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Bistum

Dom-Deckengewölbe restauriert

Stefanie Hintermayr am 09.11.2020

201028 Abschluss DOM Deckengewoelbe foto1 info-icon-20px Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Farbenprächtig und in neuem Glanz erstrahlt das Deckengewölbe im Stephansdom jetzt, nach Abschluss der halbjährigen Restaurierung. Dompropst Dr. Michael Bär und die leitende Diplom-Restauratorin Claudia Salzberger ziehen ein durchwegs positives Resümee. Die nächsten Arbeiten erfolgen an der Domkuppel und im Chor, planmäßig nach dem Umrüsten im April 2021.

Ergebnis: Farbenprächtiges Deckengewölbe

Das Decken­ge­wöl­be des Ste­phans­doms erstrahlt in neu­em Glanz. Die umfas­sen­de Restau­rie­rung ist erfolg­reich abge­schlos­sen, und damit ein Teil des ers­ten Bau­ab­schnitts Chor und Decken­ge­wöl­be“ und Vie­rungs­be­reich“ erfolgt. Die erfah­re­nen Diplom-Restau­ra­to­rin­nen waren ein knap­pes hal­bes Jahr in schwin­del­erre­gen­der Höhe direkt unter dem Decken­ge­wöl­be über dem Chor zugan­ge. Ober­flä­chen wur­den gerei­nigt, ein­zel­ne Stel­len gefes­tigt, Kit­tun­gen und Über­ma­lun­gen redu­ziert und der Kase­in­über­zug abge­nom­men (bedingt durch die Sanie­rung 1972 — 1980).

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Mit dem Ergeb­nis der detail­rei­chen Restau­rie­rung zeigt sich nicht zuletzt der Haus­herr, Dom­propst Dr. Micha­el Bär, zufrie­den: Natür­lich freut mich vor allem die Qua­li­tät, sodass die wun­der­schö­nen Fres­ken von Car­po­fo­ro Ten­cal­la wie­der so leuch­tend, fast strah­lend neu aus der Restau­rie­rung her­vor­ge­gan­gen sind.“. Durch­wegs erfreut über das jetzt wie­der farb­präch­ti­ge Decken­ge­wöl­be ist auch die lei­ten­de Restau­ra­to­rin Clau­dia Salz­ber­ger. Das ist jetzt ein voll­kom­men ande­rer Ein­druck von unten betrach­tet.“ An die­sem gigan­ti­schen Pro­jekt der fünf­jäh­ri­gen Dom­sa­nie­rung mit­zu­wir­ken, erfüllt sie durch­aus mit Stolz. Das war eine gro­ße Ehre für mich und das gesam­te Team, zum einen wegen der Arbeits­si­tua­ti­on in luf­ti­ger Höhe und zum ande­ren wegen des beson­de­ren Kunst­werks Dom an sich.“

Historischer Moment: Deckengewölbe zum Greifen nah

Als einen nahe­zu his­to­ri­schen Moment beschrei­ben es all jene, die wäh­rend der Pha­se der Decken­ge­wöl­be-Restau­rie­rung direk­ten Zugang dazu hat­ten und es aus nächs­ter Nähe erleb­ten. Das wird ab November/​Dezember nicht mehr mög­lich sein, wenn der Gerüst­ab­bau beginnt. Dann wer­den die Fres­ken von Car­po­fo­ro Ten­cal­la mit der Stei­ni­gungs­sze­ne des Hei­li­gen Ste­pha­nus wie­der nur mehr von unten aus der Fer­ne“ zu sehen sein. Bis zur nächs­ten Gene­ral­sa­nie­rung wer­den bestimmt 50 Jah­re ver­ge­hen. Das erlebt unse­re Genera­ti­on nicht mehr“, meint Dom­propst Dr. Micha­el Bär. Das muss aber auch nicht sein. Wir über­ge­ben schließ­lich den schö­nen leuch­ten­den Dom an die nächs­te Genera­ti­on.“ Läuft alles nach Plan, ist die Gene­ral­sa­nie­rung im Jahr 2025 abge­schlos­sen und der Pas­sau­er Ste­phans­dom ab dann bereit für die min­des­tens nächs­ten 50 Jahre.

Nächste Schritte: Domkuppel und Chor

Als Nächs­tes wer­den die 48 Meter hohe Dom­kup­pel und der Chor in Angriff genom­men. Das aber erfor­dert eine kom­plet­te Umrüs­tung. Die Bau­stel­le wird in das nörd­li­che Quer­haus wan­dern. Steht das Gerüst dann nach rund drei Mona­ten an Ort und Stel­le, kann plan­mä­ßig im April mit der Restau­rie­rung von Dom­kup­pel und Chor begon­nen werden.

Dom St. Stephan

Der Stephansdom in Passau ist die Mutterkirche des Donau-Ostens. Bereits um das Jahr 450 ist eine Kirche in der spätantiken Stadt Batavis bezeugt. Die Bischofskirche wird urkundlich erstmals 730 erwähnt und ist seit 739 Kathedrale der Diözese.