Jugend

Netzwerk „Kinder- und Jugendtrauer“

Stefanie Hintermayr am 22.11.2023

432 A3109 1 Foto: Stefanie Hintermayr/pbp
Die Kooperationspartner des Netzwerks "Kinder- und Jugendtrauer Rottal-Inn" präsentieren stolz ihren neuen Flyer (v.l.n.r.): Jugendseelsorger Nikolaus Pfeiffer (Kirchliches Jugendbüro Pfarrkirchen), Klinik- und Palliativseelsorger Mario Unterhuber, Trauerbegleiterin Susanne Anzeneder (Inn-Natur), Marion Schustereder-Gärtner (private und unabhängige Trauerbegleitung), Monika Zelger und Brigitte Haas (beide Palliativstation Pfarrkirchen).

Mit der Präsentation des Flyers am 21. November in der Palliativstation Pfarrkirchen ist das Netzwerk „Kinder- und Jugendtrauer Rottal-Inn“ jetzt offiziell gestartet. Es vermittelt betroffenen Kindern und Jugendlichen und deren Eltern Fachkräfte aus dem Landkreis Rottal-Inn zur Trauerbegleitung.

Der Start­schuss für das Netz­werk Kin­der- und Jugend­trau­er Rot­tal-Inn“ ist gege­ben – mit der Prä­sen­ta­ti­on des Fly­ers am 21. Novem­ber im Raum der Stil­le“ in der Pal­lia­tiv­sta­ti­on der Rot­tal-Inn-Kli­nik in Pfarr­kir­chen. Auf einen Blick sind hier­auf die zen­tra­len Koope­ra­ti­ons­part­ner mit Ansprech­part­nern und Kon­takt zum The­ma Kin­der- und Jugend­trau­er“ zusam­men­ge­fasst, für betrof­fe­ne Kin­der und Jugend­li­che, deren Fami­li­en und Ein­rich­tun­gen, die mit ihnen arbei­ten. Im Netz­werk mit dabei sind Inn-Natur in Koope­ra­ti­on mit dem Hos­piz­ver­ein Rot­tal-Inn, das Kirch­li­che Jugend­bü­ro Pfarr­kir­chen, die Kri­sen­seel­sor­ge im Schul­be­reich, die pri­va­te und unab­hän­gi­ge Trau­er­be­glei­tung, die Pal­lia­tiv­sta­ti­on Pfarr­kir­chen und die Kli­nik­seel­sor­ge in Koope­ra­ti­on mit dem Hos­piz­ver­ein Rot­tal-Inn. Sie alle ste­hen, jetzt gut mit­ein­an­der ver­netzt, Kin­dern und Eltern zur Sei­te und ver­mit­teln ihre Fach­kräf­te, und zwar ganz indi­vi­du­ell je nach Fall. Und genau dar­über hat Ste­fa­nie Hin­ter­mayr mit den bei­den Netz­werk-Koor­di­na­to­ren, der Trau­er­be­glei­te­rin Susan­ne Anzeneder und dem Kli­nik- und Pal­lia­tiv­seel­sor­ger Mario Unter­hu­ber, am Tag des Start­schus­ses am 21. Novem­ber gespro­chen. Hier der Podcast:

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Wir haben hier auf der Pal­lia­tiv­sta­ti­on die Erfah­rung gemacht, dass, wenn Kin­der und Jugend­li­che von einem Todes­fall betrof­fen sind, viel mehr Auf­wand betrie­ben wird und das schwie­ri­ger zu han­deln ist. Es stell­te sich immer die Fra­ge, was pas­siert, wenn sie die Sta­ti­on ver­las­sen, wo kön­nen sie mit ihren Erfah­run­gen ando­cken und wo wird Hil­fe und Unter­stüt­zung ange­bo­ten“, erklär­te Kli­nik- und Pal­lia­tiv­seel­sor­ger Mario Unter­hu­ber einen Haupt­aspekt des Netz­werks. Ein wei­te­rer sei, so Unter­hu­ber, dass im Jahr der Eröff­nung des sta­tio­nä­ren Hos­pi­zes (geplant im Jahr 2025) schon ein funk­tio­nie­ren­des Netz­werk bestehe. Und als drit­ten nann­te er die Koope­ra­ti­on zwi­schen dem Hos­piz­ver­ein Rot­tal-Inn und Trau­er­be­glei­te­rin Susan­ne Anzenen­der zur tier­ge­stütz­ten Trau­er­be­glei­tung. Hier haben wir die Erfah­rung gemacht, dass schon etwas Gutes da ist, das wir jetzt nur noch ver­net­zen und dann schau­en müs­sen, wel­che Part­ner hier in die­sem The­ma noch unter­wegs sind“, so Unterhuber.

Trau­er­be­glei­tung von Kin­dern und Jugend­li­chen ist noch immer ein Nischen­the­ma“, beton­te die Trau­er­be­glei­te­rin und Mit-Initia­to­rin des Netz­werks Susan­ne Anzeneder. Mit Her­an­wach­sen­den zu arbei­ten sei extrem viel­fäl­tig; ein Patent­re­zept gäbe es in deren Ver­luster­le­ben nicht. Das Wich­tigs­te ist, ein auf­merk­sa­mer und authen­ti­scher Beglei­ter zu sein“, erklärt sie und nennt als Bei­spie­le Zuhö­ren und Bera­ten. Wei­te­re Tools in der The­ra­pie sei­en Erin­ne­rungs­ar­beit und das Arbei­ten mit Gefüh­len. Jeder der Koope­ra­ti­ons­part­ner hat hier­bei sei­ne indi­vi­du­el­len Qua­li­tä­ten und sei­ne Spe­zi­fi­ka­ti­on in der Trau­er­be­glei­tung von Kin­dern und Jugend­li­chen. Das Netz­werk bün­delt die­se und stellt die jewei­li­gen Kon­tak­te her, den Bedürf­nis­sen der Betrof­fe­nen und deren Fami­li­en ent­spre­chend. Unser Ziel ist, dass vie­le Men­schen im Land­kreis Rot­tal-Inn und dar­über hin­aus über die­ses Netz­werk Bescheid wis­sen“, so Anzeneder. Jeder darf sich, ob im Fal­le einer Bera­tung, einer Beglei­tung oder einer Unsi­cher­heit, an uns wen­den. Wir ent­schei­den dann, wel­cher Netz­werk­part­ner uns für die Beglei­tung als am bes­ten geeig­net erscheint.“ Der Fly­er wird ab sofort in päd­ago­gi­schen Ein­rich­tun­gen, bei Kin­der­ärz­ten, in Jugend­äm­tern und in Ein­rich­tun­gen, die in Kon­takt mit Kin­dern und Jugend­li­chen ste­hen, im Land­kreis Rot­tal-Inn und dar­über hin­aus aus­ge­legt – und steht hier als Down­load zur Verfügung:

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