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Bistum

Kommunionkerzen handgemacht

Stefanie Hintermayr am 15.06.2020

200609 Kommunionkerzenbasteln Domladen foto6 SH info-icon-20px Foto: Stefanie Hintermayr

Renate Pongratz, stellvertretende Leiterin des Domladens Passau, gestaltet seit rund 50 Jahren Kerzen von Hand. Für die Erstkommunionkinder fertigt sie jetzt auch im Jahr der Coronakrise 2020 Kommunionkerzen.

Seit mehr als 50 Jah­ren fer­tigt Rena­te Pongratz Ker­zen für ver­schie­de­ne (kirch­li­che) Anläs­se und Fei­ern an. Ihrer Lei­den­schaft geht die stell­ver­tre­ten­de Lei­te­rin des Dom­la­dens Pas­sau auch im Jahr der Coro­na­kri­se 2020 nach. Gera­de für Erst­kom­mu­ni­on­kin­der ist die Zeit um Fron­leich­nam schwer. Nor­ma­ler­wei­se berei­ten sie sich dann auf das Sakra­ment vor. Ers­te Erst­kom­mu­nion­ter­mi­ne ste­hen nor­ma­ler­wei­se in der 2. Jah­res­hälf­te in den Pfar­rei­en an. Kri­sen­be­dingt wer­den vie­le ver­scho­ben, oder fin­den nur in klei­nem Kreis statt. Vor­be­rei­ten, mit einer Ker­ze, kön­nen sich die Kin­der und ihre Eltern aber trotz­dem. Das ist auch Rena­te Pongratz wich­tig. Mit ihren hand­ge­mach­ten und indi­vi­du­ell gestal­te­ten Kom­mu­ni­on­ker­zen will sie den Kin­dern ein klein wenig Vor­freu­de auf ihren gro­ßen Tag schen­ken. Hier zeigt sie, wie eine Ker­ze entsteht:

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Ihre Lei­den­schaft zum Ker­zen­bas­teln hat sie in der zwei­ten Klas­se als Kind ent­deckt, damals mit ein­fa­chen Bie­nen­wachs­ker­zen. Heu­te ist ihr Hob­by sehr viel (Zeit-)aufwändiger und kunst­vol­ler. Jede Ker­ze ist ein hand­ge­fer­tig­tes Uni­kat und je nach Anlass indi­vi­du­ell für Tau­fe, Hoch­zeit, Erst­kom­mu­ni­on, Fir­mung, Trau­er oder ein Jubi­lä­um gestal­tet. Die Idee für den Ent­wurf ist die Basis für das Kunst­werk. Doch lässt sich Rena­te Pongratz auch immer ger­ne spon­tan inspi­rie­ren, wenn sie am Werk ist. Sie lässt die Ker­ze wach­sen und ent­ste­hen. Für sie selbst ist die­ser krea­ti­ve Pro­zess immer wie­der fas­zi­nie­rend. Ohne Geduld, Fin­ger­spit­zen­ge­fühl und vor allem Zeit geht das nicht. Für eine Ker­ze braucht sie min­des­tens zwei Stunden.

Rena­te Pongratz dem Men­schen, für den sie die Ker­ze anfer­tigt, eine Bot­schaft mit auf den Weg geben — durch die Glau­bens­sym­bo­le dar­auf. Das ist ihre Moti­va­ti­on für ihr zeit­auf­wän­di­ges Hob­by. Und ihr selbst schenkt das Ker­zen­bas­teln Ruhe — ein guter Aus­gleich zum for­dern­den Arbeits­all­tag als stell­ver­tre­ten­de Lei­te­rin des Pas­sau­er Domladens.