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Das glauben wir

Zeichen erkennen!

Redaktion am 05.11.2021

211107 Predigt de Jong WEB Foto: Bayer / pbp

Symbole, Gesten und Zeichen waren nicht nur vor tausenden Jahren ein wichtiges Verständigungsmerkmal unter den verschiedenen Naturvölkern, sondern sind auch heute noch das allerwichtigste Kommunikationsmittel zwischen Menschen - vor allem wenn sie aus einem anderen Sprach- oder Kulturkreis kommen.

Dar­über hin­aus die­nen die­se visu­el­len Merk­ma­le jedoch eben­so als ein­deu­ti­ges Erken­nungs­merk­mal, um sich mit einer Grup­pe, einem Ver­ein, einer Reli­gi­on oder einem Staat zu iden­ti­fi­zie­ren. Mehr dazu von Jugend­pfar­rer Wolf­gang de Jong in sei­ner Pre­digt zum 32. Sonn­tag im kirch­li­chen Jah­res­kreis am 7. Novem­ber 2021.

Zwei Jun­gen tra­fen sich täg­lich auf ihrem Schul­weg an einer Kreu­zung. Wer als ers­ter kam, war­te­te auf den ande­ren, oder er leg­te einen Kie­sel­stein auf die Bank, die dort stand. – Vie­le Men­schen kamen zu die­ser Zeit an der Bank vor­bei – aber wer hät­te schon die­ses Stein­chen bemerkt, noch weni­ger des­sen Bedeu­tung erkannt. Der Stein war ein Zei­chen – aber nur für die sehen­den Augen des Freundes.

Lie­be Schwes­tern und Brü­der! Ein Zei­chen muss ich lesen kön­nen; nur dann sagt es mir etwas. Wer das Zei­chen nicht ver­steht, der geht acht­los dar­an vor­bei. Die bei­den Jun­gen wis­sen, was der Stein auf der Bank bedeu­tet. Für sie ist er ein Zei­chen der Freund­schaft. Ande­re gehen acht­los dar­an vor­bei; für sie ist die­ses Zei­chen nicht gedacht und für sie hat es dar­um auch kei­ne Bedeutung.

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Wir Men­schen brau­chen Zei­chen im Umgang mit­ein­an­der. Sie zei­gen uns, wie wir beim ande­ren dran sind, wie er zu uns steht. Eine Urlaubs­kar­te, ein Weih­nachts­gruß, ein Anruf, eine What‘sApp, ein Mal-eben- Vor­bei­schau­en“ kön­nen ein sol­ches Zei­chen sein. Es zeigt mir, dass sich der ande­re mit mir ver­bun­den fühlt, dass ich ihm nicht gleich­gül­tig bind.

Auch Gott hat uns Zei­chen gege­ben, die sei­ne Lie­be und Sor­ge um uns Men­schen erken­nen las­sen wol­len. Das deut­lichs­te Zei­chen ist Jesus selbst. In ihm ist uns Men­schen die Güte und Men­schen­freund­lich­keit unse­res Got­tes erschie­nen“. Jesus will das Zei­chen für die Güte und Lie­be Got­tes sein. So wün­sche ich ihnen und uns allen immer wie­der ein offe­nes Herz und ein gutes Gespür für die vie­len Zei­chen in unse­rem All­tag. Ihnen allen einen schö­nen und geseg­ne­ten Sonntag.

Jugend­pfar­rer Wolf­gang de Jong