Bischof

Eine gute Nachricht für Mariahilf

Pressemeldung am 01.08.2022

IMG 1729 Foto: Caritas
Freude in Marihilf. Der Förderscheck für die Senioren- und Pflegeeinrichtung ist überreicht. (V.li.) Bischof Dr. Stefan Oster, Pflegedienstleiter Marcus Haustein, Einrichtungsleiter Christian Schacherbauer, Minister Klaus Holetschek, Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Diözesan-Caritasdirektorin, Andrea Anderlik, MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler und der Bischöflich Beauftragte, Diakon Konrad Niederländer

Gute Nachricht aus München. Der Um- und Neubau der Caritas Senioren- und Pflegeeinrichtung Mariahilf in Passau wird vom Freistaat gefördert. Bayerns Minister für Gesundheit und Pflege Klaus Holetschek überreichte am Freitag, 29. Juli offiziell den Förderscheck und -bescheid. Diözesanbischof Dr. Stefan Oster (SDB) und die Caritasvorstände Andrea Anderlik und Diakon Konrad Niederländer freuten sich über diesen Zuschuss in Höhe von 5,43 Millionen Euro.

Die För­der­sum­me, ent­spre­chend dem Cari­tas-Antrag im Pro­gramm Pfle­ge­so­Nah“, konn­te ganz erreicht wer­den. Jetzt kann der Diö­ze­san-Cari­tas­ver­band als Trä­ger die Bau­maß­nah­me und die Gesamt-Finan­zie­rung wei­ter pla­nen. Ins­ge­samt wer­den Kos­ten in Höhe von rund 20 Mil­lio­nen Euro erwartet. 

Staats­mi­nis­ter Klaus Holet­schek sag­te: Mit den För­der­mit­teln wird die Pfle­ge in der Regi­on ver­bes­sert“. Die­se Inves­ti­ti­on in eine moder­ne und bedarfs­ge­rech­te Ver­sor­gung pfle­ge­be­dürf­ti­ger Men­schen sei ein wich­ti­ges Signal. Der Pfle­ge­be­reich dür­fe staat­lich und gesamt­ge­sell­schaft­lich nicht allein gelas­sen wer­den. Gene­rell brau­che Pfle­ge einen höhe­ren Stel­len­wert in der Gesell­schaft. Hier sei auch der Schul­ter­schluss mit der Kir­che und der Cari­tas wich­tig. Die stei­gen­de Zahl der pfle­ge­be­dürf­ti­gen Men­schen, gera­de auch mit Demenz, sei eine gro­ße Her­aus­for­de­rung. Sein Dank galt dem Ein­satz der Pfle­ge­kräf­te. In die­sem Jahr wer­den in Bay­ern 29 Pro­jek­te geför­dert. Dar­un­ter ist die Pas­sau­er Cari­tas-Ein­rich­tung eines von drei Pro­jek­ten in Niederbayern. 

Diö­ze­san­bi­schof Dr. Ste­fan Oster beton­te den christ­li­chen Dienst der Frau­en und Män­ner, in der Pfle­ge die Senior*innen sorg­sam zu beglei­ten. Unter dem Segen Got­tes soll­ten sie für die älte­ren Men­schen da sein. Vom För­der­an­trag sei er über­wäl­tigt, wenn­gleich noch gro­ße Her­aus­for­de­run­gen anstün­den. Er wür­dig­te das gro­ße Enga­ge­ment vie­ler Bürger*innen und Grup­pen für den Erhalt der Ein­rich­tung, auch der von ihm ein­ge­setz­ten Arbeits­grup­pe mit dem neu­en Kon­zept. Mit dem heu­ti­gen Tag sei ein Mei­len­stein für die Zukunft gesetzt. Maria hat gehol­fen“ fass­te er den Dank zusammen.

Für die Diö­ze­san-Cari­tas­di­rek­to­rin Andrea Ander­lik ist der För­der­be­scheid eine gute Nach­richt. Dass Minis­ter Holet­schek per­sön­lich nach Maria­hilf gekom­men sei, bestä­ti­ge die Sor­ge um aus­rei­chen­de Pfle­ge­plät­ze. Die Senio­ren- und Pfle­ge­ein­rich­tung Maria­hilf mit den geplan­ten 87 sta­tio­nä­ren Plät­zen und 3 Kurz­zeit-Pfle­ge­plät­zen sei wich­tig, gera­de mit dem demenz­sen­si­blen Umbau. Die För­der­sum­me in Höhe von 5,43 Mio. Euro ent­spre­che dem gestell­ten Antrag. Für des­sen Erar­bei­tung dank­te sie der Abtei­lungs­lei­te­rin Men­schen mit Pfle­ge­be­darf“ Hei­di Brem und dem Ein­rich­tungs­lei­ter Chris­ti­an Schacher­bau­er. Cari­tas­vor­stand Mag.a (FH) Andrea Ander­lik, MSc rech­net momen­tan mit rund 20 Mio. Euro Gesamt­kos­ten, dies bei explo­die­ren­den Bau­prei­sen. Jetzt wer­de die gesam­te Finan­zie­rung und Detail-Pla­nung angegangen.

Der Bischöf­lich Beauf­trag­te Dia­kon Kon­rad Nie­der­län­der beton­te, mit der Neu­kon­zep­ti­on und dem geplan­ten Quar­tiers­ma­nage­ment öff­ne sich Maria­hilf in den sozia­len Nah­raum; gera­de mit der Ein­bin­dung in die Pas­sau­er Inn­stadt und der Nähe zur Wall­fahrts­kir­che Maria­hilf und zum Haus spec­trum Kir­che“. Damit sei dem Pro­gramm Pfle­ge­so­Nah“ ent­spro­chen wor­den. Im nächs­ten Schritt wer­de sich der Auf­sichts­rat mit dem Gesamt­pro­jekt befassen.

Der beson­de­re Dank des Diö­ze­san­bi­schofs und der Cari­tas­vor­stän­de und des Ein­rich­tungs­lei­ters galt dem Pas­sau­er Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Prof. Dr. Ger­hard Wasch­ler, der sich als Tür­öff­ner“ für den För­der­an­trag so inten­siv ein­ge­setzt hat. Für Prof. Wasch­ler selbst war es ein Tag der Freu­de“, ein Bei­spiel wie sich poli­ti­scher Ein­satz loh­ne. Er sprach von einem Mosa­ik­stein und gleich­zei­tig einem Mei­len­stein für die zukunfts­fä­hi­ge Ent­wick­lung von Maria­hilf ganz im Sin­ne unse­rer Senio­ren“. Über Par­tei­gren­zen hin­weg habe der Stadt­rat dies unter­stützt, sag­te Prof. Wasch­ler, ange­sichts des Ober­bür­ger­meis­ters Jür­gen Dup­per und der zahl­reich ver­tre­te­nen Stadträt*innen.

Über die För­der­zu­sa­ge freu­ten sich beim Besuch des Minis­ters auch die anwe­sen­den Senior*innen, die Abtei­lungs­lei­te­rin Men­schen mit Pfle­ge­be­darf“ Hei­di Brem, der Ein­rich­tungs­lei­ter Chris­ti­an Schacher­bau­er mit sei­nem Team. Minis­ter Holet­schek und Bischof Oster nah­men sich im Gar­ten aus­gie­big Zeit für Gesprä­che mit dem Pfle­ge­per­so­nal und den Bewohner*innen.

Neue Wohn­for­men, betreu­tes Woh­nen und sta­tio­nä­re Pfle­ge in christ­li­chem Geist

Bischof Oster hat­te die neue Ent­wick­lung initi­iert mit neu­en Wohn­for­men, betreu­tem Woh­nen und sta­tio­nä­rer Pfle­ge in christ­li­chem Geist. Dar­aus ent­stand über eine vom Bischof bestell­te Arbeits­grup­pe ein neu­es Pro­jekt für einen neu­en För­der­an­trag. Denn in der Cari­tas-Ein­rich­tung sol­len die Senior*innen eine Hei­mat für das Alter fin­den, mit ent­spre­chen­der Betreu­ung und Pfle­ge, inte­griert in ein fami­liä­res, christ­li­ches Umfeld, unab­hän­gig von Alter, Grad der Pfle­ge­be­dürf­tig­keit oder Demenz; dies ver­bun­den mit Teil­ha­be über das geplan­te Quar­tiers­ma­nage­ment. In Maria­hilf soll ein Neu­bau für sta­tio­nä­re Pfle­ge ent­ste­hen, mit 87 Pfle­ge­plät­zen und 3 Plät­zen für Kurz­zeit­pfle­ge, ergänzt mit einer Anla­ge für neue Wohn­for­men. Dafür wer­den nicht mehr sanie­rungs­fä­hi­ge Gebäu­de­tei­le abge­ris­sen. Die bestehen­de Infra­struk­tur wird weiterentwickelt.

Text: Caritas

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