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Bistum

"Werde, der du bist"

Redaktion am 01.01.2022

220101 Neujahrsgottesdienst 7 Foto: NiederbayernTV

Bischof Stefan Oster feierte im Hohen Dom zu Passau zusammen mit vielen Gläubigen das Hochfest der Gottesmutter Maria und den Beginn des neuen Jahres 2022. In seiner Predigt sprach er über die Bedeutung von Geschichte, den Neuanfang und die Versöhnung.

Zu Beginn wünsch­te Bischof Ste­fan allen Mit­fei­ern­den von Her­zen ein fro­hes, geseg­ne­tes und mög­lichst gesun­des neu­es Jahr des Herrn. Wir Chris­ten waren immer ganz gut dar­in, irdi­sche, welt­li­che Wirk­lich­kei­ten gewis­ser­ma­ßen zu tau­fen, ihnen eine christ­li­che Bedeu­tung mit­zu­ver­lei­hen“, erklär­te Bischof Oster. So zäh­len wir nun das Jahr 2022 nach Chris­tus. Chris­tus bestimmt unse­re Zeit­rech­nung.” Die Katho­li­ken hät­ten des­halb sehr bewusst das Hoch­fest der Got­tes­mut­ter Maria auf den ers­ten Janu­ar gelegt, da sie selbst in Per­son der neue Anfang sei, der neue Anfang den Gott mit der Mensch­heit gemacht hat.”

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Plötz­lich kommt eine Zäsur des Ein­bruchs von Ewig­keit in die Zeit.”

Bischof Stefan

Bischof Ste­fan beleuch­te­te zu Beginn sei­ner Pre­digt den Sinn von Geschich­te: “… zunächst ein­mal bedeu­tet Geschich­te, dass Men­schen bestimm­ten Ereig­nis­sen bestimm­te Bedeut­sam­keit ver­lei­hen.” Was die Chris­ten in die­ser Weih­nachts­zeit fei­ern sei ein Ereig­nis, wel­ches aus der Ewig­keit in unse­re Zeit hin­ein­ge­bro­chen sei. Der Anfang geschieht in dem der Ewi­ge in einer mensch­li­chen Per­son sel­ber Mensch wird”, so Bischof Oster. Und wenn wir nun ver­ste­hen, dass in Maria ein neu­er Anfang gesetzt ist, dass sie gewis­ser­ma­ßen die hei­le Per­son ist, die hei­le, geschaf­fe­ne Per­son schlecht­hin ist”, weil sie im tiefs­ten Sinn durch ihre Lie­be und ihr Ver­trau­en auf ihren Gott Ant­wort geben kön­ne, so sehr dass er in ihr ganz leben­dig ist und durch sie zur Welt kommt”, dann wür­den wir Chris­ten ver­ste­hen, dass wir dazu beru­fen sei­en eben­falls tie­fe­re Per­so­nen zu wer­den, so der Bischof und ver­wies wei­ter auf die Hoch­kul­tur der alten, grie­chi­schen Phi­lo­so­phie, in der bereits beschrie­ben wur­de was Mensch­wer­den in sei­nem tiefs­ten Kern bedeu­te: Wer­de, der du bist. (Genoio, hoi­os essi.)”

Jeder von uns hat es in sich ein Wesen zu sein, das vol­ler Lie­be und Ver­trau­en auf Gott ist.”

Bischof Stefan

Musi­ka­lisch gestal­tet wur­de der Fest­got­tes­dienst von der Kam­mer­mu­sik am Ste­phans­dom mit Wer­ken von A. Bruck­ners, Hen­ry Pur­cell, Simon Sech­ter, Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy, Micha­el Prae­to­ri­us, Hans Leo Hass­ler, unter der Lei­tung von Dom­kan­to­rin und stv. Dom­ka­pell­meis­te­rin Bri­git­te Fruth, Dom­ka­pell­meis­ter Andre­as Unter­gug­gen­ber­ger und Dom­or­ga­nist Lud­wig Ruckdeschel.

Den ganzen Gottesdienst zum Hochfest der Muttergottes finden Sie in der Mediathek von NiederbayernTV:

Die Predigt zum Hochfest der Gottesmutter Maria auf SoundCloud

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