Kirche vor Ort

1619 - 2019: 400 Jahre Wallfahrt Sammarei

Armin Berger am 20.02.2019

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Bayerisches Assisi oder Deutsches Loreto wird Sammarei gern genannt. Über eine im Jahr 1619 bei einem Brand unversehrt gebliebene Holzkapelle erhebt sich schützend die heutige Wallfahrtskirche. Seit 400 Jahren kommen hier Gläubige zur Mutter Gottes.

Beim Betre­ten der Holz­ka­pel­le, die See­le die­ser Kir­che, blei­ben Lärm und Unru­he drau­ßen. Eine ande­re Welt, die sich auf­tut. Eine andäch­ti­ge Stil­le füllt den Raum. Ein Gefühl wohl­tu­en­der Zeit­lo­sig­keit macht sich breit. Die alten Holz­bal­ken schei­nen zu atmen – vol­ler Geist und Leben. Kein Wun­der, dass hier Men­schen seit 400 Jah­ren aus dem Stau­nen nicht herauskommen.

Außer­ge­wöhn­lich beginnt die Geschich­te der Wall­fahrts­stät­te Samma­rei. Das Bau­ern­gut zu Samma­rei wur­de 1619 durch ein Feu­er völ­lig zer­stört. Die heu­te noch erhal­te­ne höl­zer­ne Kapel­le neben dem Hof blieb unver­sehrt. Ein Apfel­quit­ten­baum, der ganz nahe bei der Kapel­le stand und der vom Feu­er aus­ge­dörrt war, hat wie­der geblüh­tund Früch­te getra­gen.

Stau­nend schau­en Gläu­bi­ge auf die Wun­der, die als Ant­wort auf Gebe­te an die­sem Ort den Men­schen auf die Für­spra­che Unse­rer Lie­ben Frau von Samma­rei geschenkt wur­den. Dar­um“, so Pfar­rer Adam Lit­win, wol­len wir heu­er Gott und unse­rer himm­li­schen Mut­ter dan­ken für die vie­len Gna­den­ge­schen­ke­an uns Menschen.“ 

Mehr zur Geschich­te des Ortes und was in Samma­rei anläss­lich des Jubi­lä­ums 400 Jah­re Wall­fahrt“ alles auf die Bei­ne gestellt wird, lesen Sie in der aktu­el­len Aus­ga­be des Pas­sau­er Bistumsblattes.

Fotos: Wer­ner Friedenberger