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Bischof

Priester- und Diakonenjubilare: Gott segne Sie!

Stefanie Hintermayr am 23.06.2022

429 A8617 1 Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Am Hochfest „Geburt Johannes des Täufers“ am 23. Juni hat Bischof Stefan Oster SDB zehn Priester- und Diakonenjubilare geehrt. Im Pontifikalamt im Passauer Stephansdom hat er betont, wie dringend nötig die Menschheit sie gerade in der aktuellen Krisenzeit braucht: „Gott segne Sie für Ihren Dienst für die Kirche von Passau.“

Wie zutref­fend die­ser Jubel­tag für die lang­jäh­ri­gen Pries­ter und Dia­ko­ne unse­res Bis­tums doch gefal­len ist. Zehn Geist­li­che konn­ten ihr 25‑, 30‑, 40‑, 50- oder gar 60-jäh­ri­ges Dienst­ju­bi­lä­um am Hoch­fest Geburt Johan­nes des Täu­fers“ am 23. Juni im Ste­phans­dom fei­ern. Er ist einer der weni­gen Hei­li­gen, des­sen Geburt wir fei­ern,“ so Bischof Ste­fan Oster ein­gangs zur Begrü­ßung der Jubel­pries­ter, ein Vor­läu­fer des Herrn“. Und das Hoch­fest Johan­nes des Täu­fers ereig­net sich genau an einem Fest­tag, an dem wir über das Pries­ter­tum nach­den­ken,“ so der Bischof wei­ter. Wie pas­send, mein­te er, und dank­te den anwe­sen­den Jubi­la­ren für Ihren jahr­zehn­te­lan­gen Dienst für den Herrn und die Men­schen, gera­de in einer Zeit, die her­aus­for­dernd ist für die Kirche“.

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Das Kind (Johan­nes, Anm. der Redak­ti­on) wuchs her­an und wur­de stark im Geist. Und es leb­te in der Wüs­te bis zu dem Tag, an dem es sei­nen Auf­trag für Isra­el erhielt.”

Lukasevangelium (Lk 1,80)

Im Dienst für den Herrn und die Menschen – Predigt

In sei­ner Pre­digt skiz­zier­te Bischof Ste­fan das Pries­ter­tum in der aktu­el­len — in jeg­li­cher Hin­sicht — kri­sen­haf­ten Zeit. Coro­na­pan­de­mie, Krieg, Miss­brauchs­the­ma­tik und Kir­chen­kri­se mach­ten die ohne­hin schon her­aus­for­dern­de Beru­fung Pries­ter nicht leich­ter, ganz im Gegen­teil. Gelingt Pries­ter-Sein heu­te noch?“ — so die Fra­ge des Bischofs ein­gangs, und: Wer macht sich heu­te als jun­ger Mensch noch auf den Weg, Pries­ter zu wer­den?“ Ein­deu­tig weni­ge, so sei­ne Ant­wort, die Zah­len sprä­chen eine kla­re Spra­che. Der pries­ter­li­che Dienst sei her­aus­for­dernd und oft stel­le sich die Fra­ge nach dem Erfolg, damals — zu Zei­ten Johan­nes des Täu­fers — wie heu­te. Hat er (Johan­nes) Erfolg gehabt?“ Johan­nes’ Geschich­te ende­te schließ­lich mit des­sen Tod im Gefäng­nis. Im Dienst des Herrn zu ste­hen habe schon immer eine gro­ße Her­aus­for­de­rung bedeu­tet, so Bischof Ste­fan, aber: Wir dür­fen Men­schen etwas geben, was wir nicht aus uns selbst haben.“ Sakra­men­te, Kraft, Hei­lung und Segen sei­en hier­für nur ein paar Bei­spie­le. Das Leben als Pries­ter sei für vie­le eine wah­re Berei­che­rung. Ich bin über­zeugt, dass vie­le Wert­vol­les erlebt haben und erle­ben durch ihren Dienst für den Herrn und die Men­schen.“ Früch­te tra­ge das Pries­ter-Sein immer dann, wenn wir ein­fach Die­ner unse­res Herrn sind und zuerst ler­nen, bei den Men­schen zu sein,“ beton­te Bischof Ste­fan und schloss mit sei­nem Dank: Gott seg­ne Sie für Ihren Dienst für die Kir­che von Pas­sau. Amen.“

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Musi­ka­lisch umrahmt wur­de der Got­tes­dienst von der Kam­mer­mu­sik am Ste­phans­dom mit Mag­da­le­na Lohr (Sopran) und Bar­ba­ra Schrei­ner (Alt) unter der Lei­tung von Dom­kan­to­rin Bri­git­te Fruth an der Tru­hen­or­gel sowie Dom­or­ga­nist Lud­wig Ruckdeschel.

429 A8726 1 Foto: Stefanie Hintermayr/pbp
Bischof Stefan Oster SDB (Mitte) mit Diakon Anton Cuffari (li.), Regens Martin Dengler (2.v.l.), Generalvikar Josef Ederer (3.v.l.), Domvikar Andreas Erndl (5.v.l.) und Domdekan Hans Bauernfeind (re.) zusammen mit den Priester- und Diakonenjubilaren 2022 (v.l.n.r.): Pfarrer János Kovács aus Kirchdorf a.I. (30 Jahre), Pater Stefan Knobloch aus Passau (60 Jahre), Pfarrer i.R. Gottfried Hinterberger aus Pfarrkirchen (50 Jahre), Spiritual Augustinus Weber aus Tettenweis (30 Jahre), Stadtpfarrer i.R. Günther Mandl aus Altötting (50 Jahre), Pfarrer i.R. Josef Remberger aus Obernzell (60 Jahre), BGR Bernd Kasper aus Bad Füssing (25 Jahre), Dekan Alfons Eiber aus Hauzenberg (40 Jahre), Generalvikar Norbert Penzkofer aus Palmares - PE Brasil (50 Jahre), Pfarrer i.R. Alfred Hable aus Mühldorf a.I. (40 Jahre).

Maria-Hilf-Woche 2022

Der Tag der Pries­ter- und Dia­ko­nen­ju­bi­la­re fand im Rah­men der dies­jäh­ri­gen Maria-Hilf-Woche statt. Die Fest­wo­che zu Ehren der Got­tes­mut­ter fei­ern wir in Pas­sau und im gan­zen Bis­tum von Frei­tag, den 17. Juni, bis Sams­tag, den 25. Juni, dem Tag der Pries­ter­wei­he. Ein Groß­teil der Pro­gramm­punk­te ist öffent­lich; die meis­ten Got­tes­diens­te, Mari­en­an­dach­ten, Vor­trä­ge und wei­te­ren Ver­an­stal­tun­gen ste­hen allen Gläu­bi­ge offen. Das Pro­gramm im Detail und alle Infor­ma­tio­nen zur Fest­wo­che fin­den Sie hier auf unse­rer Sei­te Maria-Hilf-Woche 2022“.

Maria-Hilf-Woche 2022

Die Maria-Hilf-Woche 2022 des Bistums Passau ist bereits die siebte Festwoche zu Ehren der Gottesmutter. Bischof Dr. Stefan Oster SDB hat die Maria-Hilf-Woche am 17. Juni in der Pfarrkirche Christus unser König in Ruhstorf a. d. Rott feierlich eröffnet. Die Festwoche dauert bis 25. Juni. Hier finden Sie alle Berichte zu den Einzelveranstaltungen.