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Das glauben wir

Die Sache Jesu!

Redaktion am 19.11.2021

211121 Predigt Nirschl hp Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Es geht um Jesus! Es geht um seine Sache. Es geht darum, an seinem Königtum mitzuwirken und daran teilzuhaben. Christus als unseren König, der Zeugnis für das Reich seines Vaters ablegte, feiern wir am Christkönigsfest. Damit endet auch das Kirchenjahr, heuer am 21. November. Mehr dazu von Pfarrer Michael Nirschl in seiner Predigt.

Bevor es in die staa­de Zeit“ hin­ein­geht, wer­den am Sonn­tag vor dem 1. Advent noch ein­mal alle Regis­ter gezo­gen: Wir fei­ern mit dem Christ­kö­nigs­fest den brau­sen­den Abschluss des Kir­chen­jah­res. Zwi­schen den bei­den Welt­krie­gen hat Papst Pius XI. die­ses Fest ein­ge­führt, um die gan­ze Mensch­heit ange­sichts immer gefähr­li­cher wer­den­der Ideo­lo­gien dar­an zu erin­nern, dass Chris­tus allein der König ist. Die Idee die­ses Fes­tes grün­det in der Fra­ge des Pila­tus: Bist du der König der Juden?“ und in der Ant­wort Jesu: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu gebo­ren und dazu in die Welt gekom­men, dass ich für die Wahr­heit Zeug­nis ablege.“

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Bald wird uns der­sel­be Chris­tus als klei­nes wehr­lo­ses Kind begeg­nen. Heu­te steht er uns als der am Kreuz thro­nen­de König gegen­über. Egal wie Jesus zu uns kommt und wir ihm begeg­nen wol­len: Er möch­te, dass wir ihn als Sohn Got­tes erken­nen und sei­ne Bot­schaft ernst nehmen.

Dazu ein eige­nes Fest? Eigent­lich ist das doch selbst­ver­ständ­lich! Es geht uns Chris­ten um Jesus, um wen denn sonst? Oder? Doch erken­ne ich, dass ich sel­ber und wir als Kir­che oft­mals alles Mög­li­che tun, aber es nicht um ihn geht oder wir uns einen eige­nen Jesus zusammenzimmern.

Es braucht tat­säch­lich Men­schen, die uns dar­an erin­nern, wer Jesus ist und dass Jesus der Sohn Got­tes ist! Neben Papst Pius XI. und sei­ner Idee, das Christ­kö­nigs­fest zu fei­ern, kommt mir unser ver­stor­be­ner Bischof Wil­helm Schraml in den Sinn. Als jun­ger Pri­mi­zi­ant hat er betont, dass es sei­ne Freu­de ist, Men­schen zu Chris­tus zu füh­ren. Spä­ter griff er dann als Bischof die­sen roten Faden auf und ver­tief­te ihn mit dem Pau­lus­wort Jesus Chris­tus als den Herrn ver­kün­di­gen“. Ich bin zusam­men mit vie­len dank­bar, dass er in den Jah­ren als Bischof von Pas­sau ohne wenn und aber in den vie­len Facet­ten sei­nes Wir­kens und in den Schwer­punk­ten, die er gesetzt hat, sei­nen Wahl­spruch gelebt hat. Man merk­te ihm förm­lich an, dass er ähn­lich dem Apos­tel Pau­lus von die­sem Auf­trag ergrif­fen war: Ein Zwang liegt auf mir! Weh mir, wenn ich das Evan­ge­li­um nicht verkünde!“

Es geht um Jesus! Es geht um sei­ne Sache. Es geht dar­um, an sei­nem König­tum mit­zu­wir­ken und dar­an teil­zu­ha­ben. Papst Pius XI. und Bischof Wil­helm und vie­le ande­re wuss­ten und wis­sen, dass es in die­ser Welt ohne Chris­tus und sei­ne Macht der Lie­be nicht geht! Es braucht Men­schen, die leb­haft glau­ben und glaub­haft leben und uns alle dar­an erin­nern, dass Chris­tus der Weg ist, der uns zum Leben in Fül­le führt.

Bischof Wil­helm woll­te dazu sei­nen Bei­trag leis­ten und er hat es getan – ganz beson­ders als der ers­te Beter in sei­ner Diö­ze­se. Nun ruht er in der Anbe­tungs­ka­pel­le in Alt­öt­ting und bleibt – wie es Bene­dikt XVI. treff­lich for­mu­liert hat – unser aller Vor-Beter ganz nahe am Herrn. Ich wün­sche ihm, dass der Herr am Kreu­zesthron sein Zeug­nis und sein Beten annimmt und ihm ein gnä­di­ger und lie­be­vol­ler Rich­ter ist! Uns allen wün­sche ich gera­de heu­te, dass wir mit tie­fer Über­zeu­gung stets Jesus Chris­tus als den Herrn verkündigen!

Sei­en Sie geseg­net und behütet!

Micha­el Nirschl
Pfar­rer im Pfarr­ver­band Waldkirchen