich der ange­hen­de Pas­to­ral­re­fe­rent Lukas Mixa an der vier­ten und letz­ten Sta­ti­on, der Pfarr­kir­che St. Mari­en, in der Bischof Ste­fan Oster mit den Gläu­bi­gen abschie­ßend Ves­per gefei­ert hat.

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Bruder Konrad und die Weite des Berufungslebens - Predigt

In sei­ner Pre­digt ging der Bischof u.a. auf das Mot­to des Welt­ge­bets­tags wei­ter­le­ben“ ein, der in die­sem Jahr mit dem Todes- und Gedenk­tag des Hei­li­gen Bru­der Kon­rad zusam­men­fällt. Äußerst pas­send, wie der Bischof befand. Schließ­lich sei ein Todes­tag auch immer zugleich mit dem Wei­ter­le­ben“ ver­bun­den, ein Wei­ter­le­ben nach dem Tod. Von dem Hei­li­gen und wie er sein Leben leb­te, könn­ten wir heu­te sehr viel für unser Leben ler­nen, führ­te der Bischof aus und beton­te schließ­lich: Lie­be Schwes­tern und Brü­der! Wenn einer inner­lich dort­hin kommt, wo der Bru­der Kon­rad sei­nen Weg, sein Leben, sei­ne Wei­te gefun­den hat, dann kommt er in ein Leben eines neu­en Hori­zonts. Dann ahnt er, viel tie­fer als ein nor­ma­ler Mensch das ahnt, wo er her­kommt. Wo er her­kommt, bedeu­tet von unse­rer Offen­ba­rung her, ich kom­me aus den Tie­fen Got­tes. Ich bin sein Geschöpf, sein leben­di­ger Gedan­ke. Ich bin sein Kind, sein gelieb­tes Kind. Und die­ser Schöp­fer schickt mich in die­sem Leben auf eine Rei­se, die nach Hau­se führt, ins Vater­haus. Und der, der mir dahin­hilft, mich befreit und erlöst und ver­gibt und die­se Wei­te eröff­net, ist der Auf­er­stan­de­ne. Lie­be Schwes­tern, lie­be Brü­der! Als Christ kann man in der engs­ten Klos­ter­zel­le eine Wei­te leben und erle­ben, die sich ein nor­ma­ler Welt-Mensch nicht vor­stel­len kann. Und man kann sogar, zusätz­lich zudem, die­se Wei­te erle­ben, Ein­la­den­der sein fürs Mit­ge­hen auf die­ser Reise.“

Die Predigt als Podcast zum Nachhören

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Nach der fei­er­li­chen Ves­per bestand noch Mög­lich­keit zu Begeg­nung und Aus­tausch im Pfarr­zen­trum an der Kir­che, zu dem das Team der Beru­fungs­pas­to­ral schließ­lich alle Mit­fei­ern­den ein­ge­la­den hatte.

Ein abschließender Dank

Ver­an­stal­tet wur­de der Welt­ge­bets­tag vom Team der Beru­fungs­pas­to­ral des Bis­tums Pas­sau unter der Lei­tung von Dom­vi­kar Peter Kunz, Beru­fungs­re­fe­rent Mar­tin Cle­mens und Nico Stad­ler. Ihr Dank galt abschlie­ßend, neben Bischof Ste­fan Oster, Dekan Joa­chim Stein­feld und Kaplan Magnus Pöschl, auch beson­ders allen Bete­rin­nen und Betern, die am dies­jäh­ri­gen Welt­ge­bets­tag teil­ge­nom­men und mit­ein­an­der für geist­li­che Beru­fe gebe­tet haben. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma Beru­fung fin­den Sie hier:

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