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Kirche vor Ort

27. Donausegnung in Niederalteich

Pressemeldung am 13.01.2020

200112 Donausegnung LM foto4 info-icon-20px Foto: Lars Martens

Rund 350 Gläubige waren am Sonntag, 12. Januar bei der alljährlichen ökumenischen Donausegnung in Niederalteich dabei. Sie haben gemeinsam mit Dekan Heinrich Blömecke, der evangelischen Pfarrerin Astrid Sieber und Frater Ludwig Schwingenschlögl ein Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung gesetzt.

Die jähr­li­chen Flus­seg­nun­gen im Bis­tum Pas­sau haben auch nach vie­len Jah­ren kei­nes­falls an Bedeu­tung ver­lo­ren, ganz im Gegen­teil. Mehr als 350 Men­schen haben sich am Fest­tag der Tau­fe des Herrn am Sonn­tag, den 12 . Janu­ar zur Abend­däm­me­rung am Donau­ufer in Nie­der­al­teich ein­ge­fun­den, um gemein­sam ein Zei­chen für die Bewah­rung der Schöp­fung zu set­zen. Bereits zum 27. Mal wur­de die Donau geseg­net. In den Anfangs­jah­ren (ab 1994) woll­te man sich dafür stark machen, den Fluss in sei­nen natür­li­chen Bah­nen ohne Begra­di­gun­gen flie­ßen zu las­sen. Inzwi­schen ist es nicht nur die­se The­ma­tik, für die sich die Chris­ten im Bis­tum Pas­sau ein­set­zen. Stich­wort Lau­da­to Si.

Auf dem Boden wur­de ein Kreuz aus Wind­lich­tern geformt. Der Kreis der Gläu­bi­gen außen her­um soll­te die christ­li­che Ver­ant­wor­tung als Schöp­fungs­be­wah­rer unter­strei­chen. Höhe­punkt der Seg­nungs­ze­re­mo­nie war wie immer der drei­ma­li­ge Wurf des Holz­kreu­zes in das Donau­was­ser — durch Dekan Hein­rich Blö­me­cke (Moos), Pfar­re­rin Astrid Sie­ber (Hen­gers­berg) und Fra­ter Lud­wig Schwin­gen­sch­lögl (Abtei Nie­der­al­teich). Danach zogen die Gläu­bi­gen in einer gemein­sa­men Lich­ter­pro­zes­si­on von der Donau in die Basi­li­ka zum Vesper­got­tes­dienst. Dekan Blö­me­cke beton­te hier noch ein­mal, dass jedes schöp­fungs­be­wah­ren­de Ziel nur im Dia­log mit­ein­an­der und ohne Schuld­zu­wei­sun­gen erreicht wer­den kön­ne. Als Kir­che wol­le man wei­ter­hin im Gespräch bleiben.

Text + Fotos: Lars Martens

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