Jugend

Klausurwochende: KjG-Diözesanleitung tagt in Niederalteich

Armin Berger am 14.03.2019

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Wie kann Jugendverbandsarbeit künftig aussehen? Das war eine der Fragen, mit der sich die Diözesanleitung und der Diözesanausschuss der KjG Passau im Rahmen eines Klausurwochenendes in der Landvolkshochschule in Niederalteich beschäftigte. Außerdem ging es um die Beteiligung an der bundesweiten 72 Stunden Sozialaktion „Uns schickt der Himmel“.

Es ging fern­ab vom All­tags­ge­schäft“ dar­um, sich mit den zukünf­ti­gen Bedin­gun­gen der Jugend­ver­bands­ar­beit und der bun­des­wei­ten 72 Stun­den Sozi­al­ak­ti­on Uns schickt der Him­mel“ aus­ein­an­der­zu­set­zen. Als Refe­ren­ten und Beglei­ter die­ser Klau­sur konn­te Luis Heinz, Lan­des­vor­sit­zen­der der KjG Bay­ern, gewon­nen wer­den. Team­fin­dung und Zusam­men­ar­beit waren Teil der Klau­sur, da im Herbst neue Leu­te ins Team kamen und eini­ge aus­ge­schie­den sind. Das Team wur­de durch eini­ge Übun­gen gestärkt, in dem es Lösun­gen für augen­schein­lich unlös­ba­re Auf­ga­ben fin­den muss­te und auch fand. Der Nied­rig­seil­gar­ten wur­de aller­dings so nied­rig, dass dies zu neu­en Her­aus­for­de­run­gen führte.

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Im „Niedrigstseilgarten“ von li: Stephan Nüßlein, Iris Flattenhutter, Vroni Dagn, Anna Dagn, Elisabeth Lazar

Die Katho­li­sche jun­ge Gemein­de ist bun­des­weit einer der größ­ten kirch­li­chen Kin­der- und Jugend­ver­bän­de, wenn auch klein in der Diö­ze­se Pas­sau. Den­noch wur­de nach Wegen gesucht die KjG Grup­pen mög­lichst alle zur Betei­li­gung an der 72 Stun­den Akti­on zu moti­vie­ren, zu unter­stüt­zen und zu beglei­ten. Geht es doch dar­um, gemein­sam die Welt ein Stück­chen bes­ser zu machen.

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So set­zen sich bei der bun­des­weit größ­ten Sozi­al­ak­ti­on wie­der jun­ge Katholik*innen für das Gute ein. In 72 Stun­den rea­li­sie­ren sie eine gemein­nüt­zi­ge sozia­le, öko­lo­gi­sche, inter­kul­tu­rel­le oder poli­ti­sche Auf­ga­be und set­zen damit ein deut­li­ches Zei­chen für Soli­da­ri­tät. Mit Spaß und Enga­ge­ment wer­den Kin­der, Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne dort anpa­cken, wo es sonst nie­mand tut, wo Geld oder die Bereit­schaft, ande­ren unter die Arme zu grei­fen feh­len. Motor für die Akti­on ist die Über­zeu­gung, dass ein Han­deln aus einem christ­li­chen Ver­ständ­nis her­aus die Welt bes­ser machen kann. Es ist für die Grup­pen vor Ort eine Mög­lich­keit sich öffent­lich­keits­wirk­sam in sozia­len, poli­ti­schen, kul­tu­rel­len oder öko­lo­gi­schen Aktio­nen zu enga­gie­ren und gemein­sam das Geschaf­fe­ne zu fei­ern. Im letz­ten Teil ging es um die Pla­nung der Akti­vi­tä­ten bis zum Som­mer, wie die Kon­tak­te zu den Pfar­rei­en gestärkt wer­den kön­nen und die Nach­jus­tie­rung der Öffentlichkeitsarbeit.

Ulri­ke Hehenberger

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Von links nach rechts: Luis Heinz, Anna Dagn, Stephan Nüßlein, Veronika Dagn, Michael Winichner, Elisabeth Lazar, Iris Flattenhutter

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Ulrike Hehenberger

Sozial/Pädag./Bildung