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Kirchliches Umweltmanagement
Kirchliches Umweltmanagement bedeutet: Innerhalb der Kirche glaubwürdig, nachhaltig und wirtschaftlich leben und handeln. So fordert es auch Papst Franziskus in seiner Enzyklika Laudato si von uns Christen.
„Als Kirche müssen wir uns daran messen lassen, was wir selber tun.”
Umweltmanagement ist keine kirchliche Erfindung, sondern aus der Wirtschafswelt übernommen. Kirchliches Umweltmanagement orientiert sich an der europäischen Öko-Audit-Verordnung EMAS (Eco-Management und Audit-Scheme) und an den Vorgaben der internationalen Norm DIN RN ISO 14001 ff.
Der “Grüne Gockel” (innerkirchliche Bezeichnung für Umweltmanagement) entspricht nationalen und internationalen Normen. Erwerben können ihn Pfarreien, Bildungshäuser und kirchliche Einrichtungen. Man verpflichtet sich damit, die Umweltleistungen über das gesetzliche Maß hinaus zu verbessern und kontinuierlich zu optimieren. Der “Grüne Gockel” weist auf Missstände hin und ermöglicht so eine nachhaltige Verbesserung, unter Einbeziehung aller Beteiligter und der Kommunikation mit seiner Umwelt.
Papst Franziskus gibt klare und konstruktive Handlungsempfehlungen: “Darum ist es dringend geboten, politische Programme zu entwickeln, um in den kommenden Jahren den Ausstoß von Kohlendioxid und anderen stark verunreinigenden Gasen drastisch zu reduzieren, zum Beispiel indem man die Verbrennung von fossilen Kraftstoffen ersetzt und Quellen erneuerbarer Energie entwickelt. (LS 26)”
Ausbildung zum*r Kirchlichen Umweltauditor*in
Melanie Hackenfort
Der Ausbildungskurs zum Kirchlichen Umweltauditor im Bistum Passau läuft in vier Modulen ab. Man wird schließlich befähigt, ein Umweltmanagementsystem aufzubauen und professionell zu betreuen. Konkret: Pfarreien, Bildungshäuser, kirchliche Einrichtungen etc. können ihre Umweltleistungen in allen bedeutsamen Bereichen verbessern — durch eine systematische Vorgehensweise. Analysiert werden sowohl alle umweltrelevanten Kosten für Heizungsenergie, Strom, Wasser, Abfall und Beschaffung als auch die dazugehörigen rechtlichen Vorschriften.
Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss sind die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer befähigt, Managementsysteme nach EMAS, bzw. “Grüner Gockel” zu begleiten und einzuführen. Die Ausbildung wird getragen vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, in Zusammenarbeit mit den bayerischen Bistümern. In Passau wird sie von der Katholischen Erwachsenenbildung und der Umweltbeauftragten Dr. Melanie Hackenfort durchgeführt.
Anfragen können Sie jederzeit an die Umweltbeauftragten richten.
Der nächste Ausbildungskurs beginnt am 21. Oktober 2026. Anmeldungen sind noch bis zum 1. Oktober unter umweltbeauftragte@bistum-passau.de möglich.
Alle Infos zum Ausbildungskurs finden Sie im Flyer zum Herunterladen.
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Sie haben Fragen zum Thema?
Wir helfen Ihnen gerne.
Verena
Holzbauer
Leitung Stabsstelle Umwelt und Gemeinwohlorientierung
Dr.
Melanie
Hackenfort
Stabsstelle Umwelt und Gemeinwohlorientierung

