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Veranstaltungen info-icon-20px Foto: Simona Kehl / Referat Senioren

Nachlese Veranstaltungen

Senioreneinkehrtag in Außernzell: In der Liebe wachsen!

Das Außern­zel­ler Cari­tas­team und Pfar­rer Domi­nik Flür hat­ten den Senio­ren­ein­kehr­tag in der Fas­ten­zeit 2020 etwas anders gestal­tet als bis­her.
Der Tag begann bereits um 9 Uhr mit einem Got­tes­dienst in der Pfarrkirche.

Herz“liche Grü­ße von der Kin­der­gar­ten­grup­pe Die Vor­mit­tags­grup­pe des Außern­zel­ler Kin­der­gar­tens emp­fing die Senio­ren anschlie­ßend im Pfarr­heim mit fro­hen Lie­dern und gebastelten ​„Herz“lichen Grü­ßen.

Von der Senio­ren­seel­sor­ge des Bis­tums Pas­sau brach­te Wal­ter Send­ner erbau­en­de und stär­ken­de Gedan­ken ein.
Papst Fran­zis­kus schreibe, ​„In der Lie­be zu wach­sen“ mei­ne, dass wir nicht auf­hö­ren dür­fen, trotz uns­rer Begrenzt­hei­ten und Feh­ler, nach der Fül­le der Lie­be zu streben.“

Die Senio­ren ergrün­de­ten die Unter­schie­de, zwi­schen beliebt sein, ver­liebt sein und jeman­den wirk­lich lieb zu gewin­nen und von Her­zen zu lieben.

Ech­te Lie­be erken­ne man auch dar­an, was jemand bereit sei, für die Lie­be zu ertra­gen und zu lei­den, sag­te eine Teil­neh­me­rin.

Es gel­te acht­sam die hel­len Sei­ten des Lebens zu sehen, sag­te Send­ner, dar­aus wach­se die Kraft, lie­be­voll zu sein und lie­bens­wür­dig zu blei­ben.
Die Alter­na­ti­ve dazu sei es, gries­grä­mig zu wer­den, ent­täuscht und ver­bit­tert zu sein.
In der Fas­ten­zeit sei es ein guter Vor­satz, nicht zuerst die ande­ren in die Pflicht zu neh­men, die Welt zu ver­bes­sern, son­dern sich selbst anzu­stren­gen, sich selbst zu ver­än­dern und in der Lie­be zu wachsen.

Herzhaft gelacht über Lausbubenstreiche - Peter Mühlbauer las bei Senioren in Bad Birnbach

Auf­ge­wach­sen bin ich in Cha­merau, einem Ort im nörd­li­chen Baye­ri­schen Wald. Da spie­len auch vie­le Geschich­ten, die ich geschrie­ben habe und von denen Sie heu­te eini­ge hören.“So begann der Buch­au­tor und Illus­tra­tor Peter Mühl­bau­er sei­ne Aus­füh­run­gen bei den Senioren.„Das ers­te Buch, dass ich geschrie­ben habe hieß »MANNS-BUI­­DA« und war etwas zu dünn“, mein­te der Geschich­ten­er­zäh­ler,​„vie­le haben es in der Buch­hand­lung kom­plett durch­ge­blät­tert, haben sich amü­siert und es dann als​„aus­ge­le­sen“ ins Regal zurück­ge­stellt. So kam der Ver­kauf des Erst­lings­wer­kes nur sehr schlep­pend in die Gän­ge. Beim zwei­ten Ver­such habe ich dann mit »Lug­gis Tage­buch« 160 Sei­ten vor­ge­legt, das war selbst für Schnell­le­ser in der Buch­hand­lung zu viel und sie kauf­ten sich die Lek­tü­re zum Fer­ti­g­le­sen daheim und mein Ver­le­ger war mit mir zufrie­de­ner.“ Mühl­bau­er kann inzwi­schen auf 4 eige­ne Bücher ver­wei­sen und auf eine Rei­he von Illus­tra­tio­nen von Wer­ken ande­rer Künstler.

Die Son­n­­tags­­­nach­­­mi­t­­tag-Kur­z­­weil im Janu­ar hat bei den Senio­ren inzwi­schen schon Tra­di­ti­on. Heu­er fand das Tref­fen zu Beginn des Jah­res in Bad Birn­bach statt. The­re­sia Hof­bau­er und Wal­ter Send­ner vom Refe­rat Senio­ren­seel­sor­ge freu­ten sich über die​„vol­le Stu­be“ mit Gäs­ten aus der gan­zen Diö­ze­se. Sogar aus Mün­chen und über die Gren­ze von Öster­reich waren Senio­ren ange­reist. Pas­to­ral­re­fe­ren­tin Tere­sa Aigner vom ört­li­chen Pfarr­ver­band hieß die Ein­hei­mi­schen und​„Zua g´roastn“ im Pfarr­heim Br. Kon­rad will­kom­men. Die Hel­fe­rin­nen und Hel­fer um die Senio­ren­club­lei­te­rin Anna-Maria Dal­ler küm­mer­ten sich vor­bild­lich um das leib­li­che Wohl der Gäste.

2349 Rottaigerl Musi4 B info-icon-20px Foto: Referat Seniorenseelsorge

Peter Mühl­bau­er, der nicht nur mit Wor­ten, son­dern auch mit Gra­­fit- und Künst­ler­farb­stif­ten her­vor­ra­gend umzu­ge­hen weiß, zeig­te sei­nen Zuhö­rern groß­for­ma­ti­ge Zeich­nun­gen, wie sie sich die Figu­ren in sei­nen Erzäh­lun­gen vor­zu­stel­len hät­ten. Neben dem Haupt­er­zäh­ler​„Lug­gi“ hat­te er des­sen klei­nen Bru­der Schor­schi, die Eltern und die Groß­el­tern zu Papier gebracht.​„Die Groß­mutter kann­te ich nur mit schwar­zem Kopf­tuch“, erzähl­te Mühl­bau­er,​„damals gab´s kei­ne Kopf­tuch­de­bat­te, kom­men­tier­te er. Die Strei­che, die der Laus­bub Lug­gi als Minis­trant dem Pfar­rer​„Nuss­bou­s­a­ra“ spiel­te und die Erzäh­lun­gen von Micha­el Kar­rer, dem Toten­grä­ber, Sarg­ma­cher und Bestat­ter ver­an­lass­ten die Senio­ren nicht nur zum Schmun­zeln, son­dern oft­mals zum herz­haf­ten Lachen.​„Obwohl mei­ne Kun­den alle tot sind, ist mein Leben alles ande­re als tod­lang­wei­lig…“ lässt der Autor den​„Kar­rer Mich“ erzäh­len. Und als eine tot Geglaub­te mit den Wor­ten auf­er­steht​„zä…hob i an Duarscht!“ bleibt kein Auge tro­cken. Die​„Rott­ai­gerl Musi“ aus Bay­er­bach spiel­te zwi­schen den Erzäh­lun­gen gekonnt auf. Ein­mal als Gitar­ren­trio, dann als​„Sai­ten­mu­si“ mit Hack­brett und auch in Flöten‑, Hack­­brett- und Akkor­de­on­be­set­zung, boten Sie abwechs­lungs­reich und gute Lau­ne machend den rich­ti­gen Ton zu die­sem​„Win­ter­stu­ben­nach­mit­tag“ im Janu­ar. Fotos: Senio­ren­seel­sor­ge Pas­sau ws

"In der Liebe wachsen" - Fortbildungstage

Ver­ant­wort­li­che in der Senio­ren­ar­beit tref­fen sich in die­sen Herbst­wo­chen zum jähr­li­chen Erfah­rungs­aus­tausch und zur Vor­stel­lung des neu­en Jah­res­the­mas​In der Lie­be wach­sen”.
Die Deka­na­te Freyung/​Grafenau, Regen und Vils­ho­fen waren die ers­ten und haben sich bereits in Gra­fen­au, Rinch­nach und Orten­burg getrof­fen. Die nächs­ten Deka­na­te sind Hau­zen­berg (Tie­fen­bach), Oster­ho­fen (Nie­der­al­teich) und Pfarr­kir­chen (Arnstorf).

Die Nei­gung beim Älter­wer­den zu jam­mern, gries­grä­mig zu wer­den, sich ent­täuscht und ein­sam zu füh­len, zu ver­här­men und zu ver­bit­tern, ist natür­lich groß”, sagen die Refe­ren­ten The­re­sia Hof­bau­er und Wal­ter Send­ner. Die Alter­na­ti­ve dazu sei es, in der Lie­be zu wach­sen, lie­bens­wür­di­ger und lie­be­vol­ler zu wer­den, zu sei­nen Mit­men­schen und sich selbst. Dass dies eine gro­ße Auf­ga­be und Her­aus­for­de­rung ist, schreibt auch Papst Fran­zis­kus in​“Amo­ris laetita”.

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Theresia Hofbauer

Leiterin der Seniorenseelsorge

Regina Roßmadl

Regina Roßmadl

Referentin

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Lena Klinger

Sekretariat