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Bischof

Ein Stück Himmel auf Erden

Redaktion am 30.04.2021

210428 Betertreffen foto1 AK info-icon-20px Foto: Alexander Köllnberger

Seit mehreren Jahren wird in der Kapelle St. Barbara am Domplatz regelmäßig angebetet – viele Stunden in der Woche, manchmal sogar ganze Tage und Nächte rund um die Uhr, die Menschen aller Altersschichten abwechselnd vor dem Allerheiligsten, also der in den Leib Christi gewandelten Hostie, verbringen.

Betertreffen mit Bischof Stefan Dr. Oster SDB im Dom

Mitt­ler­wei­le ist eine schö­ne Beter­ge­mein­schaft ent­stan­den, die sich regel­mä­ßig zu Aus­tausch und Gebet trifft. So auch am ver­gan­ge­nen Mitt­woch­abend. Wenn auch der Aus­tausch auf­grund der Coro­na-Situa­ti­on aus­blei­ben muss­te, so soll­te doch dem gemein­sa­men Gebet bei die­sem Tref­fen umso mehr Raum gege­ben wer­den. Zur gro­ßen Freu­de der Beter­schar nahm sich Bischof Ste­fan Dr. Oster SDB die Zeit, mit­ein­an­der Ves­per zu beten, die Hl. Mes­se zu fei­ern und eine Zeit der eucha­ris­ti­schen Anbe­tung zu halten. 

Die Initia­to­ren der Anbe­tungs­stun­den in der Bar­ba­ra­ka­pel­le hegen den Wunsch, dass in Pas­sau mit der Zeit ein Ort der ewi­gen Anbe­tung ent­steht — ein Ort, an dem die See­le zur Ruhe kom­men kann — ein Ort, an dem sich der Him­mel öff­net, weil Gott sei­ne Gegen­wart schenkt — ja, letzt­lich ein Ort, der einen Vor­ge­schmack auf den Him­mel gibt, wo Got­tes Lob nie ver­stummt. In der Anbe­tung erwächst ein Stück Him­mel auf Erden. Die­se Erfah­rung und die­se Freu­de sol­len mög­lichst vie­le Men­schen machen dürfen. 

In sei­ner Pre­digt ermu­tig­te Bischof Ste­fan die Gläu­bi­gen, den Herrn Tag und Nacht anzu­be­ten, ein­fach, weil er es wert ist. Jeder ver­spü­re in sich die Sehn­sucht, geliebt zu wer­den als der Mensch, der er ist — ohne Bedin­gun­gen, ohne Ein­schrän­kun­gen. Genau­so sol­len wir ler­nen, Gott um sei­ner selbst wil­len zu lie­ben. Viel­fach gebe es Diens­te, die rund um die Uhr ver­rich­tet wer­den: Ärz­te, Poli­zis­ten und ande­re Berufs­grup­pen ste­hen 24 Stun­den am Tag für den Men­schen zur Ver­fü­gung. War­um also nicht umge­kehrt dem Herrn einen Ort schen­ken, an dem ihm Tag und Nacht die Ehre gege­ben wird? Papst Fran­zis­kus hat es ein­mal so for­mu­liert: Den Herrn anzu­be­ten, bedeu­tet ihm den Platz zu geben, der ihm gebührt.“ 24 Stun­den Tag für Tag den Herrn anzu­be­ten, ist Aus­druck der bedin­gungs­lo­sen Lie­be zu Gott und ein Zei­chen für die Welt: Gott ist es ein­fach wert!

Beim Got­tes­dienst im Dom waren auch vie­le neue Gesich­ter zuge­gen. Und so soll es auch sein: Die Beter­ge­mein­schaft soll wach­sen, damit die Visi­on von der ewi­gen Anbe­tung in der Bar­ba­ra­ka­pel­le wahr wer­den kann. 

Wer sich für das Gebet in der Bar­ba­ra­ka­pel­le inter­es­siert oder viel­leicht sogar eine Anbe­tungs­stun­de dort über­neh­men möch­te, darf sich ger­ne an neuevangelisierung@​bistum-​passau.​dewen­den.

Hier die Predigt zum Nachhören:

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Text: Danie­la Riel / Refe­rat Neuevangelisierung