Das glauben wir

Die Gnadenmutter ist wieder daheim

BAY am 31.10.2022

Info Icon Foto: Bayer / pbp

Das Altöttinger Gnadenbild ist wieder daheim – am 30. Oktober hat es Wallfahrtsrektor Prälat Klaus Metzl zurück in die frisch renovierte Gnadenkapelle getragen. Beim Gottesdienst in der Stiftspfarrkirche spendete der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nicola Eterovic den Segen im Namen von Papst Franziskus.

In sei­ner Pre­digt wäh­rend des fei­er­li­chen Pon­ti­fi­kal­amts bat der Bot­schaf­ter des Hei­li­gen Stuhls um das Gebet für die Ein­heit der katho­li­schen Kir­che und für den Frie­den in der Welt. Aus­drück­lich erin­ner­te Erz­bi­schof Etero­vic an die Wun­de des der­zei­ti­gen Krie­ges mit­ten in Euro­pa und dar­an, dass die Ukrai­ne ​„Opfer der tra­gi­schen Aggres­si­on der rus­si­schen Föde­ra­ti­on gewor­den ist“. Vor allem beton­te er die Bedeu­tung der Ein­heit in der Kir­che und der Neue­van­ge­li­sie­rung. Die Kir­che müs­se ​„offen für alle sein“, sag­te er. Die­se ein­la­den­de und barm­her­zi­ge Hal­tung sei jedoch auf Bekeh­rung aus­ge­rich­tet. Außer­dem mahn­te der Nun­ti­us einen ​„christ­li­chen Bei­trag für die Öko­lo­gie – für unser gemein­sa­mes Haus“ an. An die­ser Stel­le rief er dazu auf, auch die ​„mensch­li­che Öko­lo­gie“ zu respek­tie­ren – das Wesen der Men­schen als Abbild Got­tes, geschaf­fen als Mann und Frau. Mit Blick auf die Got­tes­mut­ter Maria beton­te er, dass gera­de sie die Men­schen ein­la­de, ​„das wah­re Bild Got­tes wie­der zu ent­de­cken“. Erz­bi­schof Etero­vic zitier­te aus dem Evan­ge­li­um über die Hoch­zeit von Kana: ​„Was Er euch sagt, das tut.“

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Dass Maria die Men­schen zu Jesus füh­re, dar­an erin­ner­te Erz­bi­schof Etero­vic auch in sei­ner Anspra­che zum Ein­trag in das Gol­de­ne Buch der Stadt. Die­ser fand aus­nahms­wei­se nicht im Rat­haus statt. Da näm­lich auch der Sitz der Stadt­ver­wal­tung gera­de reno­viert wird, emp­fing Alt­öt­tings Bür­ger­meis­ter Ste­phan Ant­wer­pen die Gäs­te im Gebäu­de der Kapel­lad­mi­nis­tra­ti­on – ein ​„mehr als wür­di­ger Raum“ für die­sen beson­de­ren Anlass, wie er feststellte.

Auch bei die­ser Gele­gen­heit bat Erz­bi­schof Etero­vic um das Gebet für den Frie­den und dafür, ​„alles zu machen, um der Ukrai­ne zu hel­fen“. Eben­falls sprach der Nun­ti­us vor dem Ein­trag ins Gol­de­ne Buch sei­ne Sor­ge um die Ein­heit der Kir­che aus und bat um das Gebet, ​„dass wir katho­lisch blei­ben“. Ins­be­son­de­re bat er auch um das Gebet in den Anlie­gen des Paps­tes, der ​„Sym­bol der Ein­heit der Kir­che“ sei.

Text: Micha­el Glaß

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