Das glauben wir

Nacht der Lichter

Redaktion am 28.11.2022

Nacht der Lichter 2022 4 Martin Wagner Foto: Martin Wagner

An zwölf verschiedenen Orten fand zeitgleich am 25. November die Nacht der Lichter verteilt über das Gebiet des Bistums Passau statt. Viele junge Menschen, aber nicht nur, nahmen daran teil und erleuchteten mit ihren vielen Kerzen die dunklen Kirchen.

Bereits seit eini­gen Jah­ren ist die Nacht der Lich­ter nicht wie sonst im hohen Dom zu Ste­phan in Pas­sau. Sie ist statt­des­sen an vie­len Orten im Bis­tum und das Zeit­gleich und im sel­ben Ablauf. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, des Bischöf­li­chen Jugend­am­tes haben zur Zeit der Pan­de­mie auf die­se Wei­se ver­sucht für Ihre Leu­te das Ange­bot so gut es geht zu ermög­li­chen. In die­sem Jahr hat man sich noch ein­mal für die­sen Weg ent­schie­den. Wir wol­len immer so vie­len wie mög­lich, mög­lichst unbe­schwert unser Ange­bot ermög­li­chen“ so heißt es aus den Rei­hen der kirch­li­chen Jugendarbeit.

In die­sem Jahr hat der Begriff Frie­dens­ge­bet noch eine viel grö­ße­re Gewich­tung. Gera­de in Zei­ten der Zer­ris­sen­heit und der Unge­wiss­heit, in denen die Kri­sen immer schär­fer wer­den, sei­en sie poli­ti­scher, wirt­schaft­li­cher, migra­ti­ons­be­ding­ter oder öko­lo­gi­scher Natur. Hier stif­tet die Nacht der Lich­ter einen Ruhe­pol, der Zusam­men­halt und Ein­heit deut­lich macht. So eröff­net die Lesung, die an die­sem Abend aus dem ers­ten Johan­nes­brief gele­sen wur­de, einen Zugang dazu. Den des Ver­trau­ens in die Lie­be Got­tes für jede und jeden von uns. Die­se Lie­be kann beru­hi­gen, sie kann mil­dern und sie kann uns auch tra­gen (…)“, so heißt es im Gruß­wort aus Tai­zé wel­ches in der Gebets­stun­de ver­le­sen wur­de. Gera­de das ist es, was die Nacht der Lich­ter in ihrer Tra­di­ti­on vor dem Wochen­en­de des ers­ten Advents ver­su­chen möchte.

Die Nacht der Lich­ter wur­de in Koope­ra­ti­on zwi­schen dem Bund der Deut­schen Katho­li­schen Jugend und sei­nen Jugend­ver­bän­den, der evan­ge­li­schen Jugend im Deka­nat Pas­sau den Pfar­rei­en vor Ort und dem Bischöf­li­chen Jugend­amt mit allen kirch­li­chen Jugend­bü­ros ver­an­stal­tet. Hier­zu gibt es einen ein­heit­li­chen Gebets­ab­lauf mit bekann­ten Tai­­zé-Lie­­dern, sodass die Zusam­men­ge­hö­rig­keit zum Aus­druck kommt.

Gut zu wissen:

Die­ Gebets­form des Tai­zé-Gebets hat ihren Ursprung in gleich­na­mi­gem Ort (Tai­zé), einem klei­nen fran­zö­si­schen Dorf, in dem Roger Schutz (nach dem Zwei­ten Welt­krieg aus des­sen Ein­drü­cken her­aus) eine öku­me­ni­sche Gemein­schaft grün­de­te. Vor allem der Gedan­ke des Frie­dens und des Ver­trau­ens in Gott und die Men­schen wird dort gelebt. Cha­rak­te­ris­tisch für Tai­zé sind die viel­stim­migen Lie­der, die in ver­schie­de­nen Spra­chen über­setzt wer­den, sodass dort alle Gäs­te durch ihren Gesang ganz bewusst an den Gebe­ten und Got­tes­diens­ten teil­neh­men können.

Text: Niko­laus Pfeif­fer BJA / Kirch­li­ches Jugend­bü­ro Pfarrkirchen

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