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Bischof

In allem Du – Weltgebetstag 2022

Stefanie Hintermayr am 08.05.2022

432 A4237 Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Mit Gebetsstationen, einer kleinen Wallfahrt und einer Vesper mit Bischof Stefan Oster SDB hat man in Emmerting gemeinsam den Weltgebetstag begangen. Unter dem Jahresmotto „In allem Du!“ haben die Mitfeiernden um geistliche Berufungen gebetet.

In allem Du!

Das Welt­ge­bets­tags-Jah­res­mot­to präg­te die­sen Sonn­tag des 8. Mai in Emmer­ting, zu dem neben zahl­rei­chen Gläu­bi­gen auch heu­er wie­der vie­le Pries­ter, Dia­ko­ne und Ordens­leu­te gekom­men waren. In allem Du!“ zog sich sowohl durch die ein­zel­nen Gebets­sta­tio­nen und der klei­nen Wall­fahrt zu Beginn, als auch durch die Ves­per mit Bischof Ste­fan Oster und Pfar­rer Tho­mas Stein­ber­ger im Anschluss dar­an. Das Wich­tigs­te ist, aus dem Glau­ben her­aus zu leben, dafür Zeug­nis zu geben und sich dafür ein­zu­set­zen, dass sich der Glau­be wei­ter­ver­brei­tet. Und dazu gehört auch, dass wir auch dar­um beten“, begrüß­te Pfar­rer Tho­mas Stein­ber­ger die Mit­fei­ern­den ein­gangs bei der ers­ten Sta­ti­on, der Neben­kir­che St. Niko­laus am Fried­hof. Er lud alle zum Gebet um die bei­den Beru­fun­gen Pries­ter- und Orden­tum, aber auch Zeu­gen der Kir­che all­ge­mein ein. Dom­vi­kar Andre­as Erndl, Lei­ter des Teams Beru­fungs­pas­to­ral, mein­te, dass der Mut­ter­tag sehr gut pas­se, um auch gleich­zei­tig den 59. Welt­ge­bets­tag zu fei­ern. Wie eine Mut­ter, so ist auch Jesus immer für einen da.“

Nach die­ser ers­ten Sta­ti­on setz­te sich der beten­de Wall­fahrts­zug in Rich­tung Orts­mit­te zur Pfarr­kir­che Hl. Drei­fal­tig­keit in Bewe­gung. An zwei Zwi­schen­sta­tio­nen, an denen erneut mit­ein­an­der gebe­tet und gesun­gen wur­de, wur­de gehal­ten. Am Mar­terl zur Alt­öt­tin­ger Madon­na ging Flo­ri­an Kil­lin­ger, Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­der von Emmer­ting, auf das Ehren­amt ein. Mir nach spricht Chris­tus“ (GL 461) beru­fe jeden ein­zel­nen zu einem Dienst in der Kir­che. Gera­de in der heu­ti­gen Zeit ist es nicht mehr selbst­ver­ständ­lich, sich neben Beruf und Fami­lie auch noch ehren­amt­lich ein­zu­brin­gen“, so Kil­lin­ger. Neben den Haupt­amt­li­chen wür­dig­te er alle in der Kir­che ehren­amt­lich Täti­gen für ihren wert­vol­len Dienst. Ich kann nur zur Beru­fung zum Ehren­amt ermu­ti­gen, auch, weil es sehr viel Freu­de schenkt.“

An der drit­ten Sta­ti­on beim BRK-Senio­ren­heim ver­las Seel­sor­ge­rin Clau­dia Öllin­ger die bekann­te Geschich­te aus dem Evan­ge­li­um Maria sucht ihren Sohn“. Hät­te nicht jeder schon ein­mal die Erfah­rung gemacht, welch gro­ße Sor­gen und Ängs­te auf­kom­men, wenn ein Kind ver­lo­ren geht, frag­te sie. Als sie Jesus im Tem­pel wie­der­fand, sei Maria aber nichts des­to trotz ihrem Auf­trag nach­ge­kom­men, Jesus nach dem Wil­len Got­tes zu erzie­hen. Maria, unser Vor­bild, sagt zu ihrer Beru­fung Ja. Sie ist eine, die auf ihr Herz und auf Gott hört“, beton­te Öllin­ger. Schließ­lich wand­te sich Bischof Ste­fan Oster noch mit einem beson­de­ren Gruß an die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner des Senio­ren­heims. Immer wie­der ger­ne besu­che er jun­ge und alte Men­schen. Die Jun­gen sind unse­re Flü­gel, und die Alten unse­re Wur­zeln“, beton­te er. Mit einem Zitat sei­nes Ordens­va­ters Johan­nes Bosco wünsch­te er ihnen schließ­lich alles Gute und Got­tes Segen. Mach es wie ein Vogel, der nie mehr auf­hört zu sin­gen, selbst wenn der Ast abbricht, weil er weiß, er hat Flü­gel.“ So sei es auch in unse­rem Leben, so der Bischof. Das Leben hört nie mehr auf, wenn wir uns an Jesus hal­ten.“ Und damit mach­te sich der Zug auf in Rich­tung der Pfarr­kir­che Hl. Drei­fal­tig­keit, in der gemein­sam Ves­per gefei­ert wurde.

In allem Du - Predigt von Bischof Oster

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Über die Ver­bin­dung von Welt­ge­bets­tag und Mut­ter­tag sprach Bischof Ste­fan Oster in sei­ner Pre­digt, wie­der vor dem Hin­ter­grund des Mot­tos In allem Du!“. Er lud die Gläu­bi­gen dazu ein, sich in die Situa­ti­on eines Neu­ge­bo­re­nen hin­ein­zu­ver­set­zen. Das Kind erlebt von Anfang an ein bedin­gungs­lo­ses Ja“, so der Bischof. Schon im Mut­ter­leib sei das Kind nicht nur mate­ri­ell, son­dern auch see­lisch mit der Mut­ter ver­bun­den. Sie sei das ers­te Du. Wächst das Kind her­an, ist die gan­ze Welt durch­wal­tet von der Anwe­sen­heit eines Du“, führ­te er wei­ter aus. Das Kind fin­de sei­nen Platz in die­ser Welt von Per­so­nen, wenn es gesund her­an­wach­se, und wis­se sich schließ­lich getra­gen. Das Gegen­teil sei der Fall, wenn ein Du feh­le. Hier fühl­ten sich Kin­der oft nicht getra­gen und sei­en halt­los im Leben, so der Bischof, beton­te aber sogleich: Einer, der immer da ist, ist Gott.“ Und das bedeu­te: In allem spricht mich ein Du an, jemand, der mich liebt, egal, was pas­siert. Gott ist der Sou­ve­rän und hilft uns immer.“ Je tie­fer wir in die­sen Glau­ben hin­ein­fän­den, dass wir mit Gott einen Vater und mit Jesus einen Bru­der hät­ten, fän­den wir unse­ren Platz in der Gottesfamilie.

Wenn Sie in Ihre Beru­fung hin­ein­fin­den, kön­nen Sie Zeug­nis von dem abge­ben, der sie liebt.”

Bischof Stefan Oster SDB
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Wie bereits letz­tes Jahr wur­de auch der dies­jäh­ri­ge Welt­ge­bets­tag für geist­li­che Beru­fun­gen via Live­stream in Radio Hor­eb über­tra­gen. Orga­ni­siert wur­de er vom Team der Beru­fungs­pas­to­ral um Dom­vi­kar Andre­as Erndl, Mar­tin Cle­mens und Sil­via Richar­dis Schießl. Ihr Dank galt neben Bischof Ste­fan Oster und Pfar­rer Tho­mas Stein­ber­ger schließ­lich auch allen Bete­rin­nen und Betern, die sich dem dies­jäh­ri­gen Welt­ge­bets­tag ange­schlos­sen hatten.

Botschaft von Papst Franziskus zum 59. Weltgebetstag

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