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Bistum

Ökumenischer Zwischenruf zur Bundestagswahl

Redaktion am 21.09.2021

Ökumenischer Zwischenruf 2021 Foto info-icon-20px Foto: Tamina Friedl / pbp
(v.l.) Peter Oberleitner, Jochen Wilde und Markus Biber stellen den „Ökumenischen Zwischenruf“ in der Passauer Fußgängerzone vor.

Mit einem „Ökumenischen Zwischenruf“ haben sich der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Passau und der Dekanatsausschuss des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Passau an die Bevölkerung gewandt. Diözesanratsvorsitzender Markus Biber, Geschäftsführer Peter Oberleitner und Dekan Jochen Wilde stellten das Papier nun an einem Stand in der Fußgängerzone vor.

Der Öku­me­ni­sche Zwi­schen­ruf“ star­tet mit einer Bestands­auf­nah­me: Wir sind zur Wahl auf­ge­ru­fen in einer Zeit gro­ßer Umbrü­che. In einer Welt, in der Digi­ta­li­sie­rung, Kli­ma­wan­del und (tat­säch­li­che oder emp­fun­de­ne) Unge­rech­tig­keit den All­tag vie­ler Men­schen bestim­men.“ Vor die­sem Hin­ter­grund soll das öku­me­ni­sche Papier einen Bei­trag leis­ten für einen fai­ren, ernst­haf­ten und ehr­li­chen Dis­kurs über eine lebens­ge­rech­te Zukunft unse­res Lan­des und unse­rer Erde. Man habe die­sen aus einer Hal­tung der Demut her­aus for­mu­liert, mit dem Ein­ge­ständ­nis eige­ner Feh­ler und Missstände.

,Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gege­ben, son­dern den Geist der Kraft, der Lie­be und der Beson­nen­heit‘ (2. Timo­theus­brief, 1,7). Mit die­ser Begeis­te­rung sol­len und wol­len wir Ver­ant­wor­tung über­neh­men für unse­re Gesell­schaft.“ Dabei lau­te eine zen­tra­le Fra­ge, ob die Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler bereit sei­en, die Wahr­heit zu hören, die sie von den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen zurecht ein­for­der­ten. Es lie­ge in der Hand der Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler, wer der neue Kanz­ler oder die neue Kanz­le­rin Deutsch­lands sein wer­de. Das unter­schei­det unse­re Demo­kra­tie von Län­dern, in denen das Ergeb­nis scham­los mani­pu­liert wird oder schon vor der Wahl fest­steht. Des­halb ermun­tern wir Sie in öku­me­ni­scher Ver­bun­den­heit: Gehen Sie wählen!“