Einstellungen erfolgreich gespeichert

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Mehr erfahren

Bistum

Pfarrgemeinderatswahl - Unsere Motivation

Redaktion am 25.01.2022

Birndorfer Praßer Foto: Praßer / Birndorfer

In unserem Interview erzählen zwei Frauen warum sie sich in ihrer Heimatpfarrei engagieren und sich bei der Wahl der neuen Pfarrgemeinderäte im Bistum Passau aufstellen lassen.

Warum kandidieren Sie bei der PGR Wahl?

Julia Pra­ßer: Ich fin­de es wich­tig, die Kir­che vor Ort selbst mit­zu­ge­stal­ten und mich mit mei­nen Stär­ken und Inter­es­sen ein­brin­gen zu kön­nen. Und ich möch­te die tol­len Erfah­run­gen, die ich gemacht habe, ger­ne an die nächs­ten Genera­tio­nen wei­ter­ge­ben. Gera­de als Mama ist mir das sehr wich­tig. An die tol­len Fami­li­en­wo­chen­en­den in ver­schie­de­nen Jugend­her­ber­gen der Regi­on erin­ne­re ich mich ein­fach ger­ne zurück.

Miri­am Birn­dor­fer: Ich selbst war vie­le Jah­re in der kirch­li­chen Kin­der- und Jugend­ar­beit als Ober­mi­nis­tran­tin und Grup­pen­lei­te­rin in mei­ner Hei­mat­pfar­rei St. Anton sowie dem kirch­li­chen Jugend­bü­ro mit gro­ßer Freu­de enga­giert. Mei­ne Kan­di­da­tur für den Pfarr­ge­mein­de­rat ist für mich eine Mög­lich­keit, mich wie­der aktiv in das Leben der Pfarr­ge­mein­de ein­zu­brin­gen und ande­ren Men­schen genau so schö­ne Erfah­run­gen zu ermög­li­chen, wie ich sie selbst machen durfte.

Was wollen Sie in ihrer Pfarrei bewegen?

Julia Pra­ßer: Ich möch­te Eltern-Kind-Grup­pen oder Klein­kin­der­got­tes­diens­te orga­ni­sie­ren und gestal­ten sowie nie­der­schwel­li­ge Ange­bo­te wäh­rend des Kir­chen­jah­res, die offen und leicht zugäng­lich für alle sind. Ich will dazu bei­tra­gen, dass die Kir­che weib­li­cher wird und dass man merkt, wie wich­tig auch die Lai­en­gre­mi­en sind, die Arbeit der Nicht-Geweih­ten in der Kirche.

Miri­am Birn­dor­fer: Mir ist es wich­tig, ein leben­di­ges Pfarr­le­ben in St. Anton so mit­zu­ge­stal­ten, dass Jung und Alt hier ein mensch­li­ches und spi­ri­tu­el­les zu Hau­se im Glau­ben fin­den kön­nen. Gera­de in einer Zeit, in der vie­le Men­schen Halt suchen, möch­te ich dazu bei­tra­gen, dass sich die Men­schen in unse­rer Pfar­rei begeg­nen und durch ihre Gemein­schaft bereichern.

Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach, dass sich jungen Leute in der Pfarrei engagieren?

Julia Pra­ßer: Mei­ner Mei­nung nach ist es sehr wich­tig, dass sich jun­ge Leu­te in der Pfar­rei enga­gie­ren, damit sich die Kir­che wei­ter ent­wi­ckeln kann. Uns geht eine nächs­te Genera­ti­on ver­lo­ren, wenn wir uns nicht um die Kin­der und Jugend­li­chen küm­mern und ihnen posi­ti­ve Erfah­run­gen ver­mit­teln. Stell dir vor, es ist Kir­che und kei­ner geht hin! Die Sache Jesu braucht Begeis­ter­te, wie wir in einem bekann­ten Kir­chen­lied frü­her oft gesun­gen haben. Die­se Begeis­te­rung darf nicht ver­lo­ren gehen! Wenn sich jun­ge Leu­te enga­gie­ren, dann wer­den auch Ihre Inter­es­sen ver­tre­ten und kön­nen sich weiterentwickeln.

Miri­am Birn­dor­fer: Das Enga­ge­ment jun­ger Leu­te in der Pfar­rei ist von sehr gro­ßer Bedeu­tung, denn erst in einem Mit­ein­an­der aller Genera­tio­nen ist es mög­lich, den Glau­ben leben­dig zu hal­ten und gemein­sam zu gestal­ten. Gera­de jun­ge Men­schen sind mit ihren Gedan­ken, Ideen und ihrem Enga­ge­ment einer der vie­len Grund­pfei­ler für ein akti­ves Pfarr­le­ben. Das schö­ne dabei ist: Jeder kann sich nach sei­ner Bega­bung und zeit­li­chen Mög­lich­keit in der Gemein­de einbringen.

Der Pfarrgemeinderat kurz erklärt:

Der Pfarr­ge­mein­de­rat ist das wich­tigs­te vom Bischof ein­ge­setz­te Lai­en­gre­mi­um auf Pfar­re­be­ne. Er nimmt dadurch eine Schlüs­sel­rol­le in der Gestal­tung des Pfar­rei­le­bens ein. Was die Pas­to­ral betrifft, hat er einen Sen­dungs­auf­trag inso­fern, als er das Lai­en­apos­to­lat vor Ort koor­di­niert und dort die apos­to­li­sche Tätig­keit im Sin­ne von Got­tes Kir­chen­volk för­dert. Der Pfarr­ge­mein­de­rat infor­miert, berei­tet Ent­schei­dun­gen vor und ent­schei­det mit, und ver­netzt Gruppen/​Initiativen. Hin­sicht­lich gesell­schaft­li­cher Belan­ge agiert er eigen­ver­ant­wort­lich, wie bei­spiels­wei­se bei Nach­bar­schafts­hil­fen, Bil­dungs­an­ge­bo­ten, Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit und Bewah­rung der Schöp­fung. Damit gestal­tet der Pfarr­ge­mein­de­rat Kir­che vor Ort aktiv mit, gemein­sam mit dem Pfar­rer und pas­to­ra­len MitarbeiterInnen.

Informationen und Kontakt

Umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen zu den Pfarr­ge­mein­de­rats­wah­len fin­den Sie hier auf unse­rer Web­site sowie auf der Web­site des Diö­ze­san­rats Passau: