Das glauben wir

Exerzitien im Alltag 2. Woche - geliebt sein – mutig werden

Redaktion am 01.03.2023

00 Sterntaler Foto: Heidi Esch

In den Exerzitien im Alltag nehmen Sie sich bewusst Zeit für Ihre Beziehung zu Gott, um immer offener zu werden für ihn in Ihrem ganz konkreten, persönlichen Leben. Exerzitien im Alltag sind eine besondere Zeit, die gestaltet sein will. Machen Sie Erfahrungen, was zu Ihnen und Ihrem Alltag passt, finden Sie eine Balance zwischen Selbstdisziplin und Gelassenheit.

geliebt sein mutig werden

00 Sterntaler Foto: Heidi Esch



geliebt sein
mutig wer­den

Lie­be
gießt sich aus
durch­dringt mich
erfüllt mich

Dei­ne Lie­be
über mir
um mich
in mir

Dei­ne Lie­be in mei­nem Leben
ein Geschenk
dein Geschenk an mich

1. Impuls: Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist

Ich neh­me mei­nen Platz ein.
Ich atme tief durch.
Gott, ich bin da. Du bist da. Es ist gut.“

Fürch­te dich nicht, denn ich habe dich aus­ge­löst, ich habe dich beim Namen geru­fen, du gehörst mir. Wenn du durchs Was­ser schrei­test, bin ich bei dir, wenn durch Strö­me, dann rei­ßen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feu­er gehst, wirst du nicht ver­sengt, kei­ne Flam­me wird dich ver­bren­nen. Denn ich, der Herr, bin dein Gott, ich der Hei­li­ge Isra­els, bin dein Ret­ter. Ich gebe Ägyp­ten als Kauf­preis für dich, Kusch und Seba gebe ich für dich.

Weil du in mei­nen Augen teu­er und wert­voll bist und weil ich dich lie­be, gebe ich für dich gan­ze Län­der und für dein Leben gan­ze Völker. 

Fürch­te dich nicht, denn ich bin mit dir. Denn jeden, der nach mei­nem Namen benannt ist, habe ich zu mei­ner Ehre erschaf­fen, geformt und gemacht.
Jes 43, 1b‑47

Ich lese die Bibel­stel­le laut.
Wel­che Wor­te spre­chen mich beson­ders an?
Ich unter­strei­che sie und las­se sie in mir nach­klin­gen.
Wel­che Emp­fin­dun­gen wer­den in mir wach?

Für den Tag
Ich neh­me das Wort, das mich am stärks­ten berührt hat, mit in den Tag und sage es mir immer wieder.

Gebet
Es ist zu schön, um wahr zu sein“
Gott, oft fällt es mir schwer, an Dei­ne bedin­gungs­lo­se Lie­be zu glau­ben.
Öff­ne mich für Dei­ne Liebe.

2. Impuls: Ich schaue dich an

Ich neh­me mei­nen Platz ein. Ich atme tief durch.
Gott, ich bin da. Du bist da. Es ist gut.“

Ich lese fol­gen­den Text und neh­me wahr, wo ich ange­spro­chen bin:

Ich schaue dich an.
Von Ewig­keit her bist du in mei­nem Her­zen.
Kost­bar bist du in mei­nen Augen.
Ich hal­te dei­ne Hand, hab kei­ne Angst!
Du bist gebor­gen in mei­ner Rech­ten.
Ich bin für Dich. Wer kann da gegen dich sein?

Suchst du mich? Ich begeg­ne dir jeden Tag.
Ich war­te auf dich am Mor­gen.
Ich beglei­te dich auf den Wegen.
Ich grü­ße dich in den Fröh­li­chen und rüh­re dich in den Bedräng­ten.
Ich habe mich in dei­ne Hän­de gege­ben und tue es jeden Tag neu.
Mich selbst habe ich in dir abge­bil­det,
den Men­schen zum Trost und zur Freude.

Ich wach­se in dir. Mein Geist bricht aus dir
wie die Strah­len der Son­ne aus dem Gewölk.
Erwar­te nichts von dir selbst. Über­lass dich ganz mir.
Über­gib dich der Hoff­nung, denn du bist mein, spricht der Herr.

Für den Tag
Ich ach­te heu­te dar­auf, wo mir Gott begegnet.

Gebet
Gott, du siehst mich
du bist bei mir
in mir
neben mir
um mich her­um.
Das ermu­tigt mich zum Leben.
Amen.

3. Impuls: Gottes Liebe in meinem Leben wahrnehmen

Ich neh­me mei­nen Platz ein.
Ich atme tief durch.
Gott, ich bin da. Du bist da. Es ist gut.“

Got­tes Lie­be ist ganz kon­kret in mei­nem Leben.
Wel­che Emp­fin­dun­gen wer­den bei die­sem Gedan­ken in mir wach?
Wann habe ich sei­ne Lie­be deut­lich wahrgenommen?

Um einem Moment der Lie­be Got­tes in mei­nem Leben nach­zu­spü­ren, keh­re ich
zu einem Lebens­au­gen­blick zurück, in dem ich mich tief geliebt fühlte.

Ich gehe ganz in die Erfah­rung hin­ein: Mit mei­ner inne­ren Seh­kraft, dem Hören,
dem Spü­ren. Dazu darf ich die Augen schließen.

Wo habe ich dar­in Got­tes Gegen­wart und Lie­be erfah­ren?
Wie hat sie sich mir mit­ge­teilt? In Men­schen, Wor­ten, Bli­cken, Ges­ten?
Wo spü­re ich das Gefühl der Lie­be Got­tes in mei­nem Kör­per?
Ich lege mei­ne Hän­de an die­se Stel­le und ver­wei­le in dem Moment.

Die­ses Gefühl neh­me ich heu­te mit in den Tag.

Gebet
Guter Gott,
ich dan­ke für dei­ne Lie­be in mei­nem Leben.
Gibt mir die Gna­de und den Mut,
die Lebens­ge­schen­ke, die mir zuteil wer­den,
zu erken­nen und anzu­neh­men.
Amen.

4. Impuls: Heute will Jesus bei mir zu Gast sein

Ich neh­me mei­nen Platz ein.

Ich atme tief durch.
Gott, ich bin da. Du bist da. Es ist gut.“

Dann kam Jesus nach Jeri­cho und ging durch die Stadt. Und sie­he, da war ein Mann namens Zachä­us; er war der obers­te Zoll­päch­ter und war reich. Er such­te Jesus, um zu sehen, wer er sei, doch er konn­te es nicht wegen der Men­schen­men­ge; denn er war klein von Gestalt. Dar­um lief er vor­aus und stieg auf einen Maul­beer­fei­gen­baum, um Jesus zu sehen, der dort vor­bei­kom­men muss­te. Als Jesus an die Stel­le kam, schau­te er hin­auf und sag­te zu ihm: Zachä­us, komm schnell her­un­ter! Denn ich muss heu­te in dei­nem Haus blei­ben.
Lk 19, 1 – 6

Ich ver­set­ze mich in die Rol­le des Zachä­us und neh­me mei­ne Gefüh­le wahr (Ängs­te, Zwei­fel, Befürch­tun­gen, Sehn­sucht, Hoff­nung, …).
Ich neh­me wahr, was mich bewegt, wenn ich an Jesus den­ke.
Ich stel­le mir vor, Jesu Blick trifft mich.
Jesus sagt zu mir: Komm her­un­ter“ – Komm her!“ – Heu­te muss ich in dei­nem Haus bleiben …“

Für den Tag
Ich den­ke immer wie­der dar­an, dass Jesus heu­te bei mir ist.

Gebet
Jesus, du kommst zu mir.
So wie ich bin, darf ich da sein bei dir.
Du nimmst mich an.
Dan­ke.

Liedvorschläge

Die Tuer zum Leben
Rueckenwind

Ihnen entgeht ein toller Beitrag!

Ohne die Ver­wen­dung von Coo­kies kann die­ser Bei­trag nicht ange­zeigt wer­den. Coo­kies sind klei­ne Datei­en, die von Ihrem Web­brow­ser gespei­chert wer­den, um Ihnen ein opti­ma­les Erleb­nis auf die­ser Web­site zu bieten.

Tagesrückblick

Ein­mal am Tag, viel­leicht am Abend, neh­me ich mir Zeit, um auf mei­nen Tag zurück­zu­schau­en. Alles, was ich erlebt, gehört, getan und erfah­ren habe, brin­ge ich vor Gott und darf es zusam­men mit sei­nem lie­ben­den Blick anschau­en. Es geht um mich, um Gott und um mei­ne Lebens­ge­stal­tung gemein­sam mit ihm.

Inne­hal­ten
Durch- und Auf­at­men: Ich habe Zeit!
Ich bin da. Gott ist da, mit mir.

Wahr­neh­men
Ich schaue auf den Tag: Was neh­me ich wahr?
Ich las­se kom­men, was an Erin­ne­run­gen, Ereig­nis­sen,
Gedan­ken, Emp­fin­dun­gen … da ist.
Ich ver­wei­le, wo mich etwas berührt, beschäf­tigt, aufwühlt ….

Dan­ken
Was hat mir gut getan?
Wo habe ich Ermu­ti­gung, Trost, Hoff­nung gespürt?
Wodurch wur­de ich beschenkt? 

Ver­söh­nen
Wo habe ich Miss­trau­en, Angst, Ent­mu­ti­gung gespürt?
Was will sich in mir ord­nen, ver­söh­nen, befrei­en?
Ich bit­te Gott um sei­nen Beistand.

Bit­ten, dan­ken, kla­gen, loben
Ich brin­ge vor Gott, was jetzt in mir da ist.
Wie mit einem guten Freund, einer guten Freun­din, darf
ich mit ihm reden.

Vor­aus­schau­en
Ich schaue auf das, was (mor­gen) vor mir liegt
und bit­te Gott um Kraft, Mut, Bei­stand, sei­ne Begleitung.

Been­den
Mit einer Ges­te, einem Vater­un­ser oder Kreuz­zei­chen,
been­de ich den Tagesrückblick.

01 Fuerchteichnicht
Das glauben wir
17.01.2023

Exerzitien im Alltag 1. Woche -getragen sein – mutig anfangen

In den Exerzitien im Alltag nehmen Sie sich bewusst Zeit für Ihre Beziehung zu Gott, um immer offener zu…

Teamfoto Exerzitien
Bistum
14.12.2023

Einladung und Hinweise zu den Exerzitien

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Exerzitien im Alltag, „Unendliche Weiten“ – so beginnt der...

Exerzitienheft 2023
Bistum
17.01.2023

Exerzitien im Alltag 2023

Das Exer­zi­ti­en­re­fe­rat bie­tet in der Woche nach dem Ascher­mitt­woch für die Fas­ten­zeit 2023…

Weitere Nachrichten

240721 Predigt Kunz title
Das glauben wir
19.07.2024

Ruht euch ein wenig aus!

Die Predigt zum 21. Juli 2024 von Studentenpfarrer Peter Kunz.

Photo 2 20240714 16 03 14
Bischof
19.07.2024

70. Jubiläum führt Bischof zur Fatima

Lange hat die Pfarrei auf diesen Tag warten müssen, am Samstag wurde er Realität:

Bischof Paris
Weltkirche
17.07.2024

„Als Kind war ich kein schlechter Sportler“

Bischof Stefan Oster spricht im Interview über die Olympischen Spiele in Paris, seine persönlichen…

PXL 20240706 101253451
Bistum
17.07.2024

Diözesanausschuss des KLJB

Mitglieder und Vertreter*innen der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Passau trafen sich...