Das glauben wir

Bibelschule des Propädeutikums - Bericht Teil 5 aus dem Hl. Land

Sarah Joas am 13.05.2019

Bibelschule-2019_62

Bibel­schu­le des Pro­pä­deu­ti­kum — Ein­bli­cke von Dr. Bern­hard Klinger

In der Nacht von Don­ners­tag flo­gen DDr. Chris­toph Hent­schel, Spi­ri­tu­al und Reli­gi­ons­leh­rer am Stu­di­en­se­mi­nar Traun­stein, und Xavier Prod­du­tu­ri, Prä­fekt am Pries­ter­se­mi­nar Pas­sau, nach Isra­el. Bei­de wer­den ab Sams­tag, 11. Mai die Beglei­tung des neu­tes­ta­ment­li­chen Teils der Bibel­schu­le übernehmen.

Nach­dem in einer gemein­sa­men Run­de noch das fest­ge­hal­ten wur­de, was jeder der Teil­neh­mer für sich als Lern­erfah­rung aus die­sem ers­ten Teil der Bibel­schu­le mit­neh­men wird – nicht nur in den zwei­ten, den neu­tes­ta­ment­li­chen Teil, son­dern auch dar­über hin­aus, ließ wir den Abend und den alt­tes­ta­ment­li­chen Teil in gemüt­li­cher Run­de ausklingen.

Der Aus­tausch in der Run­de der Teil­neh­mer der Bibel­schu­le als auch der Blick über den eige­nen Tel­ler­rand hin­aus wur­de durch­ge­hend als sehr wert­voll erach­tet. Mag die Welt durch die digi­ta­len Medi­en weit­aus dich­ter ver­netzt sein als noch vor einem Jahr­zehnt, doch die digi­ta­le Welt ersetzt in kei­nem Fall das ana­lo­ge“, das unmit­tel­ba­re Erle­ben von Men­schen ande­rer Kul­tur und Reli­gi­on. Und des­we­gen dient das unmit­tel­ba­re Erle­ben auch dem bes­se­ren Ver­ste­hen und Reflek­tie­ren der eige­nen, per­sön­li­chen Fröm­mig­keit. Denn mit­un­ter, z.B. beim Gang durch die zum Teil sehr engen Gas­sen der Jeru­sa­le­mer Alt­stadt, erlebt man Men­schen ande­rer Kul­tu­ren, Reli­gio­nen, Haut­far­ben im wahrs­ten Sinn des Wor­tes hautnah.

Und nicht zuletzt ver­half der ers­te Teil der Bibel­schu­le den Pro­pä­deu­ti­kern auch dazu, das Alte Tes­ta­ment sowohl als eigen­stän­di­ge Grö­ße als auch im Zusam­men­hang mit dem Neu­en Tes­ta­ment inten­si­ver wahrzunehmen.

Was noch fest­ge­hal­ten sei: In der Zeit des alt­tes­ta­ment­li­chen Teils der Bibel­schu­le war es zu Unru­hen gekom­men: Aus dem Gaza-Strei­fen waren Rake­ten auf Tel Aviv abge­feu­ert wor­den, was auch zu Toten geführt hat­te. Von die­sen Unru­hen haben wir im Hl. Land nichts mit­be­kom­men – außer dadurch, dass wir ja via Email mit der Hei­mat ver­bun­den waren und man über Inter­net die eine oder ande­re Schlag­zei­le mit­be­kam. Das soll nicht bedeu­ten, dass Fra­gen der Sicher­heit ein­fach so abge­tan wer­den könn­ten – nicht weni­ge Male wird das The­ma Sicher­heit“ ins Spiel gebracht, wenn es um Pil­ger­rei­sen oder Stu­di­en­ex­kur­sio­nen nach Isra­el und Paläs­ti­na geht -, aber man muss auch nicht, aber das ist die ganz per­sön­li­che Sicht­wei­se des Autors, an jeder Stra­ßen­ecke oder in jeder Gas­se gleich eine erschre­cken­de Gefahr vermuten.

Am Sams­tag nach dem Früh­stück ver­ab­schie­de­ten sich dann Regens Mar­tin Deng­ler und Dr. Bern­hard Klin­ger end­gül­tig von den Pro­pä­deu­ti­kern, als die­se dann nach Gali­läa, in den Kib­buz Dega­nia, auf­bra­chen und wünsch­ten ihnen eine wei­ter­hin gute und geseg­ne­te Zeit. 

Hier finden Sie den vierten Teil des Berichts:

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