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Soziales

Ökumenischer Gottesdienst für Covid-19-Opfer

Redaktion am 20.04.2021

S10 Gottesdienst PB info-icon-20px Foto: Theresia Wildfeuer
Der Trauer Raum geben: Pflegedienstleiterin Nicole Korb zündete für die an Corona Verstorbenen, ihre Angehörigen sowie die Pflegekräfte Kerzen an; im Hintergrund Domkapitular Gerhard Auer (re.) und Dekan Jürgen Wilde.

112 Passauerinnen und Passauer, 353 Landkreisbürger, rund 80.000 Deutsche und rund drei Millionen Menschen weltweit sind an Covid-19 verstorben. Mit einem berührenden ökumenischen Gottesdienst haben Kirchen, Stadt und Landkreis diesen Zahlen ein Gesicht gegeben und das Leid der Betroffenen in den Blick genommen.

Gemein­sam gedach­ten Ange­hö­ri­ge, katho­li­sche und evan­ge­li­sche Gemein­de­glie­der, OB Jür­gen Dup­per und Land­rat Rai­mund Knei­din­ger mit Dom­ka­pi­tu­lar Ger­hard Auer und Dekan Jochen Wil­de in der evan­ge­li­schen Stadt­pfarr­kir­che St. Mat­thä­us in Pas­sau der Opfer der Pan­de­mie. In vie­len Pfar­rei­en des Bis­tums fan­den eben­falls Gedenk­got­tes­diens­te statt. 

Es ist ein Got­tes­dienst zum Inne­hal­ten“, sag­te der Dekan des evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Deka­nats Pas­sau. Ange­sichts des Leids, das die Pan­de­mie ver­ur­sacht, sei es wich­tig, anzu­hal­ten, die See­le aus­ru­hen zu las­sen und der Trau­er Raum zu geben. Der Got­tes­dienst schlie­ße auch jene ein, die auf­grund der Pan­de­mie beson­ders belas­tet sind und lei­den. Dom­ka­pi­tu­lar Auer und Dekan Wil­de erin­ner­ten an die vie­len Covid-19-Toten, für die Pfle­ge­dienst­lei­te­rin Nico­le Korb von der ambu­lan­ten Pfle­ge der Dia­ko­nie Pas­sau jeweils eine Rose an den Altar leg­te. Die Seel­sor­ger gedach­ten all jener, die in Hei­men und Kran­ken­häu­sern allei­ne, ohne ihre Lie­ben ster­ben muss­ten und an jene, die ihre ver­stor­be­nen Ange­hö­ri­gen oder Freun­de nicht an das Grab beglei­ten durf­ten. Sie bete­ten auch für die wei­te­ren Opfer der Pan­de­mie, für jene, die vor den Trüm­mern ihrer Exis­tenz ste­hen, für die Frei­be­ruf­ler und die Armen, die es beson­ders schlimm tref­fe. Sie bezo­gen Kin­der und Jugend­li­che ein, die den Kon­takt zu ihren Freun­den und zu einem unbe­schwer­ten Leben ver­lie­ren, an jene, die zu Hau­se Gewalt erfah­ren oder an Depres­sio­nen lei­den. Auer ent­zün­de­te die Oster­ker­ze, die dar­an erin­ne­re, dass Jesus die Tür zum ewi­gen Leben geöff­net habe. The­re­sia Wildfeuer

Text: The­re­sia Wildfeuer