Priesterseminar-Stephan Foto: Tamina Friedl / pbp

Priesterseminar St. Stephan

Herz­stück der Pries­ter­aus­bil­dung für das Bis­tum Pas­sau bil­det seit 1828 das Pries­ter­se­mi­nar St. Ste­phan am Pas­sau­er Dom­platz. Es ist der zen­tra­le Ort für alle künf­ti­gen Pries­ter der Diö­ze­se, auch für die, die ander­orts ihr Theo­lo­gie­stu­di­um absolvieren.

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Bischof Stefan über die Berufung zum Priester

Der Dienst des Pries­ters ist aus mei­ner Sicht Freu­de und Bür­de zugleich. Aber Chris­tus führt wirk­lich in die Erfah­rung tie­fer Sinn­haf­tig­keit und wirk­li­cher Freu­de, wenn wir bei Ihm bleiben.

Das mag ich per­sön­lich bezeu­gen: Das ist nicht immer leicht, wirk­lich bei Ihm zu blei­ben und es jeden Tag neu zu ver­su­chen; manch­mal schei­tert man auch. Ihn dar­zu­stel­len und gleich­zei­tig – wie im Grun­de alle — ein völ­lig durch­schnitt­li­cher, sün­di­ger Mensch zu sein, bleibt immer eine Herausforderung.

Aber wenn wir bei Ihm blei­ben, dür­fen wir auch aus der Erfah­rung leben: Ich darf den Men­schen etwas geben, was ich selbst nicht habe. Und wir tun dar­in einen uner­setz­li­chen Dienst. Der Pries­ter gibt den Men­schen etwas, das er sel­ber nicht hat: Die Ver­ge­bung der Sün­den – das hat er nicht aus sich; die Wand­lung, die gewan­del­te Eucha­ris­tie, das Brot des Lebens – das hat er nicht aus sich. Der Pries­ter gibt etwas, das er nicht hat.

Wenn er das von innen her lebt und in Ihm bleibt, dann ist das etwas, was wirk­lich erfül­len und ein Leben mit gro­ßer Freu­de berei­chern kann – selbst in den schwie­ri­gen Pha­sen des Lebens.“

Bischof Dr. Ste­fan Oster SDB
(aus einem Impuls bei Belie­ve and Pray“ vom 29.01.2017)

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Christoph Leuchtner

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