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Bistum

Erscheinung und Wirklichkeit – Dreikönigstag

Redaktion am 06.01.2021

210106 Epiphanie foto1 info-icon-20px Foto: NiederbayernTV

Mit einem feierlichen Pontifikalgottesdienst im Passauer Stephansdom hat Bischof Stefan Oster SDB am 6. Januar mit vielen Gläubigen vor den Fernsehbildschirmen das Hochfest der Erscheinung des Herrn (Heilige Drei Könige, Epiphanie) gefeiert - der Abschluss der Gottesdienstübertragungen in der Weihnachtszeit.

Die Hei­li­gen Drei Köni­ge mit ihrem Stern­trä­ger gin­gen an die­sem Hoch­fest der Erschei­nung des Herrn beim Ein­zug im Ste­phans­dom vor­aus. Geklei­det in pracht­vol­le Gewän­der und mit Gesang brach­ten sie dem Jesus­kind in der Krip­pe ihre Gaben (Gold, Weih­rauch und Myr­rhe) dar. Bischof Ste­fan Oster ent­zün­de­te schließ­lich den Weihrauch.

Wir haben pro­mi­nen­ten Besuch. Die Wei­sen aus dem Mor­gen­land sind heu­te bei uns, enga­gier­te Män­ner unse­res Bis­tums, die noch dazu her­vor­ra­gen­de Sän­ger sind. Nor­ma­ler­wei­se gehen sie auch von Haus zu Haus. Das geht heu­er im Coro­na­jahr lei­der nicht“, begrüß­te der Bischof die Mit­fei­ern­den ein­gangs. Er bat dar­um, an das Kin­der­mis­si­ons­werk Die Stern­sin­ger“ über die Kol­lek­te oder via Inter­net zu spen­den. Wir fei­ern heu­te einen zwei­ten gro­ßen Höhe­punkt unse­res Weih­nachts­fes­tes. Zuerst kamen die Hir­ten. Jetzt kom­men sie von weit her, als der Herr ihnen erschie­nen ist.“

Das Schick­sal unse­rer Welt ent­schei­det sich heu­te an die­sem Tag der Erschei­nung des Herrn.”

Bischof Stefan Oster
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Erscheinung und Wirklichkeit - Predigt von Bischof Oster

In sei­ner Pre­digt stieg der Bischof mit dem Bild eines auf den ers­ten Blick unglei­chen Ehe­paars ein — ein sym­pa­thi­scher und ein unsym­pa­thi­scher Part­ner. Über das Ver­hält­nis von Erschei­nung und der Suche nach Wirk­lich­keit wol­le er mit den Gläu­bi­gen an die­sem Tag der Epi­pha­nie nach­den­ken. Schau­en wir genau hin, wenn wir Men­schen begeg­nen, die Schöp­fung betrach­ten oder die Zei­chen der Zeit zu deu­ten ver­su­chen“, beton­te er. Und fol­gen wir dem, was wir da sehen, wie die Hei­li­gen Drei Köni­ge.“ Ohne den Weg genau zu wis­sen, ver­trau­ten sie dem Stern und mach­ten sich die­se auf die Rei­se. Was sie vor­fan­den, erschien auf den ers­ten Blick nicht beson­ders glanz­voll: eine Mut­ter mit einem klei­nen Kind in der Krip­pe im Stall. Doch die Wei­sen aus dem Mor­gen­land schau­ten genau hin und erkann­ten schließ­lich die wah­re Schön­heit Mari­ens. Und sie erkann­ten: Die Schön­heit und der Glanz die­ser Frau kommt von die­sem klei­nen Kind. Und so geben sie dem, was sie da schau­en, ihr Kost­bars­tes, Gold, Weih­rauch und Myrrhe.“

Schließ­lich sei ein wei­te­rer Satz aus dem Evan­ge­li­um von gro­ßer Bedeu­tung. Hier hie­ße es: Sie gin­gen schließ­lich einen ande­ren Weg“ nach Hau­se. Wer Chris­tus ent­deckt, wahr­haft geschaut habe, gin­ge von die­sem Moment an einen ande­ren Weg, beton­te der Bischof. Ich möch­te jeden dazu ein­la­den, zu ihm zu gehö­ren und die Freund­schaft mit ihm zu suchen. Dann gehen Sie einen ande­ren Weg“, ermu­tig­te der Bischof schließ­lich und schloss mit den Wor­ten: Möge uns heu­te und auch immer wie­der der Glanz die­ses Kin­des so berüh­ren, dass wir uns immer wie­der auf­ma­chen und dadurch einen ande­ren Weg gehen.“

Musi­ka­lisch umrahmt wur­de der Got­tes­dienst zum Hoch­fest der Erschei­nung des Herrn mit dem Vokal­ensem­ble CAPEL­LA CATHE­DRA­LIS und Instru­men­ta­lis­ten unter der Lei­tung von Dom­ka­pell­meis­ter Andre­as Unter­gug­gen­ber­ger und Dom­or­ga­nist Lud­wig Ruck­de­schel. Die Rei­he der Got­tes­dienstüber­tra­gun­gen aus dem Pas­sau­er Ste­phans­dom in der Weih­nachts­zeit ist mit dem Drei­kö­nigs­tag been­det. Es war der vor­erst letz­te Live-Gottesdienst.

Das Hochfest Epiphanie in der Mediathek von NiederbayernTV

Die Predigt zum Hochfest Epiphanie auf SoundCloud

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