Bistum

Ehe-, Familien- und Lebensberater werden

Stefanie Hintermayr am 29.01.2020

200123 Interview EFL Weiterbildung title info-icon-20px Foto: Simona Kehl

Von 2020 bis 2024 kann man sich im Bistum Passau berufsbegleitend für einen psychologischen Fachdienst ausbilden lassen. Ein Angebot der Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) Passau und München/Freising. Die Bewerbungsfrist endet am 21. Februar. Alles rund um die Ausbildung erklärt der Leiter der EFL Passau hier im Interview.

Ehe‑, Fami­li­en- und Lebens­be­ra­ter wer­den: der gro­ße Wunsch Vie­ler. Eine vier­jäh­ri­ge berufs­be­glei­ten­de Aus­bil­dung dazu bie­tet jetzt die Ehe‑, Fami­li­en- und Lebens­be­ra­tung (kurz: EFL) des Bis­tums Pas­sau an, in Koope­ra­ti­on mit dem Insti­tut für Kom­mu­ni­ka­ti­ons­the­ra­pie Mün­chen. Vor­aus­ge­setzt wird ein aka­de­mi­scher Abschluss z.B. in Psy­cho­lo­gie, Sozi­al­päd­ago­gik, Theo­lo­gie, Juris­tik oder Medi­zin. Die hoch­qua­li­fi­zier­te Aus­bil­dung ist bay­ern­weit aus­ge­schrie­ben — heißt: Fünf bis acht Teil­neh­mer aus dem Bis­tum Pas­sau wer­den dabei sein. Noch läuft die Bewer­bungs­frist — bis 21. Febru­ar! Alles rund um die Aus­bil­dung erfah­ren Sie hier im Inter­view mit Hel­mut Höfl, Lei­ter der EFL Passau:

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Qualifizierung

Die Teil­neh­mer wer­den für einen psy­cho­lo­gi­schen Fach­dienst qua­li­fi­ziert, für Ein­zel­per­so­nen, Paa­re und Fami­li­en. Ein­sam­keit, Trau­er, Bur­nout, Such­ter­kran­kun­gen, Fami­li­en­kon­flik­te usw. — das Spek­trum der Aus­bil­dung ist breit. Und die Nach­fra­ge nach psy­cho­lo­gi­scher Bera­tung ist gera­de heu­te groß, in einer immer kom­ple­xer wer­den­den Welt. Das ver­steht sich von selbst. Dass aber immer mehr Men­schen das Ange­bot der Kir­che und damit den Mix aus Seel­sor­ge und kom­pe­ten­ter psy­cho­lo­gi­scher Bera­tung suchen, freut uns sehr”, so EFL-Lei­ter Hel­mut Höfl. Und wei­ter: Das erle­ben wir als wesent­lich und wert­schät­zend für unse­re Arbeit.”

Beraterinnen UND Berater

Laut Höfl bewer­ben sich sehr vie­le Frau­en für die Aus­bil­dung. Doch brau­che es laut Höfl auch Män­ner. Gera­de in der Ein­zel­the­ra­pie von Män­nern, aber auch in der Paar­the­ra­pie wol­len wir unser Ange­bot auf bei­den Schul­tern ver­la­gert sehen, also Frau­en und Män­ner”, betont er. Män­ner gäben anders Reso­nanz als Frau­en, was gera­de für männ­li­che Rat­su­chen­de sehr wich­tig sei, so Höfl. In Zei­ten, in denen auch immer mehr Män­ner das Ange­bot eines psy­cho­lo­gi­schen Fach­diens­tes nutz­ten, brau­che es damit auch mehr Män­ner in der Beratung.

Erfüllender Beruf

Es ist für uns alle als psy­cho­lo­gi­scher Bera­ter der EFL Pas­sau ein sehr erfül­len­der Beruf”, bestä­tigt Hel­mut Höfl. Die Aus­bil­dung lohnt sich wirk­lich”, ermu­tigt er alle Inter­es­sier­ten, sich zu bewerben.