Bild: Stefanie Hintermayr/pbp
Die Maria-Hilf-Woche des Bistums Passau findet bereits zum zehnten Mal statt - sie wird von 27. Juni bis 6. Juli gefeiert. Eröffnung ist am Freitag in Hinterschmiding mit einem feierlichen Pontifikalgottesdienst mit Bischof Stefan Oster in der Pfarrkirche „Christus der Auferstandene“.
Nach der traditionellen Ausrufung der Maria-Hilf-Woche am Hochfest „Maria, Hilfe der Christen“ beginnt jetzt am Freitag die 10. Festwoche im Bistum Passau zu Ehren der Gottesmutter. Vor 10 Jahren hat sie Bischof Stefan Oster ins Leben gerufen. Die Festwoche hat sich zum festen Bestandteil im Jahreskalender des Bistums entwickelt und ist dem Passauer Oberhirten ein besonderes Anliegen:
„Ein zentraler Hoffnungsmensch, der uns zur Seite gestellt wurde, ist Maria, die Mutter unseres Herrn. Sie steht uns zur Seite in guten wie in schwierigen Zeiten – sie ist unsere treue Begleiterin und Fürsprecherin auf unserer Pilgerreise zum Herrn.”
Eröffnung am Freitag, 27. Juni in Hinterschmiding
Zum Auftakt und zur geistlichen Eröffnung der Maria-Hilf-Woche findet in der Pfarrkirche „Christus der Auferstandene“ in Hinterschmiding eine feierliche Pontifikalmesse mit Bischof Stefan Oster statt, mit Anbetung, Segen und Sakrament der Versöhnung.
Das weitere Programm im Überblick
Erste Neuerung im Programm der Festwoche ist gleich am 28. Juni der „Tag der Besuchsdienste“ im Valentinssaal und rund um den Domplatz. Vielerorts im Bistum Passau werden Frauen und Männer diesem Auftrag Jesu gerecht, indem sie sich als Besuchende engagieren. Mit dem Tag möchte das Bistum Passau Dank sagen, für diesen wertvollen Einsatz.
Einen Tag später, am 29. Juni, findet der Einkehrtag „Come and See“ statt. Er steht unter dem Titel „Auf der Spur von Gottes Stimme für junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren“.
Am 30. Juni wird der Hl. Bruder Konrad gefeiert, am 1. Juli steht der Hl. Valentin im Mittelpunkt. An diesem Tag findet auch wieder der Schools‘ Day mit Bischof Stefan statt.
Im Rahmen der Festwoche werden außerdem die Ordensjubilare und die Priester- und Diakonenjubilare gefeiert. Am 2. Juli finden außerdem wieder im ganzen Bistum Marienandachten statt, Bischof Stefan Oster ist heuer in Mariakirchen (Lkr. Rottal-Inn) zu Gast.
Das Radiointerview mit Domdekan Hans Bauernfeind
Ihnen entgeht ein toller Beitrag!
Das Motto "Pilger der Hoffnung"
Im Heiligen Jahr 2025 unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ stehen auch mehrere Wallfahrten im Rahmen der Festwoche auf dem Programm. Am 3. Juli geht es im Rahmen des „Pilgertages“ auf der VIA NOVA von Fürstenzell nach Sammarei. Darüber hinaus wird an diesem Tag in Marihilf in Passau eine Stiegenwallfahrt mit Marienandacht und Messe von den Pauliner Patres gestaltet.
Am 5. Juli lädt das Bistum Passau zur Männerwallfahrt ein. Von Schardenberg in Oberösterreich geht es dann nach Mariahilf in Passau. Abschluss der 10. Maria-Hilf-Woche ist dann am 6. Juli mit einer Pontifikalmesse im Dom St. Stephan in Passau, die auch von NiederbayernTV übertragen wird.
Abends findet dann noch die 8. Passauer Worshipnight mit der Outbreakband in der Lobpreiskirche in Passau-Neustift statt.
Die Maria-Hilf-Stiege wird auch in diesem Jahr anlässlich der Maria-Hilf-Woche wieder vom Passauer Künstler Hubert Huber in blaues Licht gehüllt, für den Zeitraum von 20. Juni bis 15. August.
Das Programm im Detail und Downloads
Hintergrund - Über die Maria-Hilf-Woche
Bischof Stefan Oster SDB hat die Maria-Hilf-Woche im Bistum Passau eingeführt. „Im süddeutschen Raum und in Österreich ist die Mariahilf-Verehrung weit verbreitet und hat auch für mich persönlich eine große Bedeutung“, so der Salesianerbischof. „Der 24. Mai ist in der gesamten Don-Bosco-Familie ein hoher Festtag. An diesem Tag verehren die Salesianer Don Boscos die Mutter des Herrn als Hilfe der Christen.“ Deshalb wird die Maria-Hilf-Woche auch jedes Jahr am 24. Mai ausgerufen. Aus terminlichen Gründen findet die eigentliche Festwoche aber immer erst einen knappen Monat später statt. Sie soll dabei helfen, „unser gläubiges Bewusstsein zu stärken, dass wir Kirche von Passau sind, aber auch, bestimmte Personengruppen in den Fokus zu nehmen und zu ehren.“

