Soziales

10 Jahre Bundesfreiwilligendienst

Redaktion am 02.07.2021

Info Icon Foto: Caritasverband für die Diözese Passau e. V.

10 Jahre Bundesfreiwilligendienst (BFD). Statt Wehrpflicht und Ersatz- sprich Zivildienst gibt es seit 1. Juli 2011 die Möglichkeit, sich in organisiertem Rahmen für das Allgemeinwohl in sozialen Einrichtungen zu engagieren.

Die­ser unver­zicht­ba­re Dienst ist eine Berei­che­rung für alle Betei­lig­ten – für die, denen gehol­fen wird, und für die, die hel­fen“, betont Diö­ze­san-Cari­tas­di­rek­tor Micha­el End­res. Der BFD sei auch ein sozia­les Lern­feld, das den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt för­de­re. Die­ses Pro­gramm ist ein­deu­tig ein Erfolg“, so der Caritasvorstand. 

Zu die­sem Jubi­lä­um infor­miert die Cari­tas am Sams­tag, 3. Juli, in der Fuß­gän­ger­zo­ne Bahn­hof­stra­ße vor der Stadt­ga­le­rie über Ein­satz­or­te und Rah­men­be­din­gun­gen. Am Infor­ma­ti­ons­stand steht die Koor­di­na­to­rin des BFD für die Diö­ze­se Pas­sau, Eli­sa­beth Schach­ner, von 11.00 bis 16.00 Uhr zur Verfügung. 

Der Diö­ze­san-Cari­tas­ver­band Pas­sau hat von Anfang an Bun­des­frei­wil­li­ge – oft Buf­dis genannt — etwa in Werk­stät­ten für Men­schen mit Behin­de­rung, Kin­der­ta­ges-ein­rich­tun­gen oder Senio­ren- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen ver­mit­telt und die Qua­li­tät sowie päd­ago­gi­sche Beglei­tung des Frei­wil­li­gen­diens­tes sicher­ge­stellt. Bis­her konn­te die Cari­tas ins­ge­samt 370 Per­so­nen beglei­ten und 22 Ein­rich­tun­gen als Ein­satz­stel­len gewinnen.

Der BFD ist ein Ange­bot an Frau­en und Män­ner jedes Alters, sich außer­halb von Beruf und Schu­le für das All­ge­mein­wohl zu enga­gie­ren. Als Nach­fol­ger des Zivil­diens­tes bie­tet er Frei­wil­li­gen jedoch mehr Mög­lich­kei­ten: sie wer­den inten­siv päd­ago­gisch beglei­tet, haben Anspruch auf Bil­dungs­se­mi­na­re und es gibt kei­ne Alters­be­gren­zung nach oben für die­sen Dienst. In der Regel sind zwölf Mona­te vor­ge­se­hen. Anfang und Ende eines BFD sind rela­tiv fle­xi­bel und auch in Teil­zeit ist er möglich. 

Solch frei­wil­li­ges Enga­ge­ment ist ein gro­ßer per­sön­li­cher Gewinn“, betont auch Eli­sa­beth Schach­ner. Jun­ge Men­schen sam­meln prak­ti­sche Erfah­run­gen und Kennt­nis­se und erhal­ten ers­te Ein­bli­cke in die Berufs­welt. Älte­re Men­schen geben ihre reich­hal­ti­ge Lebens­er­fah­rung an ande­re wei­ter, kön­nen über ihr frei­wil­li­ges Enga­ge­ment auch nach dem Berufs­le­ben wei­ter mit­ten im Gesche­hen blei­ben – oder nach einer Fami­li­en­pha­se wie­der Anschluss fin­den“; die Ein­satz­stel­le pro­fi­tie­re von enga­gier­ter Unterstützung.

Nähe­re Infor­ma­tio­nen bei Eli­sa­beth Schach­ner, die in der Gemein­de­ca­ri­tas für die Frei­wil­li­gen­diens­te ver­ant­wort­lich ist. Tel. 0851 5018 – 965 oder unter www​.cari​tas​-pas​sau​.de/​f​r​e​i​w​i​l​l​i​g​e​n​d​i​enste

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend bie­tet zur Fei­er des Jubi­lä­ums am Don­ners­tag, 1. Juli, einen Live-Stream unter www​.10jah​rebfd​.de

Text: Cari­tas­ver­band für die Diö­ze­se Pas­sau e. V.

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