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Bistum

„Ein treuer Zeuge bis in den Tod“

Susanne Schmidt am 14.10.2021

211012 Pontifikalamt Maximilian 8 info-icon-20px Bild: Susanne Schmidt / pbp

Am Morgen des 12. Oktober ehrte das Bistum Passau in einem feierlichen Pontifikalgottesdienst im Dom St. Stefan den Hl. Maximilian. Er ist der zweite Bistumspatron Passaus.

Der Hl. Maxi­mi­li­an stammt einer Legen­de nach aus der Römer­stadt Celeia und starb am 12. Okto­ber 281/84 den Mär­ty­rer­tod. Sei­ne Reli­qui­en gelang­ten im ers­ten Jahr­tau­send in das Bis­tum und wur­den 1687 im Sei­ten­al­tar des Doms über­führt. Seit dem 19. Jahr­hun­dert wird sein Ster­be­tag als Fest­tag im Bis­tum began­gen.

Im Pon­ti­fi­k­al­got­tes­dienst erin­ner­te Bischof Ste­fan Oster SDB an sei­ne Treue im Glau­ben und sei­ne Stand­haf­tig­keit bis in den Tod und bete­te um die Gna­de, dass wir mit unse­rem Leben glaub­haft beken­nen, was wir mit dem Mund verkünden.“ 

In sei­ner Pre­digt sprach Bischof Ste­fan über den Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glau­be“ aus dem ers­ten Johan­nes­brief. Die­ser Sieg meint nicht, in sei­ner eige­nen Welt zu leben“. Eher, so beton­te er, ist damit gemeint, dass wir in unse­rem inne­ren Leben — auch in der Erfah­rung von Gemein­schaft und Kir­che — so mit Gott in sei­nem Wort, in der Gemein­schaft der Kir­che ver­bun­den sind, dass wir hin­aus­ge­hen kön­nen und im Grun­de mit jedem Men­schen kom­mu­ni­zie­ren kön­nen, dass wir die­se Welt ver­ste­hen, in ihren guten, schö­nen, aber auch nega­ti­ven Sei­ten und dass wir von dort, wo wir von innen her leben, mit­hel­fen kön­nen, die Welt zu ver­wan­deln.“ Dann sei man inner­lich schon zuhau­se. Bischof Ste­fan ver­wies dabei auf ein Zitat sei­nes Ordens­va­ters Don Bosco, der beton­te: Lebe mit dem Her­zen im Him­mel und ste­he mit bei­den Bei­nen in der Welt auf der Erde.“

Trotz der frü­hen Mor­gen­stun­den nah­men vie­le Pas­sau­er am Got­tes­dienst teil. Und wäh­rend lang­sam das Tages­licht durch die Dom­fes­ter leuch­te­te stimm­ten alle in das Lied der Bis­tumspar­to­ne ein: Schenk unse­rem Bis­tum in die­ser Zeit das schüt­zen­de Geleit“ – mit die­ser Bit­te aus dem Lied der Bis­tums­pa­tro­ne (GL 902) ende­te der Gottesdienst.