Soziales

Beginn Caritas-Frühjahrssammlung

Pressemeldung am 01.03.2021

Info Icon Foto: Caritasverband für die Diözese Passau e. V.

Gutes tun und in der Gesellschaft Zeichen setzen mit dem Caritassonntag ist die Frühjahrssammlung gestartet. Caritasvorstände: Viele Menschen brauchen Caritas als Notanker

Fami­li­en unter dem Exis­tenz­mi­ni­mum, Men­schen mit Sucht­er­kran­kung, psy­chi­scher Belas­tung oder Über­schul­dung, Frau­en und Män­ner, die nicht mehr zu Recht kom­men mit sich oder ihren Kin­dern. Die Cari­tas hilft schnell und wir­kungs­voll vor Ort in den über 90 Pfarr-Cari­tas­ver­ei­nen. Über­re­gio­nal gibt es Rat und Unter­stüt­zung durch den Diö­ze­san-Cari­tas­ver­band. Ein wich­ti­ger Bei­trag dazu ist die Cari­tas-Früh­jahrs­samm­lung ab Mon­tag, 1. März. Sie geht bis ein­schließ­lich Sonn­tag, 7. März.

Am Caritas­sonn­tag, 28. Febru­ar, beton­te Cari­tas­vor­stand Dia­kon Kon­rad Nie­der­län­der in sei­ner Pre­digt in Wald­kir­chen: ​„Als Chris­ten sind wir von Jesus selbst geru­fen, Licht der Welt und Salz der Erde zu sein. Und das soll uns auch heu­te ermu­ti­gen, Gutes zu tun, Gutes zu sagen und ein­an­der freund­lich und fried­voll zu begeg­nen“. Er rief dazu auf ​„an einer Welt mit­zu­bau­en, die dem Guten Raum schafft“. ​„All die Kran­ken, Lei­den­den, Ver­zwei­fel­ten oder im Leben Geschei­ter­ten, die kei­ne Zukunft sehen, deren Her­zen trau­rig sind und deren Wun­den lan­ge nicht hei­len wer­den – dem kön­nen wir doch nicht taten­los zuse­hen“. In wei­te­ren Pfar­rei­en fan­den Got­tes­diens­te in den Anlie­gen der Cari­tas statt. 

Im Vor­feld der Samm­lung hat­ten die bei­den Vor­stän­de, Cari­tas­di­rek­tor Micha­el End­res und Dia­kon Nie­der­län­der als Bischöf­lich Beauf­trag­ter, unter­stri­chen, ​„dass vie­le Men­schen die Cari­tas als ihren Not­an­ker brau­chen“. Gera­de in die­sen Coro­na-Zei­ten erfah­re man in den Bera­tungs­stel­len und Ein­rich­tun­gen vie­le Sor­gen und Nöte. Des­halb sei es ein Zei­chen der Soli­da­ri­tät, vor Ort sowie diö­ze­san­weit, zusam­men an der Sei­te der Men­schen zu ste­hen. Das drü­cke sich in dem Leit­wort aus: ​„wir.zusammen.caritas“. Die Vor­stän­de baten um brei­te Unter­stüt­zung der Sammlung.

40 Pro­zent der Mit­tel blei­ben direkt in der Pfarr­ge­mein­de für aku­te indi­vi­du­el­le Not­la­gen. 60 Pro­zent erhält der Cari­tas­ver­band für die Diö­ze­se Pas­sau e.V. Mit die­sem Teil wird unter ande­rem die Bera­tungs­ar­beit für Fami­li­en unter­stützt. Es gibt viel ver­steck­te Not hin­ter den Haustüren.

Ange­sichts der Coro­na-Ein­schrän­kun­gen wird in vie­len Pfar­rei­en mit Auf­ru­fen und Über­wei­sungs­trä­gern etwa im Pfarr­brief um die Spen­den gebe­ten. Oder mit Spen­den­tü­ten, die im Pfarr­bü­ro abge­ge­ben wer­den kön­nen. Dort wo Samm­le­rin­nen und Samm­ler per­sön­lich vor­bei­kom­men, tun sie dies mit ent­spre­chen­den Schutz­maß­nah­men und wer­den direk­te Kon­tak­te ver­mei­den. Woh­nun­gen und Häu­ser wer­den sie nicht betre­ten. Gene­rell hat der Gesund­heits­schutz von Samm­lern wie Spen­dern abso­lu­ten Vorrang. 

Infor­ma­tio­nen rund um die Früh­jahrs­samm­lung unter:

http://www.caritasverband-pass…

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