Bischof

25 Jahre Malteserstift Passau

Susanne Simperl am 05.12.2023

Info Icon Bild: Susanne Schmidt

25 Jahre Malteserstift Passau – diesen besonderen Anlass feierte am Dienstag, den 05.12.2023 das Malteserstift St. Nikola in Passau. In einem Pontifikalgottesdienst und einem Festakt wurde auf das Wirken und die Arbeit des Seniorenheims in den vergangenen 25 Jahren geschaut und daran erinnert, dass wir alle Dienerinnen und Diener des größeren Lebens sind.

Das Alten­stift St. Niko­la am ehe­ma­li­gen Schme­rold­kel­ler in Pas­sau nahm am 01.09.1995 den Betrieb auf. Weni­ge Jah­re spä­ter über­nah­men die Mal­te­ser das Senio­ren­heim. Nach dem Mot­to ​„Nicht nur dem Leben Jah­re geben, son­dern den Jah­ren Leben geben“ wird im Mal­te­ser­stift auf 144 Pfle­ge­plät­zen und 12 Alten­heim­wohn­plät­zen Senio­ren umfas­sen­de Hil­fe und Unter­stüt­zung ange­bo­ten. Nun fei­er­te das Altenheim 

„Ich dan­ke von Her­zen allen, die Zeu­gen und Zeu­gin­nen die­ser Hoff­nung sind, die heu­te bereit sind für den Dienst an den Kran­ken und Die­ne­rin­nen und Die­ner des grö­ße­ren Lebens sind.”

Bischof Stefan Oster

In sei­ner Pre­digt erin­ner­te Bischof Ste­fan dar­an, dass wir alle, aber vor allem in die in der Ein­rich­tung Täti­gen, Die­ne­rin­nen und Die­ner des grö­ße­ren Lebens sind. Dies sei auch ein beson­de­res Merk­mal der kirch­li­chen Ein­rich­tung: Sie wür­den den Him­mel offen­hal­ten und bräch­ten den Men­schen, die bei ihnen woh­nen, eine Hoff­nung, die grö­ßer ist als die­se Welt. Oft mache man die Erfah­rung, dass man getrös­te­ter von einem kran­ken Men­schen weg­gin­ge als man gekom­men war, da der Mensch im tie­fen Ver­trau­en lebe, das, dem er ent­ge­gen­ge­he, nicht der Fall ins Nichts sei, son­dern ins grö­ße­re Leben. ​„Die­ses grö­ße­re Leben war in geheim­nis­vol­ler Wei­se schon gegen­wär­tig, sodass Sie es schon erfah­ren konn­ten“, so der Bischof. Am Ende wand­te er sich an die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Mal­te­ser­stifts: ​„Ich dan­ke von Her­zen allen, die Zeu­gen und Zeu­gin­nen die­ser Hoff­nung sind, die heu­te bereit sind für den Dienst an den Kran­ken und Die­ne­rin­nen und Die­ner des grö­ße­ren Lebens sind.“

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