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Das glauben wir

Jesus zu Besuch!

Redaktion am 20.05.2022

220522 Predigt Bauernfeind title Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Wohin wohl würde Jesus gehen, wenn er in meinen Wohnort käme - und wen würde er besuchen? Jesus sagt: „Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen.“ (Joh 14,23). Mehr dazu von Domdekan Hans Bauernfeind in seiner Predigt zum 6. Sonntag der Osterzeit am 22. Mai 2022.

Wenn Jesus heu­te in mei­nen Wohn­ort käme, wohin wür­de er gehen? Wen wür­de er besu­chen wol­len? Gin­ge er zum Bür­ger­meis­ter? Wür­de er beim Pfar­rer anläu­ten? Zöge es ihn an einen Ort, an dem sich Jugend­li­che auf­hal­ten? Stell­te er sich unter die Zuschau­er eines Fußballspiels?

Woll­te er zu Ihnen oder zu mir kom­men? Die Chan­cen dafür sind enorm gestie­gen. Denn Jesus sagt: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort hal­ten; mein Vater wird ihn lie­ben und wir wer­den zu ihm kom­men und bei ihm Woh­nung neh­men.“ (Joh 14,23) — Wenn ich also Jesus wert­schät­ze, wenn ich auf ihn höre und mit ihm gemein­sam mein Leben gestal­te, dann nimmt Jesus – zusam­men mit sei­nem Vater im Him­mel – bei mir Woh­nung. Dann sehen mei­ne Nach­barn und die, mit denen ich arbei­te oder denen ich begeg­ne, dass Jesus bei mir Woh­nung genom­men hat. Das bedeu­tet, dass mei­ne Gedan­ken und mein Herz von Gott bewohnt sind und ich wirk­lich Gott bei mir auf­ge­nom­men habe.

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Was bedeu­tet es, wenn Jesus bei mir wohnt, wenn ich für ihn eine Woh­nung bin? – Jesus ant­wor­tet: Frie­den hin­ter­las­se ich euch, mei­nen Frie­den gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch.“ (Joh 14,27)

Wie oft wün­sche ich mir Frie­den, wenn es in mir bro­delt, wenn mich die Bil­der vom Krieg im Fern­se­hen krank­ma­chen, wenn ich mich ängs­ti­ge oder dar­an den­ke, krank zu wer­den oder gar zu ster­ben. Da braucht es einen Frie­den, der mich stärkt, die­se Welt aus­zu­hal­ten und sie den­noch mit gutem Geist mit­zu­ge­stal­ten; der mich im Lot hält, mich im Sturm nicht umfal­len lässt; der mir eine inne­re Gewiss­heit ver­leiht, nicht ver­lo­ren, son­dern gut auf­ge­ho­ben zu sein und sogar mit Jesus ewig zu leben. Es ist ein Frie­de, eine inne­re Ruhe und Gebor­gen­heit, wie sie die Welt nicht geben kann, son­dern nur Jesus – der Sohn des Vaters im Himmel.

Die­sen Frie­den wün­sche ich Ihnen und mir.

Hans Bau­ern­feind
Dom­de­kan