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Kirche vor Ort

Ludwig Raischl leitet jetzt HEILIG GEIST

Stefanie Hintermayr am 17.09.2020

200911 Neuer Hd B Leiter Raischl foto info-icon-20px Foto: Hintermayr/pbp

Das Haus der Begegnung HEILIG GEIST Burghausen hat seit 1. September einen neuen Direktor: Ludwig Raischl. Erstmals steht mit ihm ein Laie an der Spitze des Exerzitien- und Seminarhauses im Bistum Passau.

Etwas über­ra­schend kam es für Lud­wig Raischl ja schon, als die Ent­schei­dung getrof­fen wur­de, dass er am 1. Sep­tem­ber 2020 die Lei­tung über­neh­men wür­de im Haus der Begeg­nung HEI­LIG GEIST Burg­hau­sen. Er ist der ers­te Laie an der Spit­ze des Exer­zi­ti­en- und Semi­nar­hau­ses, der Nach­fol­ger von Dr. Anton Spreit­zer. Die­ser wie­der­um hat in Pas­sau die Lei­tung der neu­en Haupt­ab­tei­lung Bil­dung und Evan­ge­li­sie­rung” übernommen.

Neu ist Lud­wig Raischl das Haus aber kei­nes­wegs. Er kennt das Haus der Begeg­nung und sei­ne Mit­ar­bei­ter sehr gut; war die Jah­re zuvor vor allem für den Grund­kurs Gemeind­li­chen Glau­bens (kurz: GGG) zustän­dig. Ihm ist es als neu­er Direk­tor wich­tig, das fort­zu­füh­ren, wofür das Haus steht. Es haben einen kla­ren Auf­trag. Wir sind ein Haus für die Pfarr­ge­mein­den”, betont Raischl. Wir wol­len mit den Men­schen, die kom­men, einen Weg gehen. Wir hei­ßen ja auch: Haus der Begeg­nung HEI­LIG GEIST. Jedes Wort ist hier wich­tig.” Auf den Hei­li­gen Geist zu hören, sei nach wie vor Schwer­punkt — das gel­te gera­de auch für ihn als Direk­tor, so Raischl.

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Ein herausfordernder Start

Einen leich­ten Start hat Lud­wig Raischl in sei­nen ers­ten Wochen und Mona­ten nicht gera­de. Er hat die Lei­tung mit­ten in der Coro­na­pan­de­mie über­nom­men. Sein neu­es Amt offi­zi­ell ange­tre­ten hat er genau am Tag der Wie­der­eröff­nung des Hau­ses nach der Lock-Down-Pau­se” am 1. Sep­tem­ber. Alle Mit­ar­bei­ter waren mona­te­lang in Kurz­ar­beit. Jetzt also: eine neue Situa­ti­on für alle. Lud­wig Raischl gibt sich den­noch sehr zuver­sicht­lich: Wir haben viel aus der Coro­na­pan­de­mie gelernt. Die Men­schen sind ja oft sehr ver­un­si­chert. Und da bie­ten wir im Haus vie­le Übungs­räu­me an, in denen sie Ver­trau­en (wie­der neu) ler­nen kön­nen.” Das sei das Ent­schei­den­de bei Chris­ten: die Zuver­sicht, nicht ins Boden­lo­se zu stür­zen, auf­ge­fan­gen zu wer­den und Ori­en­tie­rung durch das Wort Jesu zu finden.

Begegnung trotz Corona

Dass viel Neu­es aus dem Coro­na-Lock-Down her­aus ent­ste­hen kann, zeigt sich an Bibel to go”. Das Glau­bens­an­ge­bot für jun­ge Fami­li­en im Frei­en ist laut Raischl auf viel posi­ti­ve Reso­nanz gesto­ßen. Vie­le haben es als wohl­tu­end erlebt, dass in die­ser Zeit nicht so viel los war, dass sie Zeit hat­ten zum Inne­hal­ten, dass sie sich Zeit für sich und die Fami­lie neh­men konnten.”

Natür­lich spü­re er die gro­ße Ver­ant­wor­tung, die er jetzt mit­ten in der Coro­na­pan­de­mie über­nom­men hat, so Lud­wig Raischl. Als neu­er Direk­tor mit die­ser Her­aus­for­de­rung stärkt mich aber das star­ke Team.” Jetzt, wo das Haus der Begeg­nung HEI­LIG GEIST wie­der für Gäs­te offen­steht, wie­der Leben hin­ein­kommt und Begeg­nun­gen statt­fin­den, sei das Team hoch­mo­ti­viert. Ein Hygie­nekon­zept gewähr­leis­tet die Sicher­heit der Gäs­te. Dass jeder beden­ken­los und sor­gen­frei da sein kann, ist sehr wich­tig”, meint Raischl. Und dass es hier in HEI­LIG GEIST trotz Coro­na gut funk­tio­niert, hät­ten die ers­ten Erfah­run­gen mit Grup­pen im Sep­tem­ber gezeigt, betont er.

Zukunft

Dass die Leu­te kom­men; und dass sie hier einen Raum fin­den, um an sich zu arbei­ten und gestärkt wie­der nach Hau­se gehen”, so beant­wor­tet Lud­wig Raischl die Fra­ge nach sei­nem Wunsch für die Zukunft. Dabei erfah­re er auch volls­te Unter­stüt­zung durch die Diö­ze­se Pas­sau. Das Haus sei im gan­zen Bis­tum viel geschätzt, nicht zuletzt durch den Grund­kurs Gemeind­li­chen Glau­bens’, der Lud­wig Raischl sehr am Her­zen liegt: Hier star­ten wir im September/​Oktober eine modu­la­re Aus­bil­dung für Haupt­amt­li­che, um den Grund­kurs mit­samt sei­nem Stil noch stär­ker in die Diö­ze­se hineinzutragen.”