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Bischof

Die Ahnung des Himmels

Stefanie Lindner am 13.05.2021

429 A9366 info-icon-20px Foto: Lindner / pbp

Christi Himmelfahrt als die Ahnung des Himmels und einer neuen Qualität der Beziehung zu Gott: So hat Bischof Stefan Oster SDB den Gläubigen im Passauer Stephansdom den Festtag nahegebracht.

Weil er in den Him­mel gegan­gen ist, kann er näher bei uns sein”: Was wie ein Wider­spruch klingt, hat Bischof Ste­fan Oster am Don­ners­tag beim Pon­ti­fi­k­al­got­tes­dienst als Bedeu­tung des Fei­er­tags Chris­ti Him­mel­fahrt, bei uns gleich­zei­tig der Vater­tag, erklärt. Musi­ka­lisch gestal­tet wur­de der gut besuch­te Got­tes­dienst vom Ensem­ble Capel­la Cathe­dra­lis unter der Lei­tung von Dom­ka­pell­meis­ter Andre­as Unter­gug­gen­ber­ger. Gott gehe heim zum Vater, so dass wir ver­ste­hen, dass wir einen Vater im Him­mel haben”, so der Bischof in sei­nen Ein­gangs­wor­ten. So wer­de jede Vater­schaft trans­pa­rent in Hin­blick auf den Gott­va­ter im Himmel. 

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Was an Chris­ti Him­mel­fahrt geschah, erklär­te Bischof Oster anhand der Erfah­rung, die Eltern mit ihren Kin­dern machen: Zum Einen wol­len sie ihnen Nähe schen­ken, zum ande­ren wis­sen sie, dass zum Auf­wach­sen auch gehört, eige­ne Erfah­run­gen zu machen. Die­ses Los­las­sen sorgt für Ver­wun­dun­gen, die uns aber eine tie­fe­re Bezie­hung ermög­li­chen”, sag­te Bischof Oster — Erfah­run­gen, die einem buch­stäb­lich das Herz bre­chen kön­nen, doch oft erwach­se dar­aus eine neue, ver­tief­te Bezie­hung zwi­schen Eltern und Kin­dern oder auch in Partnerschaften. 

Chris­tus sage gera­de das: Es ist gut für Euch, dass ich gehe, sonst könn­te der Hei­li­ge Geist nicht zu Euch kom­men”. Durch die Ver­wun­dung des Ver­las­sen­wer­dens und das Über­win­den von Besitz­an­sprü­chen auf Gott, die wir auch als Chris­ten oft hät­ten, sei eine Begeg­nung auf einer ande­ren Ebe­ne mög­lich, so der Bischof wei­ter. Die­se wie­der­um stär­ke uns im Glau­ben: Denn dann sind wir in der Lage, von ihm zu erzäh­len, doch dafür brau­chen wir die­se neue Qua­li­tät der Bezie­hung — die­se Ahnung des Himmels.”