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Bistum

Kairos in Lebensgröße

Stefanie Hintermayr am 16.09.2020

200911 Kairos Skulptur foto1 info-icon-20px Foto: Hintermayr/pbp

Das Haus der Begegnung HEILIG GEIST Burghausen hat jetzt einen lebensgroßen Kairos, erschaffen von Holzbildhauer Andreas Kuhnlein. Die Figur steht für die Botschaft: 'Die Gelegenheit beim Schopf packen'.

Ein Kai­ros in Lebens­grö­ße steht seit Frei­tag, 11. Sep­tem­ber im Haus der Begeg­nung HEI­LIG GEIST Burg­hau­sen. Die ein­stün­di­ge Instal­la­ti­on im Innen­hof des Bil­dungs­hau­ses durch Holz­bild­hau­er Andre­as Kuhn­lein mit Unter­stüt­zung von Direk­tor Lud­wig Raischl und Team ist geglückt.

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Die Gelegenheit beim Schopf packen

Von Anfang an war Andre­as Kuhn­lein fas­zi­niert von die­ser Sagen­ge­stalt aus der grie­chi­schen Mytho­lo­gie und sei­ner Bot­schaft Die Gele­gen­heit beim Schopf packen’. Sol­che Zita­te benutzt man oft ein­fach so. Ich habe mich durch die­ses Pro­jekt tie­fer mit der Geschich­te (von Kai­ros) befasst und war begeis­tert von der unglaub­lich star­ken Bot­schaft.” Ihm ist es bei all sei­nen Kunst­wer­ken wich­tig, dass sie etwas ver­mit­teln, dass etwas dahin­ter steckt, und sie nicht ein­fach nur schön sind”. Das bestä­tig­te auch Direk­tor Lud­wig Raischl. Für war ist der 11. Sep­tem­ber ein wah­rer Freu­den­tag: Es wird für mich, das Team und die Gäs­te immer wie­der dar­auf ankom­men, die Gele­gen­heit beim Schopf zu packen, bei Klau­su­ren, Fort­bil­dun­gen oder auch, wenn wir das Evan­ge­li­um in die Hand nehmen.”

Von der Entstehung zur Fertigstellung

Kuhn­lein und Raischl ken­nen sich schon lan­ge. Der lebens­gro­ße Holz-Kai­ros ist nicht das ers­te gemein­sa­me Pro­jekt. Im Papst­haus Bene­dikt XVI. in Marktl am Inn haben sie schon Aus­stel­lun­gen zu diver­sen The­men rea­li­siert. Damals war Raischl noch Lei­ter des Papst­hau­ses. Nach sei­nem Wech­sel nach Burg­hau­sen hat­te Lud­wig Raischl, gemein­sam mit dem dama­li­gen Direk­tor Josef Fischer die Idee zu die­sem Holz-Kai­ros. Ursprüng­lich hät­te es die Abschieds­fi­gur” für den lang­jäh­ri­gen Direk­tor wer­den sol­len. Doch gestal­te­te sich das Pro­jekt schwie­ri­ger als gedacht — Abschluss und Instal­la­ti­on ver­zö­ger­ten sich schließ­lich um zwei Jah­re. Und so muss­te man bis zum 11. Sep­tem­ber 2020 warten.

Das beson­de­re an die­ser Figur: sie ist aus einem gan­zen Stück Holz, mit Aus­nah­me des Schopfs und der Flü­gel an den bei­den Füßen. Es war durch­aus eine Her­aus­for­de­rung für Andre­as Kuhn­lein, einen Baum mit solch einem gro­ßen Umfang von 1,10 Metern zu fin­den. Mit einer robus­ten Pap­pel hat­te er Glück — und konn­te Kai­ros mit einer Motor­sä­ge erschaf­fen. So steht er jetzt an sei­nem Platz im Innen­hof vom Haus der Begeg­nung, gut fixiert an der Wand, geschützt durch ein Glas­dach. Andre­as Kuhn­lein geht es gut nach geglück­ter Instal­la­ti­on, als er sich Kai­ros noch ein­mal genau anschau­te. Glück­lich ist er beson­ders des­halb, dass das Kunst­werk genau hier im Haus der Begeg­nung steht. Wenn Kunst es kann, Bewe­gung in die Köp­fe der Men­schen zu brin­gen — was kann sich der Künst­ler mehr wünschen.”