Bistum

Nachprimiz: Neupriester Magnus Pöschl feiert in Altötting

Stefanie Hintermayr am 08.07.2019

190704_Nachprimiz-Poeschl_foto3 info-icon-20px Roswitha Dorfner
Neupriester Magnus Pöschl erteilt den Primizsegen in der Altöttinger Gnadenkapelle.

Mit einem Dankgottesdienst in der Stiftspfarrkirche hat Neupriester Magnus Pöschl am 4. Juli seine Nachprimiz gefeiert. Er ist am Festtag Peter&Paul am 29. Juni von Bischof Stefan Oster zum Priester geweiht worden.

Pri­mi­zi­ant Magnus Pöschl, am Sams­tag zuvor von Bischof Ste­fan Oster im Dom zu Pas­sau zum Pries­ter geweiht, emp­fand es als gro­ße Freu­de und ganz erhe­ben­den Anlass“, am Don­ners­tag, 4. Juli, nach Alt­öt­ting zu kom­men, um in der Stifts­pfarr­kir­che St. Phil­ip­pus und Jako­bus einen Dank­got­tes­dienst zu fei­ern – genau in der Kir­che, in der er zum Dia­kon geweiht wor­den war, wie Alt­öt­tings Stadt­pfar­rer und Stifts­propst Prä­lat Gün­ther Mandl bei sei­nen herz­li­chen Begrü­ßungs­wor­ten erwähnte.

Zusam­men mit dem Neu­pries­ter stan­den Regens Mar­tin Deng­ler und Sub­re­gens Dom­de­kan Dr. Hans Bau­ern­feind sowie Dekan Heri­bert Schau­er und Kaplan Micha­el Oster­hol­zer als Kon­ze­le­bran­ten am Altar. Magnus Pöschl freu­te sich über die Anwe­sen­heit der vie­len Gläu­bi­gen und die wür­di­ge musi­ka­li­sche Gestal­tung der Abend­mes­se durch den Frauenbund-Chor.

Zum Über­mit­teln per­sön­li­cher Bot­schaf­ten von Mensch zu Mensch bedür­fe es stets eines Boten“, führ­te Regens Mar­tin Deng­ler in sei­ner Pre­digt mit Blick auf die Bibel aus: Maria habe sich auf­ge­macht ins Berg­land von Judäa, um ihrer Base Eli­sa­beth die froh­ma­chen­de Bot­schaft des Engels Gabri­el – von Gott über­bracht – per­sön­lich mit­zu­tei­len. Maria sei so zur Botin der Freu­de“ gewor­den. An den Pri­mi­zi­an­ten gewandt sag­te Deng­ler, im pries­ter­li­chen Dienst sei es wich­tig glaub­wür­di­ge Bot­schaf­ter der Freu­de, wie Maria“ in die Welt zu sen­den, um die leben­di­ge Freu­den­bot­schaft des Herrn zu den Men­schen zu tra­gen, um die Her­zen der Men­schen zu errei­chen. Abschlie­ßend wünsch­te er Magnus Pöschl, künf­tig als Kaplan im Pfarr­ver­band Simbach/​Inn tätig, dass dich als Bot­schaf­ter der Freu­de stets das Magni­fi­cat Mari­ens im Her­zen beglei­te: Mei­ne See­le preist die Grö­ße des Herrn und mein Geist jubelt über Gott mei­nen Retter …“

Nach der Eucha­ris­tie­fei­er mit Pri­miz­se­gen in der Stifts­pfarr­kir­che wur­de das Aller­hei­ligs­te aus­ge­setzt und nach dem eucha­ris­ti­schen Segen in die Anbe­tungs­ka­pel­le über­tra­gen. Anschlie­ßend zog der kirch­li­che Dienst mit dem Neu­pries­ter für eine kur­ze Sta­tio zur Gna­den­ka­pel­le, wo Magnus Pöschl abschlie­ßend – innen wie außen – ein wei­te­res Mal den Pri­miz­se­gen spendete.

Text + Fotos: Ros­wi­tha Dorfner