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Das glauben wir

Vertrau IHM!

Redaktion am 26.11.2021

211128 Predigt Ederer title Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Und was kommt noch, nach Corona und all den bedrückenden Zeiterscheinungen wie Klimakrise, Naturkatastrophen, Kriege und Flüchtlingsproblematik? Wir Menschen wissen es nicht. Was aber hilft in dunklen Zeiten: Auf Gott vertrauen. Mehr dazu von Generalvikar Josef Ederer in seiner Predigt zum 1. Adventssonntag am 28. November 2021.

Die Men­schen wer­den vor Angst ver­ge­hen in der Erwar­tung der Din­ge, die über den Erd­kreis kom­men.” Die­se Wor­te hören wir am heu­ti­gen 1. Advent aus dem Mund Jesu. Alte Wor­te — mit ganz aktu­el­len Bezü­gen und Asso­zia­tio­nen. Jesus spricht vom Bestürzt-sein und der Rat­lo­sig­keit der Men­schen ange­sichts von Natur­ka­ta­stro­phen, die über sie her­ein­bre­chen wer­den. Wer denkt da heu­te nicht an Bil­der von Über­schwem­mun­gen und tot­brin­gen­den Was­ser­mas­sen, die alles mit sich rei­ßen, an bren­nen­de Wäl­der, oder durch Stür­me zer­stör­te Häu­ser und Land­schaf­ten. Die zeit­lo­se Angst vor Krank­heit und Tod spü­ren und erfah­ren wir 2021 beson­ders durch die Coro­na-Pan­de­mie und ihre Aus­wir­kun­gen. Ängs­te kön­nen ent­so­li­da­ri­sie­ren” und uns gegen­ein­an­der auf­brin­gen, auch das wird Woche für Woche mehr und mehr sichtbar.

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Die Men­schen wer­den vor Angst ver­ge­hen in der Erwar­tung der Din­ge, die über den Erd­kreis kom­men; denn die Kräf­te des Him­mels wer­den erschüt­tert wer­den.” Und dann? Was kommt dann? Dann, sagt Jesus: Dann wird man den Men­schen­sohn in einer Wol­ke kom­men sehen, mit gro­ßer Kraft und Herr­lich­keit. Wenn das beginnt, dann rich­tet euch auf und erhebt eure Häup­ter, denn eure Erlö­sung ist nahe.” Auch wenn vie­le sich heu­te schwer tun das zu glau­ben: Die Erlö­sung ist mit IHM, mit Jesus, gekom­men. Das fei­ern wir am Ende der Advents­zeit an Weih­nach­ten. Und sie wird voll­endet bei sei­ner Wie­der­kunft, dem end­gül­ti­gen Advent. Fürch­tet euch nicht davor, son­dern berei­tet euch dar­auf vor! Lebt wie es Gott gefällt und wer­det reich in der Lie­be zueinander.

Die viel­fäl­ti­ge Sym­bo­lik des Advent­kran­zes will Hin­weis und Erin­ne­rung sein: Der grü­ne Kranz steht für die Hoff­nung und das Leben, das Gott für uns will. Rote Ker­zen möch­ten uns ermun­tern sel­ber mehr und mehr Lie­be, Licht und Wär­me in die Welt zu brin­gen, so wie Jesus das vor­ge­lebt hat. Vio­let­te Bän­der oder Tücher erin­nern dar­an, dass der Advent auch eine Zeit der inne­ren Vor­be­rei­tung ist. Sie laden ein zu Umkehr, Ver­söh­nungs­be­reit­schaft, Ver­ge­bung und Neu­an­fang; zu einer per­sön­li­chen Neu­aus­rich­tung auf Gott hin. Gott ist dir nahe. Er ist nahe bei dir und kommt dir mit sei­ner Lie­be entgegen.

Nie­mand, der auf IHN hofft und IHM ver­traut wird zugrun­de­ge­hen. Du brauchst also nicht vor Angst ver­ge­hen, auch wenn Du durch belas­ten­de und bedrän­gen­de Zei­ten gehst. Ver­trau IHM. Er rich­tet dich auf, er schenkt Gebor­gen­heit, er ist die Erfül­lung aller Hoff­nung und Sehn­sucht, und er will Heil und Leben in Fül­le für Dich. Ver­trau IHM, und lass IHN ankom­men, und Platz fin­den in Dei­nem Leben.

Das ist mei­ne Ermu­ti­gung und mein Wunsch für Sie in die­sem Advent.

Josef Ede­rer
Gene­ral­vi­kar