Ausbildungsplan info-icon-20px Foto: Wolfgang-Christian Bayer

Ausbildungsweg

Angehende Priester müssen eine mehrstufige Ausbildung absolvieren. Diese umfasst neben geistlichen, theologischen und wissenschaftlichen Inhalten auch verschiedene Praktika.

Wie werde ich Priester?

Am Anfang des Weges erfolgt die Auf­nah­me des Kan­di­da­ten in das Pries­ter­se­mi­nar durch den Bischof. Hier soll der Semi­na­rist mensch­lich, geist­lich und theo­lo­gisch wach­sen und rei­fen. Die wis­sen­schaft­li­che Aus­bil­dung fin­det im Rah­men des Stu­di­ums der Theo­lo­gie an der Uni­ver­si­tät statt. Des­halb ist das Abitur eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung. Doch gibt es auch Mög­lich­kei­ten, ohne Abitur zu stu­die­ren, z.B. am Bischöf­li­chen Stu­di­um Rudol­phinum in Regens­burg. Die ver­schie­de­nen Aus­bil­dungs­schrit­te umfas­sen so einen Zeit­raum von sie­ben Jah­ren, an deren Ende die Pries­ter­wei­he steht.

Ablauf mit Abitur

1. Jahr

Propädeutikum in Passau

2.-3. Jahr

Universitätsstudium in Regensburg

4. Jahr

Freijahr/Externitas außerhalb des Seminars

5.-6. Jahr

Fortsetzung des Studiums an der Universität Regensburg

7. Jahr

Pastoralkurs

Ablauf ohne Abitur

1. Jahr

Propädeutikum

2.-3. Jahr

Studienabschnitt I (Studium Rudolphinum)

4.-6. Jahr

Studienabschnitt II (Studium Rudolphinum)

7. Jahr

Pastoralkurs

Semi­na­ris­ten des Bis­tums Pas­sau ver­brin­gen ihr ers­tes Jahr im Pro­pä­deu­ti­kum in Pas­sau, bevor sie ihr zehn­se­mest­ri­ges Theo­lo­gie­stu­di­um an der Uni­ver­si­tät Regens­burg bzw. im Stu­di­um Rudol­phinum begin­nen. In die­ser Zeit leben die Pas­sau­er Pries­ter­amtskan­di­da­ten im Bischöf­li­chen Pries­ter­se­mi­nar St. Wolf­gang in Regens­burg, wo ihre geist­li­che und per­sön­li­che Aus­bil­dung fort­ge­setzt wird. Als Kon­takt­per­son für die Pas­sau­er Semi­na­ris­ten stellt das Bis­tum Pas­sau in Regens­burg den Sub­re­gens, z.Z. H.H. Dom­vi­kar Chris­toph Leucht­ner. In der Mit­te des Stu­di­ums ver­lässt der an der Uni­ver­si­tät stu­die­ren­de Pries­ter­amtskan­di­dat in der Regel Stu­di­en­ort und Semi­nar für ein Jahr, um in einer ande­ren Stadt an einer ande­ren Fakul­tät zu stu­die­ren. Grö­ße­re Eigen­stän­dig­keit, neue theo­lo­gi­sche Ein­sich­ten und ein erwei­ter­tes per­sön­li­ches Umfeld sol­len die­se Zeit prä­gen. Schließ­lich fin­den die bei­den letz­ten Stu­di­en­jah­re wie­der in Regens­burg statt. 

Nach der gemein­sa­men Zeit im Regens­bur­ger Pries­ter­se­mi­nar beginnt für alle Semi­na­ris­ten eines Jahr­gangs der Pas­to­ral­kurs. Hier sind die Pries­ter­amtskan­di­da­ten als Prak­ti­kan­ten in einer Pfar­rei des Bis­tums Pas­sau ein­ge­setzt. Über das Jahr ver­teilt fin­den immer wie­der Theo­­rie-Ein­hei­­ten in Pas­sau und Regens­burg statt.

Praktika während der Priesterausbildung

Propädeutikum in Passau

Die Pro­pä­deu­ti­ker leis­ten neben den Sprach­kur­sen im Pas­sau­er Pries­ter­se­mi­nar wöchent­lich zwei Tage Sozi­al­prak­ti­kum an drei cari­ta­ti­ven Ein­rich­tun­gen in Pas­sau und Umgebung.

Studium in Regensburg

Ins­ge­samt macht jeder Semi­na­rist vier Wochen Jugend­prak­ti­kum in einer oder meh­re­ren Ein­rich­tun­gen bzw. bei Maß­nah­men kirch­li­cher Jugend­ar­beit in den ers­ten drei Jah­ren sei­nes Studiums.

In der vor­le­sungs­frei­en Zeit zwi­schen dem sieb­ten und ach­ten Stu­di­en­se­mes­ter ist ein fünf­wö­chi­ges Pfar­­rei- und Schul­prak­ti­kum in einem Pfarr­ver­band des Bis­tums Pas­sau vor­ge­se­hen, bei dem die Alum­nen einen ers­ten inten­si­ven Ein­blick in die pas­to­ra­le Arbeit eines Pfar­rers und in den Reli­gi­ons­un­ter­richt erhalten.

Pastoraljahr in Passau und Regensburg

Neben den Theo­rie­pha­sen im Pries­ter­se­mi­nar Regens­burg zur Vor­be­rei­tung auf die ers­te Dienst­prü­fung und der reli­gi­ons­päd­ago­gi­schen Aus­bil­dung in der Haupt­ab­tei­lung Schu­len und Hoch­schu­le des Ordi­na­ri­ats Pas­sau sind die Pries­ter­amtskan­di­da­ten als Pas­to­ral­prak­ti­kan­ten und spä­ter als Dia­ko­ne in einem Pfarr­ver­band des Bis­tums Pas­sau ein­ge­setzt, wo sie vom Pfar­rer und den Schulmentoren/​innen in die pas­to­ra­le Arbeit und den Reli­gi­ons­un­ter­richt ein­ge­führt werden.

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Martin Dengler

Martin Dengler

Regens