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Hochfest Fronleichnam - Prozession mit Bischof Stefan in Passau

Stefanie Hintermayr am 20.06.2019

190620_Fronleichnamsprozession_foto5 info-icon-20px Stefanie Hintermayr

Bischof Stefan Oster hat in Passau mit rund 600 Gläubigen, Fest- und Ehrengästen das "Hochfest des Leibes und Blutes Jesu Christi" gefeiert - in einem Pontifikalgottesdienst und anschließender Prozession durch die Stadt.

Fron­leich­nam: Das Hoch­fest des Lei­bes und Blu­tes Jesu Chris­ti. Bischof Ste­fan Oster SDB hat es in Pas­sau mit rund 600 Gläu­bi­gen, Fest- und Ehren­gäs­ten gefei­ert — im Rah­men eines Pon­ti­fi­k­al­got­tes­diens­tes im Ste­phans­dom und der anschlie­ßen­den Pro­zes­si­on durch die Stadt Pas­sau. Fron­leich­nam wird jedes Jahr genau zehn Tage nach Pfings­ten gefeiert.

Wie schön, dass wir in die­ser Viel­falt bei­sam­men sind,” begrüß­te der Bischof die Gläu­bi­gen, Fest- und Ehren­gäs­te aus den ver­schie­de­nen Lebens­be­rei­chen der Poli­tik, Gesell­schaft, Ver­ei­nen und Ver­bän­den, geist­li­chem Leben und Kir­che. Geeint sei­en wir alle in dem einen, der heu­te an Fron­leich­nam ganz beson­ders gefei­ert wird: Jesus Christus. 

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In sei­ner Pre­digt ging er auf die fro­he Bot­schaft aus dem Evan­ge­li­um ein, die Spei­sung der Fünf­tau­send (nach Lukas): Und alle aßen und wur­den satt. Bischof Ste­fan stell­te ein­gangs die Fra­ge: Was heißt das eigent­lich: Alle wur­den satt? Wie und wovon?” Und er stell­te gleich noch eine zwei­te: Was ist wirk­lich und was ist Wirk­lich­keit?” Wirk­lich sei das, was bedeut­sam sei. Und das sei durch­aus indi­vi­du­ell und bei jedem Men­schen etwas ande­res. Der Part­ner und die Fami­lie, Freun­de, der Beruf und Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen, Glau­be und Spi­ri­tua­li­tät nann­te er als Bei­spie­le für Bedeut­sam­keit und damit Wirk­lich­keit. Und auf Jesus Chris­tus und das Hoch­fest Fron­leich­nam: Wer dem, den wir heu­te fei­ern, mehr Bedeut­sam­keit ver­leiht, wird mer­ken: Da begeg­net mir der Herr, und er führt mich in die größ­te Frei­heit, Wahr­haf­tig­keit, Authen­ti­zi­tät mei­nes Lebens.” Und er schloss: Was wir jetzt nach­her durch die Stra­ßen unse­rer Stadt tra­gen, hat unend­li­che Bedeut­sam­keit. Es sperrt unser Herz auf für die Dimen­si­on des Unend­li­chen, der in unser Leben eingeht.”

Nach der Fei­er der Eucha­ris­tie zog Bischof Ste­fan in der Pro­zes­si­on von Altar zu Altar, das Aller­hei­ligs­te in der Mons­tranz unter dem Him­mel”. Aus­ge­hend vom Altar am Dom­platz ging es wei­ter zum Rat­haus­platz und dann zur drit­ten Sta­ti­on am Resi­denz­platz. Den Schluss­se­gen gab er den Gläu­bi­gen nach der Pro­zes­si­on im Stephansdom.

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