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Allerheiligen und Allerseelen

Stefanie Hintermayr am 25.10.2021

191101_Allerheiligen_foto-engel-MOZ Foto: Monika Zieringer

Allerheiligen am 1. November leitet alljährlich den Totenmonat ein. Domdekan und Seelsorgeamtsleiter Dr. Hans Bauernfeind spricht über Sterben, Tod und Trauer(begleitung) und wie sich unsere Bestattungskultur wandelt, auch gerade durch Corona.

Mit Aller­hei­li­gen am 1. Novem­ber wird all­jähr­lich der Toten­mo­nat ein­ge­läu­tet. Unse­re Ver­gäng­lich­keit, Ster­ben, Tod und Trau­er rücken dann beson­ders in den Fokus — bei dem ein oder ande­ren auch unse­re Bestat­tungs­kul­tur. Die­se hat sich in den letz­ten Jah­ren, aber ganz beson­ders durch Coro­na, sehr gewan­delt. So wer­den Bestat­tun­gen immer indi­vi­du­el­ler, und der Trend geht klar weg von der klas­si­schen“ Beer­di­gung hin zur Feu­er­be­stat­tung, See­be­stat­tung oder Ähn­li­chem. Weil es für jeden um den letz­ten Weg und das Hin­über­tre­ten in eine ande­re Welt geht, ist die­ses The­ma hoch­sen­si­bel, hoch­ak­tu­ell und hoch­in­di­vi­du­ell. Als Seel­sor­ge­amts­lei­ter weiß Dom­de­kan Dr. Hans Bau­ern­feind bes­tens dar­über Bescheid. Im Stu­dio­ge­spräch mit Tho­mas König erklärt er inter­es­san­te Hin­ter­grün­de und Zusam­men­hän­ge zum The­ma Bestat­tungs­kul­tur im Wandel“.

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Aktuelle Corona-Regelungen zu Allerheiligen

Die­ses Jahr dür­fen Got­tes­diens­te und Grä­ber­gang zur Fei­er von Aller­hei­li­gen und Aller­see­len abge­hal­ten wer­den. Es gel­ten hier­bei die aktu­el­len Rege­lun­gen der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung sowie des Bis­tums Pas­sau. Got­tes­diens­te im Frei­en sind unter Gewähr­leis­tung der Abstands­re­geln mög­lich, dies gilt auch für den Gang an die Grä­ber. Kann die Ein­hal­tung des Min­dest­ab­stands nicht gewähr­leis­tet wer­den, ist eine medi­zi­ni­sche Mas­ke zu tra­gen. Die Infor­ma­tio­nen hin­sicht­lich Ablauf und spe­zi­fi­scher Rege­lun­gen in Ihrer Pfar­rei fin­den Sie in Ihrem Pfarr­brief oder auf der Inter­net­sei­te Ihres Pfarrverbands.

Allerheiligen und Allerseelen erklärt

Aller­hei­li­gen und Aller­see­len wer­den nicht umsonst als stil­le Fei­er­ta­ge“ im Kir­chen­jahr began­gen und laden zur inne­ren Ein­kehr und Rück­be­sin­nung ein. Wis­sens­wer­tes rund um den Namen, das Brauch­tum und die Bot­schaft von Aller­hei­li­gen und Aller­see­len erklärt unser Seel­sor­ge­amts­lei­ter in fol­gen­dem YouTube-Video:

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Aller­hei­li­gen am 1. Novem­ber hat eine jahr­tau­sen­de­al­te Tra­di­ti­on in der römisch-katho­li­schen Kir­che. Das Gedenk­fest für alle Hei­li­gen“ wird schon seit dem 8. Jahr­hun­dert gefei­ert. Es ist aber nicht nur ein Geden­ken Aller-Hei­li­gen (also aller Hei­lig­ge­spro­che­nen). Bedacht wer­den hier­bei all jene Ver­stor­be­ne, die nach christ­li­chen Wer­ten in Wort und Tat gelebt haben, somit also kon­se­quent Christ waren. Grund­sätz­lich ist nach christ­li­chem Glau­ben jeder Mensch zur Hei­lig­keit beru­fen. Am Tag nach Aller­hei­li­gen wird, wie der Name bereits ver­mu­ten lässt, am 2. Novem­ber Aller-See­len“ und damit der ver­stor­be­nen Ange­hö­ri­gen und aller Ver­stor­be­nen gedacht. Und an bei­den Fei­er­ta­gen besu­chen die Fami­li­en in Bay­ern tra­di­tio­nell die Grä­ber ihrer Ange­hö­ri­gen, ent­zün­den Ker­zen, beten für die Ver­stor­be­nen und legen Krän­ze oder Blu­men nie­der. Beim Grä­ber­gang zieht ein Geist­li­cher (zumeist ein Pfar­rer) in einer fei­er­li­chen Pro­zes­si­on durch die Fried­hofs­rei­hen und seg­net die Grä­ber. Aller­hei­li­gen und Aller­see­len sind geprägt von der zen­tra­len fro­hen Bot­schaft im Chris­ten­tum: der Hoff­nung der Auf­er­ste­hung der Toten, weil Jesus Chris­tus den Tod besiegt hat.

191101_Allerheiligen_foto-waldweg-SH Foto: Stefanie Hintermayr

Trauerbegleitung im Bistum Passau

Die Kir­che von Pas­sau lässt Trau­ern­de nicht allein und bie­tet zahl­rei­che Anlauf­stel­len und Ansprech­part­ner zur Trau­er­be­wäl­ti­gung und ‑beglei­tung. Gera­de, weil Trauer(bewältigung) etwas sehr Per­sön­li­ches ist und jeder Mensch in die­ser schwe­ren Lebens­pha­se ande­re Bedürf­nis­se hat, gibt es ver­schie­dens­te Hilfs- und Bera­tungs­an­ge­bo­te im Bis­tum. Eine Aus­wahl fin­den Sie hier: