Soziales

Geldsegen für die Asamkirche Aldersbach

Pressemeldung am 28.01.2020

Info Icon Foto: Fritz Greiler / Gemeinde Aldersbach
Symbolische Scheckübergabe mit (v.l.): Christoph Helmschrott, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Passau; Ltd. Regierungsdirektor am Landratsamt Passau Armin Diewald; Klemens Unger, Vorsitzender „Freunde der Asamkirche Aldersbach“; Pfarrer Sebastian Wild; Landrat Franz Meyer; Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbandes Bayern; 1. Bürgermeister Harald Mayrhofer.

Rund 12,6 Millionen Euro kostet die Innensanierung der Asamkirche Aldersbach – knapp zwei Millionen Euro davon muss die Pfarrei selbst finanzieren. Schon bei der Landesausstellung 2016 in Aldersbach haben die Verantwortlichen eine Spendenkampagne gestartet, um dieses Kosten stemme zu können.

Über einen Geld­se­gen von 25.000 Euro kann sich Kle­mens Unger, Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins Freun­de der Asam­kir­che Alders­bach“ nun freu­en. Der Spar­kas­sen­ver­band Bay­ern unter­stützt mit die­sem Betrag die Innen­sa­nie­rung, die seit Ende 2018 läuft. Land­rat Franz Mey­er hat­te sich für die Unter­stüt­zung durch den Spar­kas­sen­ver­band ein­ge­setzt und freu­te sich, dass Ver­bands­prä­si­dent Dr. Ulrich Net­zer sei­nen Vor­schlag umge­setzt hat. Der Prä­si­dent und der Land­rat ken­nen sich bereits aus Mey­ers Münch­ner Zeit als Staats­se­kre­tär. Net­zer war damals Ober­bür­ge­meis­ter in Kemp­ten. Nun arbei­ten bei­de im Spar­kas­sen­ver­band zusam­men, Net­zer als Prä­si­dent, Mey­er als Bezirks­vor­sit­zen­der des Spar­kas­sen­ver­bands Niederbayern.

Die umfang­rei­che Innen­sa­nie­rung umfass­te vor allem die Bekämp­fung des Nage­kä­fer­be­falls nahe­zu aller Holz­bau­tei­le. Aber auch an der Innen­raum­scha­le des spät­ba­ro­cken Kir­chen­baus besteht erheb­li­cher Sanie­rungs­be­darf. Riss­bil­dun­gen im Putz und locke­re Decken­stuck­tei­le mach­ten bereits in der Ver­gan­gen­heit pro­vi­so­ri­sche Siche­rungs­maß­nah­men erfor­der­lich: Im Rah­men der jetzt begon­ne­nen Innen­re­stau­rie­rung wer­den Putz und Stuck an dem Decken­ge­wöl­be gesi­chert, die Fres­ken und Fas­sun­gen der Raum­scha­le sowie der Aus­stat­tung restau­riert. Eben­so wer­den die Ein­bau­ten aus Natur­stein wie Epi­ta­phien, Chor­schran­ke und die Boden­be­lä­ge instand­ge­setzt sowie die betriebs­tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen wie Beleuch­tung, Hei­zung, Laut­spre­cher­an­la­ge und Lied­an­zei­ge auf den aktu­el­len Stand der Tech­nik gebracht. In etwa fünf Jah­ren soll die Maß­nah­me abge­schlos­sen werden.

Text: Chris­toph Kölbl

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