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Soziales

5. Inklusionsolympiade in Karlsbach

Stefanie Hintermayr am 27.05.2019

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Inklusion fängt im Kleinen an. So lautete das Motto der 5. Inklusionsolympiade in Karlsbach. Veranstaltet wurde die sportliche Aktion von den Maltesern, der Offenen Behindertenarbeit und der Lebenshilfe Grafenau. Ein voller Erfolg und großer Spaß für Menschen mit und ohne Behinderung.

Inklu­si­on fängt im Klei­nen an“, unter die­ses Mot­to hat­ten die Orga­ni­sa­to­rin­nen Yvon­ne Ober­ne­der, Grup­pen­lei­te­rin der Mal­te­ser Jugend Karls­bach, und Danie­la Sprin­ger, Lei­te­rin der Offe­nen Behin­der­ten­ar­beit (OBA) der Lebens­hil­fe Gra­fen­au und aktiv bei den Karls­ba­cher Mal­te­sern, die Ver­an­stal­tung heu­er gestellt, die bereits zum 5. Mal statt­fand. Die­ser Satz ist in Bezug auf die Inklu­si­ons­olym­pia­de mehr als beschei­den. Denn es ist immer wie­der ein gro­ßes Fest. Das ist geleb­te Inklu­si­on“, stell­te der stell­ver­tre­ten­de Diö­ze­san­lei­ter und Kreis­be­auf­trag­te der Mal­te­ser, Lud­wig Ber­ger, selbst ein Karls­ba­cher, fest.

Fünf Sta­tio­nen durch­lie­fen auch dies­mal die gemisch­ten Teams, bestehend aus 37 Mal­te­sern und Lebens­hilf­lern., eben­so vie­le Betreu­er und Hel­fer sorg­ten für eine rund­um gelun­ge­ne Ver­an­stal­tung Auf Mal­te­ser­sei­te kamen die Teil­neh­mer von den Grup­pen Phil­ipps­reut, Für­holz, Ruder­ting und natür­lich aus Karls­bach. Toll fin­de ich die Ent­wick­lung, dass mitt­ler­wei­le fast alle frü­he­ren Teil­neh­mer von den Mal­te­sern jetzt als Betreu­er dabei sind“, freu­te sich Danie­la Springer.

Obwohl alle Sta­tio­nen in den Vor­jah­ren abso­lut gut ange­kom­men waren, ruhen sich die bei­den Orga­ni­sa­to­rin­nen nicht auf ihren Lor­bee­ren aus und fei­len jedes Jahr auf­’s Neue dar­an. Wir möch­ten alles immer noch attrak­ti­ver gestal­ten“, erklärt Danie­la Sprin­ger. Beim Rol­li-Par­cours gab es zum ers­ten Mal eine Wip­pe, die Alois Poschin­ger, der Onkel einer Kol­le­gin von Danie­la Sprin­ger bei der Lebens­hil­fe, extra für die Olym­pia­de gebaut und gespen­det hat, außer­dem Geschick­lich­keits­übun­gen wie Dosen­wer­fen. Beliebt wie eh und je war das Schwung­tuch, wie schon im Vor­jahr war Paul Gru­ber mit sei­ner Kara­te­sta­ti­on dabei, es gab eine Sin­nes- und erst­mals auch eine Geschicklichkeitsstation.

Es ist immer wie­der schön anzu­schau­en, wie viel Spaß und Freu­de alle Betei­lig­ten bei den gemein­sa­men Spie­len haben, wie sie sich gegen­sei­tig unter­stüt­zen und anfeu­ern. Und nicht genug bekom­men. In der Pau­se spiel­ten sie mit Begeis­te­rung Fuß­ball. Wie alle Jah­re“, bemerk­te Danie­la Sprin­ger zufrie­den. Bis zuletzt war der Zusam­men­halt spür- und sicht­bar. Denn mit Hil­fe vie­ler Hän­de waren die Sta­tio­nen zum Schluss im Nu abge­baut und alles aufgeräumt.

Es ist schön, wie alle Jah­re“, fasst Yvon­ne Ober­ne­der ihre Ein­drü­cke ganz kurz zusam­men. Danie­la Sprin­ger ergänzt: Mich freut vor allem auch, dass man sich auf alle ver­las­sen kann. Es gibt kein Nein, wenn man um Unter­stüt­zung bit­tet. Sonst wäre das alles nicht möglich.“

Schirm­herr MdL Man­fred Eibl ehr­te zum Schluss die Sie­ger und erklär­te: Jeder von euch hat alle Sta­tio­nen mit Bra­vour gemeis­tert. Es hat jeder gewon­nen. Das ist eine tol­le Geschich­te. Für mich ist es eine beson­de­re Her­zens­an­ge­le­gen­heit, hier dabei zu sein. Herz­li­chen Dank an die zwei Chef­or­ga­ni­sa­to­rin­nen. Die Freu­de und Herz­lich­keit auf dem Platz wer­den durch euch ermög­licht.“ Er über­gab den bei­den eine Spen­de für die Inklu­si­ons­olym­pia­de im nächs­ten Jahr.

Heinz Pollak, 1. Bür­ger­meis­ter der Stadt Wald­kir­chen, gra­tu­lier­te wie alle Red­ner den Teil­neh­mern und hat­te für alle Frei­kar­ten für das Frei­bad dabei. Außer­dem gab es eine Urkun­de mit Grup­pen­fo­to und eine Gold­me­dail­le für jeden Olym­pio­ni­ken. Die stell­ver­tre­ten­de Land­rä­tin und stell­ver­tre­ten­de Geschäfts­füh­re­rin der Lebens­hil­fe Hel­ga Wein­ber­ger erklär­te: Das ist eine schö­ne Ver­an­stal­tung“, und ver­sprach, dass es im nächs­ten Jahr auch Prei­se vom Land­kreis geben wird, und zwar Frei­kar­ten vom Jagd- und Fischereimuseum.

Bei der Sie­ger­eh­rung waren zwar Wol­ken auf­ge­zo­gen, aber bei dem strah­len­den Lachen der Teil­neh­mer, als sie ihre Prei­se ent­ge­gen­neh­men durf­ten, ging für alle Betei­lig­ten die Son­ne wie­der auf.

Text und Fotos: Ros­ma­rie Krenn, Mal­te­ser Hilfs­dienst Passau