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Weltkirche

"Einheit in Vielfalt"

BAY am 01.10.2022

221001 Weltseniorentag 3 Foto: Bayer / pbp

Mit einer festlich gestalteten Pontifikalmesse im Bayerwald-Dom in Waldkirchen feierte Bischof Stefan Oster, am Samstag mit vielen Gläubigen aus dem ganzen Bistum, den Weltseniorentag.

Bischof Ste­fan ging in sei­ner Pre­digt auf die Losung des Diö­ze­sa­nen Senio­ren­tags Ein­heit in Viel­falt“ aus dem Johan­nes­evan­ge­li­um ein und beton­te, dass wir alle Geschwis­ter sei­en. Trotz der unter­schied­li­chen Welt­an­schau­un­gen und der dar­aus resul­tie­ren­den Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten. Er ver­wies dabei auch auf die Enzy­kli­ka Frat­tel­li tut­ti“ von Papst Fran­zis­kus, die genau die­se Gemein­sam­keit vor Got­tes Gegen­wart hervorhebt.

Vor allem im Hin­blick auf die vie­len Her­aus­for­de­run­gen in der Welt müs­se man sich dies immer wie­der vor Augen füh­ren. Wir haben gera­de so vie­le Kri­sen die uns gewis­ser­ma­ßen aus­ein­an­der­trei­ben“, so Bischof Ste­fan. Die noch immer andau­ern­de Pan­de­mie, die gan­ze Fami­li­en in der Impf-Fra­ge aus­ein­an­der­ge­ris­sen hät­te, dazu die Kli­ma­kri­se bei der sich eben­falls wie­der Leug­ner und radi­ka­le Kräf­te bekämp­fen wür­den. Und auch inner­kirch­lich gäbe es die gro­ße Debat­te zwi­schen soge­nann­ten Pro­gres­si­ven und Konservativen“.

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Unser Gott ist ein Gott der Ein­heit — wir alle sind Geschwister.”

Bischof Stefan

Die alles ent­schei­den­de Fra­ge sei des­halb, wie in Anbe­tracht all die­ser Dis­har­mo­nie Ein­heit über­haupt mög­lich sei. Es geht nicht dar­um, dass Men­schen nicht ver­schie­de­ne Mei­nun­gen haben dür­fen, aber wir alle ken­nen in uns eine Hal­tung, die den ande­ren ver­ach­tet, ablehnt, zum Feind macht. Wir spü­ren das in unse­rer Gesell­schaft“, so der Bischof. Und das sei etwas was wir Sün­de nen­nen dür­fen, denn das Wort Sün­de und son­dern“ also abson­dern“ hät­ten nicht nur zufäl­lig den­sel­ben Wortstamm. 

Wenn wir ler­nen ver­ge­ben­de Lie­be zu leben, dann wären wir Chris­tin­nen und Chris­ten an denen man erken­nen kön­ne, dass wir in Jesus Chris­tus eins sind, dass wir Geschwis­ter sind trotz allem und dass wir von dort in den Frie­den fin­den“, so Bischof Stefan.

Hier können Sie sich die Predigt anhören:

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Für die wun­der­vol­le musi­ka­li­sche Gestal­tung des Got­tes­diens­tes sorg­ten der Frau­en­sing­kreis aus Wald­kir­chen, in Beglei­tung von Anna Falk­ner an der Zither und unter der Lei­tung von Maria Stei­nin­ger. Der Orga­nist Alex­an­der Stöhr voll­ende­te zusam­men mit Hans Dra­xin­ger an der Trom­pe­te den beson­de­ren Hörgenuss.

Am Ende des Pon­ti­fi­k­al­got­tes­diens­tes erhiel­ten alle Senio­rin­nen und Senio­ren beim Kir­chen­aus­gang ein klei­nes Kreuz der Künst­le­rin Anne Fischer aus Offen­burg, als klei­nes Andenken an die gemein­sa­me Feierlichkeit.

Wegen der pre­kä­ren finan­zi­el­len Lage vie­ler Senio­ren im länd­li­chen Raum, wel­che sich durch die Coro­na-Pan­de­mie und die Ener­gie-Kri­se noch ver­schlim­mer­te, wer­den alle Ein­nah­men der Got­tes­dienst­kol­lek­te an den gemein­nüt­zi­gen Ver­ein Licht­Blick Senio­ren­hil­fe e.V.“ aus Deg­gen­dorf gespendet.

Der Welt­se­nio­ren­tag soll die Wert­schät­zung für die älte­re Genera­ti­on för­dern, gera­de weil die Älte­ren einen immer grö­ße­ren Anteil an der Gesamt­be­völ­ke­rung haben.”

Theresia Hofbauer - Leiterin Seniorenreferat

Die Lei­te­rin des Senio­ren­re­fe­rats, The­re­sia Hof­bau­er war mit ihrem Team um Regi­na Roß­madl und Chris­ta Lin­din­ger sehr glück­lich über den gelun­ge­nen Welt­se­nio­ren­tag, der nun bereits zum fünf­ten Mal statt­fand. Der von den Ver­ein­ten Natio­nen ins Leben geru­fe­ne Welt­se­nio­ren­tag soll die Wert­schät­zung für die älte­re Genera­ti­on för­dern, gera­de weil die Älte­ren einen immer grö­ße­ren Anteil an der Gesamt­be­völ­ke­rung haben“, so die Lei­te­rin des Senio­ren­re­fe­rats. Vor allem freu­te sich The­re­sia Hof­bau­er über die vie­len Senio­rin­nen und Senio­ren, die trotz der noch tief­sit­zen­den Ver­un­si­che­rung durch die Coro­na-Pan­de­mie sogar aus weit ent­fern­ten Pfarr­ver­bän­den inner­halb des Bis­tums nach Wald­kir­chen reisten.

Als krö­nen­den Abschluss gab es nach der Mess­fei­er im Wald­kirch­ner Bür­ger­haus bei Kaf­fee, Gebäck und Häpp­chen die Gele­gen­heit zu einer per­sön­li­chen Begeg­nung mit Bischof Ste­fan und dem Bür­ger­meis­ter Heinz Pollack.

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