Weltkirche

„Jetzt droht eine weitere, humanitäre Katastrophe."

Wolfgang-Christian Bayer am 25.03.2019

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„Jetzt droht eine weitere, humanitäre Katastrophe." Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ erhöht seine Soforthilfe nach Wirbelsturm „Idai“ auf 100.000 Euro

Die Situa­ti­on in Mosam­bik, Sim­bab­we und Mala­wi nach den schwe­ren Über­schwem­mun­gen infol­ge des Wir­bel­sturms Idai“ ist wei­ter­hin dra­ma­tisch. Das Kin­der­mis­si­ons­werk Die Stern­sin­ger’ hat sei­ne Sofort­hil­fe für die betrof­fe­ne Regi­on in Süd­ost­afri­ka um wei­te­re 50.000 Euro auf ins­ge­samt 100.000 Euro erhöht. Für die Hil­fe der Men­schen vor Ort wur­de zudem ein Not­hil­fe-Fonds eingerichtet. 

Nach die­ser gro­ßen Natur­ka­ta­stro­phe droht den Men­schen jetzt eine wei­te­re, huma­ni­tä­re Kata­stro­phe. Das ver­un­rei­nig­te Was­ser begüns­tigt die Aus­brei­tung von Krank­hei­ten wie Cho­le­ra und Mala­ria. Und die Gefahr einer Hun­gers­not wird mit jedem Tag grö­ßer, da wei­te Tei­le der Ern­te zer­stört sind und die gela­ger­ten Vor­rä­te den Flu­ten zum Opfer gefal­len sind“, sagt Magnus Brü­ning, Lei­ter des Aus­lands­be­reichs im Kin­der­mis­si­ons­werk Die Stern­sin­ger’. Vor allem Kin­der, von denen vie­le von ihren Eltern getrennt wur­den, sind die­sen Gefah­ren beson­ders aus­ge­setzt. Für sie kann die Situa­ti­on schnell lebens­be­droh­lich wer­den. Daher liegt jetzt unser Fokus dar­auf, die Betrof­fe­nen mit Lebens­mit­teln und Medi­ka­men­ten zu ver­sor­gen. Erst wenn die Men­schen mit dem Nötigs­ten ver­sorgt sind, kann in einem nächs­ten Schritt der Wie­der­auf­bau unter­stützt wer­den, der eine sehr lan­ge Zeit dau­ern wird“, so Brüning.

Das Kin­der­hilfs­werk der katho­li­schen Kir­che arbei­tet mit 13 Pro­jekt­part­nern in den betrof­fe­nen Län­dern zusam­men. Allein in Mosam­bik wer­den in den vom Kin­der­mis­si­ons­werk unter­stütz­ten Pro­jek­ten rund 3.200 Kin­der betreut. Vie­le Part­ner berich­ten Erschüt­tern­des aus dem Kata­stro­phen­ge­biet, so wie Schwes­ter Fer­re­ra Wein­zierl vom Orden der Domi­ni­ka­ne­rin­nen in Sim­bab­we: Der hef­ti­ge Regen ver­wan­del­te die Erde zu Schlamm. Vie­le Stra­ßen und Brü­cken wur­den weg­ge­schwemmt, Sol­da­ten suchen im Schlamm nach Über­le­ben­den und ber­gen Lei­chen. Wir beten für die Ver­stor­be­nen und auch die Leben­den, die so viel durch­ma­chen müssen.“ 

Der Wir­bel­sturm Idai“ war am 15. März auf das Fest­land von Mosam­bik getrof­fen und hat­te vor allem die Küs­ten­stadt Bei­ra stark zer­stört. Auch in den süd­ost­afri­ka­ni­schen Län­dern Sim­bab­we und Mala­wi hat er für gro­ße Über­flu­tun­gen mit zahl­rei­chen Toten gesorgt.

Jähr­lich 2.000 Pro­jek­te weltweit

Rund 2.000 Pro­jek­te für Not lei­den­de Kin­der welt­weit wer­den jähr­lich vom Kin­der­mis­si­ons­werk Die Stern­sin­ger‘ unter­stützt. Ein­nah­men in Höhe von ins­ge­samt rund 77,7 Mil­lio­nen Euro stan­den dem Kin­der­hilfs­werk der katho­li­schen Kir­che in Deutsch­land 2017 für sei­ne Arbeit zur Ver­fü­gung. Geför­dert wur­den Pro­jek­te in 114 Län­dern. Neben der För­de­rung der Kin­der-Hilfs­pro­jek­te zäh­len der Ein­satz für die Rech­te von Kin­dern welt­weit sowie die Bil­dungs­ar­beit zu den Aufgaben.

Die Hil­fe des Kin­der­mis­si­ons­werks Die Stern­sin­ger’ kann durch Spen­den unter­stützt werden: 

Pax-Bank eG
Stich­wort: Zyklon Idai
IBAN: DE 95 3706 0193 0000 0010 31
BIC: GENODED1PAX

Bild und Text: Kin­der­mis­si­ons­werk Die Sternsinger’