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Das glauben wir

Moderne Mission!

Redaktion am 22.10.2021

211018 Predigt Baer title Foto: Thomas König/pbp

"Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern!" Dieser Missionsauftrag Jesu an seine Jünger gilt uns Christen heute ebenso wie damals. Nur sieht Mission heute anders aus. Ein Beispiel für "moderne" Mission ist das HOME Passau mit seiner Jüngerschaftsschule. Mehr dazu von Dompropst Michael Bär in seiner Predigt zum Weltmissionssonntag am 24. Oktober 2021.

Dar­um geht und macht alle Völ­ker zu mei­nen Jün­gern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes.“ So lau­tet der Mis­si­ons­auf­trag, den Jesus Chris­tus den Apos­teln erteilt hat. Die Kir­che hat die­sen Auf­trag im Lau­fe ihrer Geschich­te stets sehr ernst genom­men und die Fro­he Bot­schaft in die Welt hinausgetragen. 

Das Mis­si­ons­be­ne­dik­ti­ner­klos­ter Schwei­klberg ober­halb von Vils­ho­fen kon­zen­trier­te sich bei­spiels­wei­se auf Tan­sa­nia und Korea. Zahl­rei­che Brü­der und Patres wur­den dort­hin gesandt. Im Zuge der Mis­si­on wur­de auch sehr viel Ent­wick­lungs­hil­fe geleis­tet. In den Schwei­klber­ger Werk­stät­ten wur­den die Mis­sio­na­re hand­werk­lich aus­ge­bil­det, um in den Mis­si­ons­län­dern Auf­bau­ar­beit zu leisten.

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Heut­zu­ta­ge sind wir in Deutsch­land sel­ber wie­der Mis­si­ons­land. Vor ein paar Tagen wur­de am Dom­platz eine Jün­ger­schafts­schu­le eröff­net. Im End­aus­bau wer­den dort 25 jun­ge Leu­te zwi­schen 18 und 30 Jah­ren ihren Glau­ben inten­si­vie­ren. Die­se Home-Mis­si­on-Base glie­dert sich in die klas­si­schen Berei­che kirch­li­cher Aufgaben:

Lit­ur­gie und Gebet – im Haus ist eine Kapel­le, die alle zu Gebet und Medi­ta­ti­on ein­lädt, die hier vorbeikommen.

Es fin­den Glau­bens­kur­se statt, Kate­che­sen wer­den von aus­ge­bil­de­tem Per­so­nal gehal­ten – auch Firm­grup­pen sind dort will­kom­men, um ihren Glau­ben zu festigen.

Es wird die täti­ge Nächs­ten­lie­be dort gelebt. Ein eige­nes Cafe lädt zum Ver­wei­len ein, auch Men­schen, die sich das eigent­lich nicht leis­ten kön­nen. Sie bezah­len, wozu sie imstan­de sind. Dort wird in Zukunft auch eine Armen­kü­che behei­ma­tet sein. 

Neun Mona­te dau­ert die­ser Kurs, solan­ge wie eine Schwan­ger­schaft, das ist nicht zufäl­lig so gewählt. Am Ende steht womög­lich eine Neu­ge­burt als Kind Got­tes, wie nach der Tau­fe. Wir alle um den Dom­platz her­um sind gespannt, wie sich die Jün­ger­schafts­schu­le bewäh­ren wird, ob das mis­sio­na­ri­sche Kon­zept des Trä­gers, der Lore­to­ge­mein­schaft, auf­geht. Wir hof­fen es und wün­schen der Home­ba­se dazu Got­tes rei­chen Segen. Die alte“ Mis­si­on wird frei­lich noch blei­ben und wei­ter­wir­ken. Durch Klös­ter wie Schwei­klberg, aber auch durch die Arbeit der Pfar­rei­en, die ja eben­falls die Grund­auf­ga­ben der Kir­che erfül­len: Lit­ur­gie, Ver­kün­di­gung, Cari­tas. Ein frucht­ba­res Mit­ein­an­der von alt und neu wün­schen wir uns. Es ist gut, wenn mög­lichst vie­le über­all­hin­ge­hen, um die Men­schen zu Jün­gern zu machen. Drau­ßen in der Welt und hier bei uns.

Micha­el Bär
Dom­propst